Hersteller COPACK warnt vor SALMONELLEN in Tiefkühl-Kräutermischungen von EDEKA, BIOBIO (NETTO) und GUTBIO (ALDI)

COPACK EDEKA MARKTKAUF NETTO ALDI NORD SÜD Rückruf Kräutermischung Bio Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die COPACK Tiefkühlkost Produktionsgesellschaft mbH (Bremerhaven/HB) tiefgekühlte Kräutermischungen aus den Sortimenten von Edeka/Marktkauf, Netto Marken-Discount sowie Aldi Nord und Süd zurück. Im Rahmen einer Kontrolle wurde eine mikrobiologische Verunreinigung in Form von » Salmonellen nachgewiesen, so die Begründung für den bundesweiten Rückruf. Betroffen sind folgende 50 g-Artikel: "EDEKA Bio 8 Kräuter" (MHD 01.2022 und 02.2022 > vorwiegend von EDEKA und Marktkauf),  "BioBio 8 Kräuter Mischung" (MHD 01.2022 und 02.2022 > von Netto Marken-Discount), "GutBio 8 Kräuter Mischung" (MHD 21.01.2022 und 03.02.2022, von Aldi Süd) sowie "GutBio 8 Kräuter Mischung" (MHD 21.01.2022 > von Aldi Nord). Eigenen Angaben zufolge haben der Hersteller sowie die betroffenen Handelsunternehmen umgehend reagiert und die entsprechenden Waren aus dem Verkauf genommen. Von dem Verzehr der Produkte wird dringend abgeraten. KundInnen, die eines oder mehrere der entsprechenden Produkte gekauft haben, können diese/-s gegen Erstattung des Kaufpreises - auch ohne Vorlage des Kassenbons - in ihren jeweiligen Einkaufsstätten zurückgeben. Verbraucheranfragen beantwortet der Copack-Kundenservice telefonisch unter der kostenfreien Rufnummer 08 00 / 5 89 47 20 (24 Stunden) oder schriftlich per E-Mail an customer-support(at)copack.eu. Es wird ausdrücklich zugesagt: "Artikel mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten sowie weitere Produkte der oben genannten Marken und der Firma COPACK Tiefkühlkost Produktionsgesellschaft mbH sind nicht von diesem Rückruf betroffen. Salmonellen können Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen auslösen sowie bei Senioren und immungeschwächten Personen schwerste Erkrankungen hervorrufen, die unter Umständen auch lebensbedrohlich sind.  Besonders hervorzuheben ist, dass die COPACK Tiefkühlkost Produktionsgesellschaft mbH vorbehaltlos und transparent informiert - Anbieter informiert verbraucherfreundlich!so wurde auch produktrueckrufe.de proaktiv gebeten, die Rückrufinformation an zentraler Stelle zu veröffentlichen (Bildquelle: COPACK Tiefkühlkost Produktionsgesellschaft mbH).
» www.copack.eu | » www.edeka.de | » www.netto-online.de
» www.aldi-nord.de | » www.aldi-sued.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

 

Beispielhafter Aushang einer Verbraucherinformation
in der ALDI Nord-Filiale, Orkotten 11-13, 48291 Telgte

ALDI NORD Beispielhafter Aushang einer VerbraucherinformationDer Aushang hängt sichtbar im Eingangsbereich

 

Erwähnenswert: Rückruf-Plakate von Aldi Nord sind insbesondere aufgrund ihres Formates einzigartig; aufgrund deren Positionierung in Verbindung mit einer beobachteten Aushängedauer von ca. 14 Tagen (oftmals auch länger) sind sie so gut wie unübersehbar.

