NICHT ESSEN: Kolibakterien (STEC) in GUT&GÜNSTIG Salatmischung ´Blattsalat Mix´ von EDEKA / MARKTKAUF gefunden

GARTENFRISCH JUNG EDEKA MARKTKAUF Rückruf GUT&GÜNSTIG Salatmischunng Blattsalat Mix "Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes" ruft die Firma Gartenfrisch Jung GmbH (Jagsthausen/BW) eine Charge einer Salatmischung aus dem Eigenmarkensortiment von Edeka (Zentrale: Hamburg/HH) zurück. Grund für den vorsorglichen Rückruf dieser Charge ist, dass bei der Untersuchung einer Probe STEC-Bakterien (Shiga-Toxin bildende E.coli) vorgefunden wurden. Der Rückruf betrifft den Artikel "Gut&Günstig Salatmischung Blattsalat Mix" im 150 g-Folienbeutel ausschließlich mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 05.10.2020. Dieser Salat-Mix wurde überwiegend bei Marktkauf und Edeka in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angeboten. Die Gartenfrisch Jung GmbH und die betroffenen Handelsunternehmen haben - eigener Erklärung zufolge - "aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes" umgehend reagiert und die Ware vorsorglich aus dem Handel genommen. KundInnen, die entsprechende Ware gekauft haben, können diese gegen Erstattung des Kaufpreises - auch ohne Vorlage des Kassenbons - in ihren Einkaufsstätten zurückgeben. Verbraucheranfragen beantwortet der Kundenservice der Firma Jung unter der Hotline 0 62 98 / 3 68 00 oder unter der E-Mail-Anschrift kundenservice(at)gartenfrisch.de. Shiga-Toxin bildende E.coli können Auslöser von Durchfallerkrankungen sein. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Bei bestimmten Personengruppen (Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem) können schwere Krankheitsverläufe auftreten > siehe Leseempfehlung Hervorzuheben ist, das die Gartenfrisch Jung GmbH ausführlich und transparent informiert - auch produktrueckrufe.de wurde gebeten, diese Rückrufinformation zu veröffentlichen. (Bildquelle: Gartenfrisch Jung GmbH).
» www.gartenfrisch.de | » www.edeka.de» Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: rki.de » "Enterohämorrhagische Escherichia (E.) coli"

 


Update zur Verdeutlichung des "Freitagsproblems" der Behörden


Die Gartenfrisch Jung GmbH gibt in ihrer Pressemitteilung unmissverständlich zu verstehen: "Der Artikel mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.10.2020 wurde überwiegend bei Marktkauf und EDEKA in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen angeboten."

Stand: Sa, 03.10.2020 - 18:30 Uhr:
24 Stunden nach Bekanntwerden des Rückrufs haben es nur Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Sachsen (trotz früherem Dienstschluss am Freitag / Dienstfrei am Samstag) geschafft, auf dem amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" ihre Betroffenheit zu erklären. Nicht einrichten konnten es die verantwortlichen Dienststellen / Personen der Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Auch hier wieder erhalten beispielsweise VerbraucherInnen aus den "säumigen" Bundesländern, die sich auf dem Portal (unter Nutzung der angebotenen Filterfunktion) nur die für ihr Bundesland relevanten Meldungen anzeigen lassen, keine Information. Zudem führen solche unvollständigen Meldungen u. U. zu falschen Medienberichten, in die solche unzutreffenden Regional-/Betroffenheitsangaben oftmals ohne weitere Prüfung übernommen werden. Ein Problem, das es bereits seit 2011 (= Start "lebensmittelwarnung.de") gibt, mehrfach aufgezeigt wurde und hartnäckig ignoriert wird.

 

Meldestand 03.10.2020 - 18:30 Uhr

 

Stand: So, 04.10.2020 - 18:30 Uhr:
48 Stunden später: Keine Änderung zum Vortag.

Stand: Mo, 05.10.2020 - 18:30 Uhr:
72 Stunden später: Früher oder später haben sich heute vier weitere Bundesländer (Hessen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen) für einen Eintrag als "betroffenes Land" auf "lebensmittelwarnung.de" entschieden. Es fehlt nach wie vor das Bundesland Rheinland-Pfalz.
» Weitere Informationen im PDF-Format

Stand: Di, 06.10.2020 - 18:30 Uhr:
Am 4. Tag nach dem Bekanntwerden der Rückrufaktion hat nun (endlich) auch Rheinland-Pfalz (s)eine Betroffenheit realisiert und die Liste der betroffenen Bundesländer komplettiert.
» Weitere Informationen im PDF-Format

Zusätzliche Informationen