Bei Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie): NESTLÉ warnt vor Verzehr von SMARTIES Adventskalender

NESTLÉ Rückruf SMARTIES Adventskalender Die Nestlé Deutschland AG (Frankfurt a. M./HE) weist per seriös adressierter Pressemitteilung ausdrücklich auf ein fälschlich aufgedrucktes "Glutenfrei-Logo" auf Smarties-Adventskalendern hin und warnt VerbraucherInnen mit einer » Gluten-Unverträglichkeit (= » Zöliakie) vor dem Verzehr. Bei dem Produkt Smarties Adventskalender gab es eine fehlerhafte Verwendung des "Glutenfrei-Logos" (durchgestrichene Ähre) auf der Rückseite der Verpackung, obwohl eine der Figuren glutenhaltiges Getreide enthält. Nur die Figur aus Türchen 24 enthält geringe Mengen an Gluten. Weizenmehl und Gerstenmalzextrakt sind in der Zutatenliste korrekt angegeben und fett hervorgehoben. Die parallele Verwendung des "Glutenfrei-Logo" könnte aber zu Verwirrung bei einzelnen VerbraucherInnen führen. VerbraucherInnen, die unter Zöliakie leiden, sollten das Produkt nicht verzehren. Für alle anderen Personen ist der Verzehr unbedenklich. KundInnen mit Zöliakie können den Artikel an das Unternehmen zurücksenden. Dafür können sie sich unter der Telefonnummer 0 69 / 66 71 88 88 an den Nestlé-Verbraucherservice  wenden und erhalten den Einkaufspreis selbstverständlich erstattet. Sofern jemand unter Zöliakie leidet und die Figur aus dem Türchen 24 verzehrt hat, sollte er / sie Arzt oder Ärztin konsultieren und auf den Verzehr des Produkts hinweisen. Nestlé versichert: "Die Qualität unserer Produkte hat für uns höchste Priorität. Nestlé bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei allen VerbraucherInnen für mögliche entstandene Unannehmlichkeiten." Wikipedia zu möglichen Symptomen einer Unverträglichkeit / Zöliakie: "Die klassischen Symptome einer Zöliakie sind durch die Verdauungsstörung bedingte chronische Durchfälle, zum Teil mit großvolumigen, übelriechenden und durch die gestörte Fettverdauung auch glänzenden, klebrigen Stühlen (Steatorrhoe). Betroffene Kinder haben keinen Appetit, erbrechen oft und nehmen nicht oder nicht ausreichend an Gewicht zu (...) Bei Erwachsenen oder Jugendlichen sind die Symptome oft weniger deutlich ausgeprägt. Hier gibt es stumme Formen mit diffusen Beschwerden. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Dazu gehören z. B. chronische Müdigkeit und allgemeines Krankheitsgefühl, Kraftlosigkeit, Nervosität, schmerzende Knochen, trockene Haut oder Blutarmut" (Bildquelle: Nestlé Deutschland AG).
» www.nestle.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

HAUSER WEINIMPORT ruft erneut Sangria von EDEKA / MARKTKAUF zurück: Allergenhinweis ´Enthält Sulfite´ fehlt

