WURDIES ruft bundesweit WURZELGRÄBERS BLÜTENPARADIES Schachtelhalm ´Zinnkraut´ zurück: Nachweis von SALMONELLEN

WURDIES Rückruf WURZELGRÄBERS BLÜTENPARADIES Bio Schachtelhalm Zinnkraut "Auf Grund bestehender Gesundheitsgefahr" ruft die Wurdies Kräuter GmbH & Co. KG (Weiding/BY), "hochwertige Kräuter aus Wildsammlung und biologischem Anbau", ihren sowohl in Tüten als auch lose verkauften Artikel » Schachtelhalm "Zinnkraut" zurück. Bei der Ware wurde eine mikrobiologische Verunreinigung in Form von » Salmonellen festgestellt. Betroffen ist vom "WURZELGRÄBERS BLÜTENPARADIES" der Tüten-Artikel "Schachtelhalm Zinnkraut geschnitten Bio" (Nettofüllmenge 50 g, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 11.12.2023, 15.01.2024, 12.03.2024, 27.04.2024, 28.06.2024 und 31.08.2024) sowie die lose an Wiederverkäufer verkaufte Kilo-Ware mit gleicher Bezeichnung (Lot- bzw. Chargennummer: S-14536, S-14533, S-14539 und S-14532). Der Rückruf gilt offensichtlich bundesweit. KundInnen, die entsprechend betroffene Ware gekauft haben, können diese gegen Erstattung des Kaufpreises - selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons - in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Weitere Informationen gibt es beim Kundenservice des Unternehmens unter der Rufnummer 0 96 74 / 13 76 (8-16 Uhr), per E-Mail an info(at)wurdies.de oder auf der Homepage (Link s. u.). Wurdies klärt auf: "Laut Robert-Koch-Institut äußert sich eine Salmonellen-Erkrankung innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Die Beschwerden klingen in der Regel nach mehreren Tagen von selbst wieder ab. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben Anbieter informiert verbraucherfreundlich!und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten ärztliche Hilfe aufsuchen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen. Sich ohne Symptome vorbeugend in ärztliche Behandlung zu begeben, ist nicht sinnvoll" (Bildquelle: Wurdies Kräuter GmbH & Co. KG).
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Verdacht auf SALMONELLEN-Befall in Freilandeiern von DANÆG (Printnummer 1DK081131) > Verkauf in Norddeutschland

DANÆG A/S Rückruf Freilandeier "Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes" ruft die DANÆG A/S (Christiansfeld/DK) drei Sorten ihrer Freilandeier mit insgesamt acht Mindesthaltbarkeitsdaten zurück. Bei den folgend genannten Sorten wurde "im Rahmen einer durchgeführten Qualitätskontrolle" der Verdacht auf eine mikrobiologische Verunreinigung in Form von » Salmonellen festgestellt: "DANÆG Große Freiheit" (6 Stück mit » EAN 5 701105 522668), "DANÆG Frei" (10 Stück mit EAN 5 701105 526154) und "DANÆG Galina Freilandeier" (6 Stück mit EAN 5 701105 526925) mit den acht Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 01.11.2021, 03.11.2021, 05.11.2021, 08.11.2021, 10.11.2021, 11.11.2021, 12.11.2021 sowie 15.11.2021. Alle betroffenen Eier sind mit der Printnummer "1DK081131" gekennzeichnet und wurden in Norddeutschland vermarktet. Das Unternehmen hat - eigenen Angaben zufolge - umgehend reagiert und die betroffenen Eier bereits aus dem Verkauf nehmen lassen. Von dem Verzehr der betroffenen Eier wird dringend abgeraten. KundInnen, die entsprechende Ware gekauft haben, können diese gegen Erstattung des Kaufpreises - selbstverständlich auch ohne Vorlage des Kassenbons - in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Verbraucheranfragen beantwortet die Firma DANÆG A/S fernmündlich unter der Telefonnummer +45 732 61600 (Werktags: 8-16 Uhr) oder schriftlich über die E-Mail-Adresse: danaeg(at)danaeg.dk. Für die entstehenden Unannehmlichkeiten entschuldigt sich das Unternehmen ausdrücklich. Anbieter informiert verbraucherfreundlich! Salmonellen können Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen auslösen sowie bei Senioren und immungeschwächten Personen schwerste Erkrankungen hervorrufen, die unter Umständen auch lebensbedrohlich sind (Bildquelle: DANÆG A/S).
» www.danaeg.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

