Gefahr bei Sellerie-Allergie: DENNREE ruft verschiedene Variationen von Gemüsebrühe mit/ohne Hefe zurück

DENNREE Rückruf Gemüsebrühe Das Bio-Handelshaus dennree GmbH (Törpen/BY) ruft verschiedene Variationen von Gemüsebrühe mit/ohne Hefe zurück. Grund für den Rückruf ist die mögliche Kontamination mit Spuren des Allergens Sellerie. Betroffen sind folgende "dennree"-Produkte: "Gemüsebrühe hefefrei" (Glas - 130 gr), "Gemüsebrühe hefefrei" > Nachfüller (Beutel - 250 gr), "Gemüsebrühe mit Bio-Hefe" > Nachfüller (Beutel - 250 gr), "Gemüsebrühwürfel hefefrei" (Schachtel - 60 gr) sowie "Gemüsebrühwürfel mit Bio-Hefe" (Schachtel - 66 gr). Betroffen sind alle Chargen und Mindesthaltbarkeitsdaten dieser Produkte. Da es keine regionale Eingrenzung auf bestimmte Verkaufsgebiete gibt, ist offensichtlich von einer bundesweiten Betroffenheit auszugehen. Menschen, die allergisch auf Sellerie reagieren, können von diesen Produkten "gesundheitlich beeinträchtigt" werden; sie werden gebeten, die Ware nicht zu verwenden und in die Verkaufsstelle zurückzubringen, in der diese erworben wurde. Der Kaufbetrag wird bei Vorlage des Produkts - auch ohne Kassenbeleg - zurückerstattet. Eine gesonderte Kontaktadresse für Verbraucherfragen wird in der Pressemitteilung nicht benannt; hier bleibt nur der Weg über die Rufnummer der Zentrale 0 92 95 /1 80 (vmtl. während üblicher Geschäftszeiten) oder deren E-Mail-Anschrift zentrale(at)dennree.de. Dennree versichert: "Für Menschen, die nicht von einer Sellerie-Allergie betroffen sind, sind die Produkte bedenkenlos verzehrbar." Allergene können allergische Reaktionen auslösen: Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Schwellungen im Mund-, Nasen- und Rachenraum, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atemwegs- und Hautreaktionen, Gelenkerkrankungen, lebensbedrohlicher » anaphylaktischer Schock (Bildquelle: dennree GmbH).
» www.dennree.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

 


Update zur Verdeutlichung des "Freitagsproblems" der Behörden


Die dennree GmbH macht in ihrer Pressemitteilung bezüglich Verkaufsregionen keinerlei Einschränkungen. Aufgrund dessen ist von einer bundesweiten Betroffenheit auszugehen.

Stand: Sa, 12.01.2019 - 18:00 Uhr:
Innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Veröffentlichung durch dennree melden im amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" nur die zehn Bundesländer Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eine Betroffenheit ihrer Verantwortungsbereiche. Die Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Schleswig-Holstein sehen weder vor dem noch am Wochenende das Erfordernis einer Warnung. Unvollständige Warnungen auf "lebensmittelwarnung.de" führen erfahrungsgemäß dazu, dass in nicht als betroffen gelisteten Bundesländern keine und/oder in überregionalen Medien nur eine unvollständige Berichterstattung erfolgt.

Stand: So, 13.01.2019 - 20:00 Uhr:
Bis zum Ablauf des 2. Tages nach Bekanntgabe durch den Anbieter wurde die Liste der betroffenen Bundesländer zwar um das Saarland erweitert, ist mit 11 von 16 Bundesländern aber immer noch zu rund einem Drittel unvollständig.

Stand: Mo, 14.01.2019 - 18:00 Uhr:
Tag 3: Im Laufe des Tages sind nun auch die zuständigen Stellen/Personen der bislang säumigen Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern sowie zuletzt auch Schleswig-Holstein ihrer Verantwortung nachgekommen.


Obwohl das vorstehend beschriebene "Freitagsproblem" einer tlw. erheblich verzögerten Feststellung von Betroffenheiten bereits mehrfach vorgetragen wurde und mit minimalstem Aufwand vollständig gelöst werden könnte, ändert sich an der behördlichen Arbeits-/Vorgehensweise praktisch nichts.


´In hohen Dosen wirkt es als Nervengift´: Ochratoxin A in Paprika Edelsüss von SAHRA und HIRA

GIBA GEWÜRZE Rückruf SAHRA HIRA Paprika Edelsüss Die Giba Gewürze GmbH & Co. KG (Hanau/HE), eigenen Angaben zufolge "Gewürzhersteller mit deutscher Qualität!", ruft eines ihrer Paprika-Gewürze zurück. Grund des Rückrufes ist, dass bei amtlichen Untersuchungen eine Überschreitung der Höchstmenge des Schimmelpilzgiftes » Ochratoxin A festgestellt worden ist. Betroffen ist folgende Ware: "Paprika Edelsüss" der Marken "Sahra" und "Hira" in den Verpackungseinheiten: PET (65 g, 135 g, 450 g), Glas (75 g) und Beutel (400 g, 700 g), jeweils mit dem MHD / Verbrauchsdatum: 31.12.2021 sowie der Chargennummer "L.218.G.B". Verkaufsstellen benennt der Hersteller (zgl. Online-Anbieter) nicht, wirbt jedoch mit der Versorgung von "+2.000" Supermärkten in 9 europäischen Ländern. VerbraucherInnen, die benannte Produkte gekauft haben, werden gebeten, diese nicht zu verzehren. Alle Kunden können betroffene Artikel in den Einzelhandelsverkaufsstellen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Der Pressemiteilung ist die Rufnummer 0 61 81/3 07 47 70 sowie die E-Mail-Adresse info(at)gibafoods.com entnehmen, die somit offensichtlich auch für Verbraucherfragen genutzt werden kann.  "Die Firma Giba Gewürze bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten." Der Hersteller klärt ehrlich auf: "Ochratoxin A ist ein Schimmelpilzgift, welches als möglicherweise krebserregend eingestuft wird und Nierenerkrankungen verursachen kann. In hohen Dosen wirkt es als Nervengift, ist fruchtschädigend und greift das Immunsystem an." Suspekt: Gemäß Beschreibung auf der Internetseite sollen alle Lieferanten "ein eigenes Labor zum analysieren von Pestiziden, Aflatoxin, Mikrobiologie etc." besitzen. Die Feststellung des Schimmelpilzgiftes erfolgte jedoch durch amtliche Untersuchungen und - aufgrund des öffentlichen Rückrufes - offensichtlich erst, nachdem die Ware in den Verkauf gelangt ist  (Bildquelle: Giba Gewürze GmbH & Co. KG).
» gibafoods.com | » sahra-gewuerze.de» Weitere Informationen im PDF-Format

 

Die Giba Gewürze GmbH & Co. KG macht bezüglich Verkaufsregionen keinerlei Einschränkungen und betreibt zudem einen Online-Shop.

Stand: Sa, 02.06.2018 - 22:00 Uhr:
Auch 72 Stunden nach der Veröffentlichung durch den Hersteller melden im amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" nur die fünf Bundesländer Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt eine Betroffenheit ihrer Verantwortungsbereiche. Solche unvollständigen Angaben führen erfahrungsgemäß dazu, dass in nicht aufgelisteten Bundesländern keine und/oder in überregionalen Medien eine unvollständige Berichterstattung erfolgt.

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