Undefinierte ´Fremdkörper´ in ´Schoko Dinkelwaffeln´der HUBER MÜHLE: Metall? Plastik? Glas? Holz? ...?

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Eine Produktabbildung ist nicht verfügbar Das amtliche Portal "lebensmittelwarnung.de", seit 2011 ein gemeinsames "Projekt" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit sowie der 16 Bundesländer, leitet LeserInnen zur Internetseite der Huber Mühle GmbH (Hohberg/BW) weiter, um dort Informationen zu einer "Rücknahme" von Waffeln zu erhalten. "In einem zugelieferten Produkt können kleine Fremdkörper von 2 bis 3 mm Größe enthalten sein", so die Mühle (in einem zweiten Anlauf) mit einer "Pressemitteilung", nachdem eine erste "Kundenmitteilung" als doch außergewöhnlich "spärlich" zu reklamieren war. Von dem Rückruf sind Huber´s "Schoko Dinkelwaffeln" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD): 09.09.2021 betroffen, die seit September 2020 "in den Handel" (nicht weiter beschrieben, offensichtlich jedoch auch online) gelangt sind. Die Huber Mühle GmbH: "Der Kaufpreis wird erstattet, die Verkaufsstellen sind informiert und haben ihre Kunden über Aushänge informiert." Auch wird betont, dass die "kleinen Fremdkörper von 2 bis 3 mm Größe" bislang nur in "einer Waffel in einer Packung" vorgefunden wurden und andere Waffeln in der Packung nicht betroffen waren. Es wird versichert: "Die zuletzt seit Ende November ausgelieferte Charge ist nicht betroffen." Außerdem entschuldigt man sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Anstatt dass spätestens die in letzter Instanz verantwortlichen "Verbraucherschutzbehörden" weitere Informationen einfordern, um welche Art von "kleinen Fremdkörpern von 2 bis 3 mm Größe" mit welchem Gefahrenpotenzial / Risiko es sich handelt, macht man es sich wieder einmal sehr einfach, verweist auf eine wenig spezifische "Information" und stempelt diesen Fall offensichtlich als "ERLEDIGT" ab. Handelt es sich bei den "kleinen Fremdkörpern von 2 bis 3 mm Größe" um Metall-, Plastik-, Glas- oder Holzstücke, können diese - abhängig von deren Beschaffenheit - zumindest Verletzungen in Mundhöhle, Speiseröhre sowie Magen- und Darmtrakt verursachen; auch können sie beim Verschlucken Atemnot hervorrufen, wodurch eine Erstickungsgefahr nie ganz auszuschließen ist. Handelt es sich um "kleine Fremdkörper von 2 bis 3 mm Größe" tierischen Ursprungs, so können diese u. U. Infektionen zur Folge haben.
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