U. U. lebensbedrohliche Kolibakterien (E. coli VTEC) in CAMEMBERT GRAINDORGE (insb. KAUFLAND-Kunden betroffen)

MÜNNICH Rückruf CAMEMBERT GRAINDORGE Au Lait Cru Origine Calvados Die Firma Münnich fromage GmbH & Co. KG (Wuppertal/NW) ruft "aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes" einen - insbesondere über Filialen des Handelsunternehmens Kaufland Warenhandel GmbH & Co. KG (Hauptsitz: Neckarsulm/BW) vertriebenen - Weichkäse aus französischer Produktion zurück. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass dieser Kolibakterien - genauer: den pathogenen Keim » E.coli (VTEC) - enthält. Betroffen ist der "CAMEMBERT GRAINDORGE" in der 250 g-Packung mit dem Identitätskennzeichen: FR 14.371.001 sowie dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 07.04.21. "Das Produkt wurde von Kaufland bundesweit, von dem Käsespezialitäten-Großhändler Heiderbeck GmbH in 82140 Olching sowie von der akzenta-Supermarkt-Filiale in 42283 Wuppertal-Barmen vertrieben." Dieser Weichkäse ist nicht zum Verzehr geeignet und kann an der Verkaufsstelle zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird auch ohne Vorlage des Kassenbons erstattet. Auch wenn eine Kontaktaufnahme nicht explizit angeboten wird, so ist das Unternehmen unter der Rufnummer 02 02 / 2 81 56 10 sowie per E-Mail an info(at)kaeseland.de erreichbar. "Die Firma Münnich fromage bittet die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen | Mit freundlichen Grüßen" Der Anbieter nur: "Infektionen, die durch pathogene E.coli-Keime (VTEC) ausgelöst werden, können leichte bis schwere Durchfallerkrankungen auslösen." Hingegen bspw. die österreichische "AGES" weit ausführlicher zu "VTEC": "Die Erkrankung beginnt mit wässrigen Durchfällen, die zum Teil nach einigen Tagen blutig verlaufen und von starker Übelkeit, Bauchschmerzen, selten auch Erbrechen und Fieber, begleitet sein können. Sie dauert im Durchschnitt 8 bis 10 Tage. Bei 10 bis 20 Prozent der PatientInnen kann sich eine hämorrhagische Kolitis mit blutigem Stuhl und teilweise Fieber entwickeln. Bei 5 bis 10 Prozent der Erkrankten, besonders bei Kleinkindern, kann es Tage nach der Durchfallerkrankung zu einer charakteristischen Folgeerkrankung kommen, dem hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS). Dabei binden sich die Shigatoxine an spezielle Strukturen der Zellwände, hauptsächlich in den Blutgefäßen der Niere, und schädigen diese. Die kleinen Blutkapillaren werden zerstört, und in weiterer Folge kann es zu Nierenversagen, Blutarmut, verminderter Anzahl an Blutplättchen, Hautblutungen und neurologischen Veränderungen kommen"  (Bildquelle: Münnich fromage GmbH & Co. KG).
» www.kaeseland.de | » www.kaufland.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: ages.at » "VEROTOXIN BILDENDE ESCHERICHIA COLI (VTEC)" (PDF)

 


Updates zur Verdeutlichung des Aktualitätsproblems der Behörden


Die Firma Münnich fromage GmbH & Co. KG gibt in ihrer Pressemitteilung unmissverständlich zu verstehen: "Das Produkt wurde von Kaufland bundesweit, von dem Käsespezialitäten-Großhändler Heiderbeck GmbH in 82140 Olching sowie von der akzenta-Supermarkt-Filiale in 42283 Wuppertal-Barmen vertrieben."

Stand: So, 14.03.2021 - 12:00 Uhr:
24 Stunden nach Beginn der öffentlichen Rückrufaktion haben zwar die vier Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen (trotz des Wochenendes) auf dem amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" ihre Betroffenheit erklärt. Es fehlen aber Meldungen der weiteren 12 Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Auch hier wieder erhalten beispielsweise VerbraucherInnen aus den "säumigen" Bundesländern, die sich auf dem Portal (unter Nutzung der angebotenen Filterfunktion) nur die für ihr Bundesland relevanten Meldungen anzeigen lassen, keine Information. Zudem führen solche unvollständigen Meldungen u. U. zu falschen Medienberichten, in die solche unvollständigen Regional-/Betroffenheitsangaben oftmals ohne weitere Prüfung übernommen werden. Ein Problem, das es bereits seit 2011 (= Start "lebensmittelwarnung.de") gibt, mehrfach aufgezeigt wurde und hartnäckig ignoriert wird.