 


Updates zur Verdeutlichung des Aktualitätsproblems der Behörden


Die dänische Firma DANÆG A/S hat ihre » Pressemitteilung zum "Produktrückruf DANÆG Eier" am Samstag, den 30.10.2021 – 18:34 Uhr über eine namhafte Presseagentur veröffentlichen lassen. Darin wurde explizit erklärt: "Die Artikel wurden in Norddeutschland vermarktet." Zu » Norddeutschland gehören auf jeden Fall diejenigen Länder, die an der Küste der Nordsee und/oder der Ostsee liegen bzw. über einen Seehafen verfügen. Diese Definition trifft zu auf: Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Aus geographischer Sicht könnten zudem noch weitere Bundesländer oder Teile davon als Norddeutschland bezeichnet werden, die auf dem Gebiet der Norddeutschen Tiefebene liegen.

Stand: Mo, 01.11.2021 - 18:34 Uhr:
48 Stunden später ist noch keine Meldung auf dem amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" ersichtlich, obwohl der heutige Feiertag "Allerheiligen" in den vorgenannten Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein kein Feiertag ist. Die initiale Meldung, der sich dann andere betroffene Bundesländer anzuschließen haben, hätte h. E. durch das letztgenannte Bundesland erfolgen müssen. Und wieder erhalten betroffene VerbraucherInnen diese wichtige Information verspätet, einige vielleicht zu spät!

Stand: Di, 02.11.2021 - 18:34 Uhr:
Erst am 3. Tag nach der öffentlichen Bekanntmachung erscheint auf "lebensmittelwarnung.de" gg. 16 Uhr eine Meldung - unerwarteterweise initiiert durch das Bundesland Nordrhein-Westfalen (das » nur geograisch gesehen mit dem Münsterland und dem Mindener Land zum "Vermarktungsgebiet Norddeutschland" gehört). Bis 17 Uhr haben sich dann noch die beiden norddeutschen Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein als "betroffen" erklärt. In der amtlichen Darstellung betroffener Bundesländer fehlen nach wie vor Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Stand: Mi, 03.11.2021 - 18:34 Uhr:
4 Tage später: Die bislang untätigen Dienststellen / Personen der Bundesländer Bremen und Mecklenburg-Vorpommern haben heute die Zeit gefunden, ihren Zuständigkeits-/ Verantwortungsbereich als "betroffen" zu erklären. Es fehlt nun "nur" noch eine Betroffenheitserklärung des Bundeslandes Hamburg.

Stand: Do, 04.11.2021 - 18:45 Uhr:
Tag 5:

  1. Hamburg fehlt immer noch ... und das, obwohl der Hersteller heute auf Anfrage von produktrueckrufe.de nochmals sowie ausdrücklich bestätigt hat, dass die Freilandeier auch in das Bundesland Hamburg geliefert worden sind.
  2. Auch stellt sich heute heraus, dass die durch das Bundesland Nordrhein-Westfalen am 02.11.2021 auf "lebensmittelwarnung.de" gemachten Angaben unvollständig sind. In der dortigen Veröffentlichung fehlen die "DANÆG Galina Freilandeier" sowie das MHD 11.11.2021. Zwar entsprechen die unvollständigen Angaben denen der auf dem Portal eingestellten "Verbraucherinformation", die jedoch nicht für ganz "Norddeutschland" bestimmt ist, sondern nur für eine Verwendung als Aushang in bestimmten Handelsunternehmen / Verkaufsregionen gilt. Das hätte auffallen müssen! Auch diese "Nachlässigkeit" spricht mal wieder Bände für die Zuverlässigkeit des amtlichen Verbraucherschutzes in Deutschland.

 

Meldestand 04.11.2021 - 18:45 Uhr

 

Stand: Fr, 05.11.2021 - 18:45 Uhr:
Tag 6: Keinerlei Aktivität der Hamburger Behörde für Justiz und Verbraucherschutz hinsichtlich der Betroffenheit; keinerlei Aktivität des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hinsichtlich der Korrektur / Ergänzung betroffener Produkte / des Austauschs der unzutreffenden "Verbraucherinformation".