HAUSER WEINIMPORT EDEKA Rückruf Sangria Die Hauser Weinimport GmbH (Fischach/BY) startet erneut einen Warenrückruf für ein Sangria-Getränk aus dem Angebot von Edeka / Marktkauf. "Im Rahmen einer Neuauflage der Verpackung" wurde bedauerlicherweise wieder der Allergenhinweis ´Enthält Sulfite´ entfernt, der für VerbraucherInnen mit einer entsprechenden Allergie / Unverträglichkeit von besonderer Wichtigkeit ist. Betroffen ist das Getränk "Sangria 7% vol" in der 1,0 Liter-Kartonverpackung mit den Losnummern L6495... und L6825... (siehe neben dem Verschluss). Die Ware wurde vorwiegend bei Edeka und Marktkauf in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen sowie angrenzenden Gebieten vertrieben. Die Hauser Weinimport GmbH und die Handelsunternehmen haben - eigenen Angaben zufolge - umgehend reagiert und die entsprechende Ware sofort aus dem Verkauf genommen. Aus vorsorgenden Verbraucherschutzgründen wird KonsumentInnen, die allergisch auf Schwefel reagieren, vom Verbrauch des Produktes abgeraten. KundInnen, die das entsprechende Produkt gekauft haben, können dieses gegen Erstattung des Kaufpreises - auch ohne Vorlage des Kassenbons - in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Fragen beantwortet der Edeka-Kundenservice unter der kostenfreien Rufnummer 08 00 / 3 33 52 11 (Mo.-So.: 8-20 Uhr) oder per E-Mail an info(at)edeka.de. Es wird versichert: "Weitere Losnummern sind nicht betroffen." Bei Allergikern könnten gesundheitliche Probleme, wie unter anderem Kopfschmerzen, Magen- und Darmprobleme sowie Unwohlsein auftreten. Besonders hervorzuheben ist, dass die Hauser Weinimport GmbH betroffene VerbraucherInnen vorbehaltlos und über verschiedene Kanäle anspricht; Anbieter informiert verbraucherfreundlich!so wurde auch produktrueckrufe.de proaktiv informiert und gebeten, die Rückrufinformation zu veröffentlichen. Sie haben noch andere Losnummern dieses Sangrias im Vorrat? Dann lesen Sie sicherheitshalber auch » diesen Beitrag (Bildquelle: Edeka Zentrale Stiftung & Co. KG).
» www.hauser-weine.de | » www.edeka.de» Weitere Informationen im PDF-Format

 


Update zur Verdeutlichung des Aktualitätsproblems der Behörden


Die Hauser Weinimport GmbH hat ihren o. a. Rückruf am Dienstag, den 05.10.2021, öffentlich verkündet. In der Mitteilung ist unmissverständlich nachzulesen: "Der Artikel wurde in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen sowie angrenzenden Gebieten vertrieben." An "angrenzenden Gebieten" sind auch Teile folgender Bundesländer zu verstehen: Brandenburg*, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt* und Schleswig-Holstein (alle an Niedersachsen, *auch an Sachsen, tlw. Thüringen). Einziges nicht betroffenes Bundesland ist demnach: Berlin.

Stand: Mi, 06.10.2021 - 18:45 Uhr:
Ein kompletter Arbeitstag nach Beginn der öffentlichen Rückrufaktion: Auf "lebensmittelwarnung.de" haben derzeit die Behörden der acht Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen ihre Betroffenheit statuiert. Es fehlen noch Einträge der sieben Bundesländer Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. VerbraucherInnen in diesen Bundesländern erhalten somit - auch 24 Stunden nach Bekantgabe durch den Hersteller - keine Information auf "lebensmittelwarnung.de", insb., wenn sie die angebotene Filterfunktion "Betroffenes Bundesland" aktiviert haben. Auch Medien lassen die nicht als betroffen benannten Bundesländer in ihren Meldungen oftmals außen vor und / oder berichten in diesen Regionen erst gar nicht.

 

Meldestand 06.10.2021 - 18:45 Uhr

 

Stand: Do, 07.10.2021 - 18:45 Uhr:
Tag 2: Heute haben die verantwortlichen Dienststellen / Personen der beiden Bundesländer Sachsen-Anhalt (= "angrenzendes Gebiet") und Thüringen (= direkt betroffen) die regionalen Festlegungen des Herstellers verstanden und sich in die Liste der Betroffenen eingereiht. Es fehlen nach wie vor: Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Schleswig-Holstein.

Stand: Fr, 08.10.2021 - 18:45 Uhr:
3 Tage später: Keine Änderung zum Vortag. Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Schleswig-Holstein entlassen betroffene VerbraucherInnen ohne Warnung ins Wochenende.

Stand: Di, 12.10.2021 - 18:45 Uhr:
Auch 1 Woche später: Es hat sichh nichts mehr getan und es wird sich auch nichts mehr tun. Durch Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Schleswig-Holstein "Problem (mal wieder) erfolgreich ausgesessen!"

 

"Wie es ist, darf es nicht bleiben!"

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