Hersteller DE KROES (NL) ruft mit Pflanzenschutzmittel ´ETHYLENOXID´ belastetes Käsegebäck der Marke CRÄX zurück

DE KROES GENUPORT TRADE Rückruf CRÄX Käsegebäck Cracker Käse Körner Der niederländische Backwarenhersteller De Kroes (Oosterhout) ruft in Kooperation mit seinem deutschen Importeur, der  Genuport Trade GmbH (Norderstedt/SH), eine im Ofen gebackene Käse-Gebäckspezialität aus Holland zurück. "Die Sesamsamen, die in den Produkten verwendet werden, haben die Grenzwerte für » Ethylenoxid (ETO) überschritten", so das Unternehmen zum Vorhandensein eines im Lebensmittelbereich nicht nur in Deutschland seit 1981 verbotenen Pflanzenschutz- und Desinfektionsmittels. Vom Rückruf betroffen ist das "Käsegebäck | Käse und Körner" der Marke "Cräx", abgepackt in der 70 g-Box mit den beiden Chargennummern (MHD) 0253 (09.09.2021) und 0275 (01.10.2021). Von einem bundesweiten Verkauf ist auszugehen, da keinerlei regionale Einschränkung ersichtlich ist. KonsumentInnen, die betroffene Packungen gekauft haben, können diese in den Handel zurückbringen, wo ihnen der Kaufpreis erstattet wird. Alternativ besteht die Möglichkeit der Einsendung an die Genuport Trade GmbH, Stichwort:  "Qualität", Gutenbergring 60 in 22848 Norderstedt. Weitere Informationen sind unter der Rufnummer 0 40 / 5 28 41 01 oder per E-Mail an info(at)genuport.de erhältlich. "Andere Cräx-Produkte mit anderen Mindesthaltbarkeitsdaten können bedenkenlos verzehrt werden", versichern Hersteller und Importeur. Wikipedia zu Ethylenoxid: "Ethylenoxid ist giftig und krebserregend beim Einatmen. Symptome einer Vergiftung sind Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit/Erbrechen. Mit zunehmender Dosis kommt es zu Zuckungen, Krämpfen und schlussendlich zum Koma. Es ist für die Haut und die Atemwege reizend. Die Lunge kann sich Stunden nach dem Einatmen mit Flüssigkeit füllen (Lungenödem)" (Bildquelle: Genuport Trade GmbH).
» www.dekroesbv.com | » www.genuport.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

Was auffällt: Bereits seit dem 09/09/2020 ist im europäischen Schnellwarnsystem für riskante Lebens- und Futtermittel „RASFF“ (nicht zuletzt auch für jedes „Qualitätsmanagement“ von Lebensmittelherstellern und -händlern) erkennbar, dass aus Indien » erhebliche Mengen an mit ETHYLENOXID belasteter Sesamsaat nach Europa importiert wurden. Erst seit Ende Oktober -  überwiegend aber erst seit der 2. Novemberhälfte - kommt es in Deutschland zunehmend zu Rückrufaktionen für Sesamsaat oder Lebensmittel mit Sesamsaat als Zutat. Fragen, die sich VerbraucherInnen vermehrt stellen: Warum dauert das alles wieder so lange? Was tut der amtliche Verbraucherschutz?

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