Stand: Sa, 06.11.2021 - 18:45 Uhr:
1 Woche später: Wie zu erwarten war: Keine Änderung zum Vortag.

Stand: So, 07.11.2021 - 18:45 Uhr:
Tag 8 nach Bekanntgabe durch den Importeur: Verbraucherschutz durch Behörden an einem Sonntag? Natürlich: Fehlanzeige!

Stand: Mo, 08.11.2021 - 18:45 Uhr:
Tag 9: Unglaublich, aber wahr: Trotz erwiesener Sachlage gibt es auf "lebensmittelwarnung.de" immer noch keine Aktualisierung der Meldung zum Rückruf der möglicherweise mit Salmonellen belasteten Freilandeier des dänischen Anbieters DANÆG A/S. Dort fehlen nach wie vor (und das inzwischen seit 9 Tagen) die Sorte "DANÆG Galina Freilandeier", das MHD 11.11.2021 sowie die Angabe, dass auch das norddeutsche Bundesland Hamburg bzw. dort lebende VerbraucherInnen von dem Rückruf betroffen sind. WICHTIG: Es git von Anfang an die
» Pressemitteilung "DANÆG A/S - Produktrückruf DANÆG Eier" vom 30.10.2021 – 18:34 Uhr

Stand: Di, 09.11.2021 - 18:45 Uhr:
Auch nach 10 Tagen ist die amtliche Meldung auf "lebensmittelwarnung.de" den tatsächlichen Gegebenheiten (3 Sorten Freilandeier, 8 Mindesthaltbarkeitsdaten, Betroffenheit auch des Bundeslandes Hamburg) nicht angepasst.

Stand: Mi, 10.11.2021 - 18:45 Uhr:
Inzwischen sind 11 Tage vergangen: Mehrere Behörden sind immer noch untätig und setzen VerbraucherInnen wider besseres Wissen dem vermeidbaren Risiko einer u. U. lebensbedrohlichen Salmonellenvergiftung aus.

Stand: Do, 11.11.2021 - 18:45 Uhr:
Tag 12: Keine Änderung zum Vortag. So bleibt zu vermuten, dass die (unvollständige) Meldung auf "lebensmittelwarnung.de" ohne Ergänzung / Korrektur mit Ablauf des letztgenannten Mindesthaltbarkeitsdatums (15.11.2021) verzugslos gelöscht werden soll. Das ist der "behördliche Verbraucherschutz" durch "lebensmittelwarnung.de" > auch nach 10 Jahren des Betriebes immer noch "Ein Buch mit sieben Siegeln".

Stand: Fr, 12.11.2021 - 18:30 Uhr:
Tag 13: Keine Ergänzung / Korrektur: Bei Salmonellen, die u. U. lebensbedrohlich sein können. Wie sagt man derzeit so schön: "Wie es (im amtlichen Verbraucherschutz seit nunmehr rund 10 Jahren) ist, darf es nicht bleiben!"

Stand: Sa, 13.11.2021 / So, 14.11.2021 - 18:30 Uhr:
Tag 14 / 15: Kein Fortschritt erkennbar.

Stand: Mo, 15.11.2021 - 18:30 Uhr:
Tag 16: Auf "lebensmittelwarnung.de" keinerlei Fortschritt mehr erkennbar. Für die vermutliche "Trotzreaktion" der verantwortlichen "Verbraucherschutz"-Behörden heißt es somit wieder einmal: "Problem erfolgreich ausgesessen!"

Wissenswert: "Das vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in enger Zusammenarbeit mit den Bundesländern ins Leben gerufene Portal » www.lebensmittelwarnung.de ging am 21. Oktober 2011 an den Start." Zu den Erfahrungen mit diesem "System" wird ausdrücklich folgende Lektüre der Verbraucherorganisaton "foodwatch | die essensretter" (bereits aus 2017, in vielen Punkten nach wie vor zutreffend!) empfohlen: » Report „Um Rückruf wird gebeten“.

 

"Wie es ist, darf es nicht bleiben!"

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