PFANNER warnt: Vorsicht vor möglichen Plastikbruchstücken in verschiedenen (Eis-)Teesorten der Marke EDEKA

PFANNER EDEKA Rückruf Eistee Die österreichische Hermann Pfanner Getränke GmbH (Lauterach) informiert zu einem Warenrückruf verschiedener Sorten (Eis-)Tee aus dem Eigenmarkensortiment der Edeka Zentrale AG & Co. KG (Zentrale: Hamburg/HH). Durch eine teilweise fehlerhafte Gewindeverschraubung kann unter ungünstigen Bedingungen beim Öffnen und Ausgießen der Flasche nicht zu 100% ausgeschlossen werden, dass ein kleines Bruchstück des Gewindes in ein Getränkebehältnis fallen kann. Betroffen sind folgende "EDEKA"-Getränke in 1,5 Liter-PET-Flaschen mit Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 01.07.2021 bis einschl. 17.09.2021: "Ice Tea Zitrone Limette", "Ice Tea Pfirsich", "Ice Tea Wildkirsche", "Der Grüne Lychee" und "Der Grüne Zitrone Kaktusfeige". Die Produkte wurden bundesweit vorwiegend bei Edeka und Marktkauf angeboten. Eigenen Angaben zufolge haben die Hermann Pfanner Getränke GmbH und genannte Handelsunternehmen umgehend reagiert und die entsprechende Ware sofort aus dem Verkauf genommen. Aus "vorsorgenden Verbraucherschutzgründen" rät das Unternehmen vom Genuss der Getränke ab. KundInnen, die entsprechende (Eis-)Tees gekauft haben, können diese gegen Erstattung des Kaufpreises - auch ohne Vorlage des Kassenbons - in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Fragen beantwortet der Kundenservice unter der kostenfreien Rufnummer 08 00 / 3 33 52 11 (Mo.-So.: 6 - 22.30 Uhr). Es wird ausdrücklich versichert: "Weitere Mindesthaltbarkeitsdaten oder andere Produkte der Marke Edeka sind nicht betroffen".  Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Fremdkörper aus Kunststoff eine Schnitt-/Stichgefahr darstellen sowie beim Verschlucken Atemnot verursachen; Anbieter informiert verbraucherfreundlich!dabei ist auch Erstickungsgefahr nicht vollends auszuschließen. Hervorzuheben ist, das die Pfanner Getränke GmbH ausführlich und transparent informiert - auch produktrueckrufe.de wurde gebeten, diese Rückrufinformation zu veröffentlichen (Bildquelle: Edeka Zentrale AG & Co. KG).
» www.pfanner.com | » www.edeka.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

 


Updates zur Verdeutlichung des "Freitagsproblems" der Behörden
>> Hier handelt es sich bereits um ein "Mittwochsproblem" <<


Die Hermann Pfanner Getränke GmbH gibt in ihrer Pressemitteilung unmissverständlich zu verstehen: "Die Produkte wurden bundesweit vorwiegend bei Edeka und Marktkauf angeboten." Auch schreibt die Edeka Zentrale AG & Co. KG auf ihrer Internetseite ausdrücklich in der Überschrift: "Nationaler Warenrückruf".

Stand: Fr, 09.10.2020 - 19:30 Uhr:
48 Stunden nach Beginn der öffentlichen Rückrufaktion haben zwar die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen auf dem amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" ihre Betroffenheit erklärt. Es fehlen aber seitdem Meldungen der beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland. Auch hier wieder erhalten beispielsweise VerbraucherInnen aus den "säumigen" Bundesländern, die sich auf dem Portal (unter Nutzung der angebotenen Filterfunktion) nur die für ihr Bundesland relevanten Meldungen anzeigen lassen, keine Information. Zudem führen solche unvollständigen Meldungen u. U. zu falschen Medienberichten, in die solche unzutreffenden Regional-/Betroffenheitsangaben oftmals ohne weitere Prüfung übernommen werden. Ein Problem, das es bereits seit 2011 (= Start "lebensmittelwarnung.de") gibt, mehrfach aufgezeigt wurde und hartnäckig ignoriert wird.

 

Meldestand 09.10.2020 - 19:30 Uhr

 

Stand: Sa, 10.10.2020 - 19:30 Uhr:
Tag 3 nach Bekanntwerden des Rückrufs: Keine Änderung zum Vortag.

Stand: So, 11.10.2020 - 19:30 Uhr:
4 Tage später: Keine Änderung zum Vortag > trotz potenzieller Verletzungs- und ggf. Erstickungsgefahr.

Stand: Mo, 12.10.2020 - 19:30 Uhr:
Tag 5: Auf "lebensmittelwarnung.de" fehlen immer noch die Meldungen der beiden Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland.

Stand: Di, 13.10.2020 - 19:30 Uhr:
6 Tage später bleibt festzustellen:

  • Die Meldung auf "lebensmittelwarnung.de" ist (wie viele der amtlichen Meldungen zuvor) wieder nur eingeschränkt brauchbar;
  • die Eintragungen der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland werden wohl dauerhaft fehlen;
  • das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie die Bundesernährungsministerin sehen (ausdrücklich: wider besseren Wissens) keinerlei Veranlassung, diese unvollständige Meldung zum Schutz gefährdeter VerbraucherInnen aktualisieren zu lassen.

Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Fremdkörper aus Kunststoff eine Schnitt-/Stichgefahr darstellen sowie beim Verschlucken Atemnot verursachen; dabei ist auch Erstickungsgefahr nicht vollends auszuschließen.
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