 

Meldestand 14.03.2021 - 12:00 Uhr

 

Stand: Mo, 15.03.2021 - 12:00 Uhr:
48 Stunden später: Trotz des Potenzials eines erheblichen Gesundheitsriskos haben erst drei weitere Bundesländer (Hamburg, Hessen, und Rheinland-Pfalz) anerkannt, dass VerbraucherInnen in ihren Verantwortungsbereichen betroffen sind. Trotz des Risikos von akutem Nierenversagen mit möglicher Todesfolge haben es immer noch neun Bundesländer nicht als notwendig angesehen, sich sofort zu Tagesbeginn in die Liste der betroffenen Bundesländer einzutragen. Im Einzelnen: Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Einzelfall? Definitiv: NEIN!

 

Meldestand 15.03.2021 - 12:00 Uhr

 

Stand: Di, 16.03.2021 - 12:00 Uhr:
72 Stunden später: Keine Änderung zum Vortag

 

Meldestand 16.03.2021 - 12:00 Uhr

 

Stand: Mi, 17.03.2021 - 12:00 Uhr:
Auch nach 96 Stunden: Trotz u. U. bestehender Lebensgefahr kein Einlenken der säumigen Behörden.
» Weitere Informationen im PDF-Format

 

Stand: Do, 18.03.2021 - 12:00 Uhr:
Tag 5 nach dem ersten Bekanntwerden: Das Saarland hat eine Betroffenheit erklärt > jetzt fehlen nur noch 8 Bundesländer
» Weitere Informationen im PDF-Format

 

Meldestand 18.03.2021 - 12:00 Uhr

 

Stand: Fr, 19.03.2021 - 12:00 Uhr:
Auch nach 6 Tagen: Es fehlen immer noch die Betroffenheitserklärungen der 8 Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

 

Stand: Fr, 19.03.2021 - 18:00 Uhr:
Noch Tag 6: Kurz vor Dienstschluss und Beginn des Wochenendes hat nun auch die für Berlin verantwortliche Dienststelle / Person erkannt, dass es dort zahlreiche Kaufland-Filalen gibt, bei denen der mit Kolibakterien (VTEC) verunreinigte Camembert im Verkauf war. So fehlen in dem ganzen "Stückwerk" jetzt "nur" noch die 7 Bundesländer Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen. Amtlicher Verbraucherschutz und die Trägheit verantwortlicher Behörden sind und bleiben einfach spannend!
» Weitere Informationen im PDF-Format

 

Meldestand 19.03.2021 - 18:00 Uhr

 

Stand: Sa, 20.03.2021 - 12:00 Uhr:
1 Woche später: Anstelle dass hier einmal die Regie (= Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) eingreift, bleibt es beim Fehl der in vorstehendem Update aufgeführten 7 Bundesländer.

 

Stand: Mo, 22.03.2021 - 12:00 Uhr:
Mehr als 1 Woche später: Es scheint dabei zu bleiben: Die 7 Bundesländer Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen sehen es als nicht notwendig an, VerbraucherInnen ihres Zuständigkeits- und Verantwortungsbereiches vor dem bundesweit bei Kaufland angebotenen und mit Kolibakterien (VTEC) belasteteten Camembert zu warnen: Trotz des Risikos von akutem Nierenversagen mit möglicher Todesfolge. So viel zur Zuverlässigkeit des amtlichen Portals "lebensmittelwarnung.de", das durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie entsprechende Dienststellen in 16 Bundesländern betrieben wird bzw. werden sollte. "Ein hoffnungsloser Fall!"
» Weitere Informationen im PDF-Format

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