MANNER kann Schimmelbildung im Produkt ´Powidl Knöpfe´ (Lebkuchen mit ´Zwetschkenmusfüllung´) nicht ausschließen

MANNER Rückruf POWIDL KNÖPFE Lebkuchen Die österreichische Josef Manner & Comp. AG (Wien) ruft "im Sinne des vorsorglichen Verbraucherschutzes" bundesweit einige Chargen eines Lebkuchens mit Zwetschgenmusfüllung zurück. "Im Zuge von internen Qualitätssicherungsmaßnahmen wurde festgestellt, dass es in diesen Chargen zu einem Fehler im Produktionsprozess gekommen ist, aufgrund dessen eine Schimmelbildung im Produkt nicht ausgeschlossen werden kann." Folgende "Manner Powidl Knöpfe" im 180 g-Beutel sind gegebenenfalls nicht für den Verzehr geeignet: Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 6.5.2021 mit den Chargennummern "L13450127 L" und "L13450127 R", MHD 7.5.2021 mit den Chargennummern "L13450128 L" und "L13450128 R" sowie MHD 8.5.2021 mit den Chargennummern "L13450129 L" und "L13450129 R".

Produkte aus den betroffenen Chargen wurden jedoch bereits für den Verkauf gesperrt und sind nicht zu verzehren. Manner bittet KonsumentInnen, die Produkte mit oben angeführten Daten gekauft haben, diese auf dem Postweg (mit Angabe der Absenderadresse) an Josef Manner & Comp. AG, Stichwort: "Konsumentenservice", Wilhelminenstraße 6 in A-1170 Wien zu retournieren. Selbstverständlich erhält man von dort - auch ohne Kaufbeleg - ein neues Produkt. Bei Fragen zum Thema steht das Manner-Konsumentenservice-Team unter der Telefonnummer +43 1 / 4 88 22 36 66 (Mo.-Do.: 8-18 Uhr, Fr.: 8-13.30 Uhr) oder per E-Mail an team(at)manner.com zur Verfügung. Es wird versichert: "Manner Powidl Knöpfe mit anderem Mindesthaltbarkeitsdatum bzw. anderer Chargennummer sind nicht betroffen und können (...) weiterhin bedenkenlos konsumiert werden." Auch entschuldigt sich der Hersteller bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Gemäß Wikipedia können Schimmelpilzgifte » (= Mykotoxine) bei Menschen bereits in geringen Konzentrationen toxische Wirkungen zeigen. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Insbesondere können sie krebserregend wirken, das Zentralnervensystem, Immunsystem, Erbgut und/oder die Leibesfrucht schädigen oder Organschäden (z. Bsp. an Leber oder Niere) verursachen (Bildquelle: Josef Manner & Comp. AG).
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Updates zur Verdeutlichung des "Freitagsproblems" der Behörden
>> Hier handelt es sich bereits um ein "Donnerstagsproblem" <<


Die Josef Manner & Comp. AG macht in ihrer » Pressemitteilung vom 01.10.2020 (die auch eine Produktabbildung beinhaltet) keinerlei einschränkende Angaben zu Verkaufsregionen, was in der Branche / bei solchen Meldungen grundsätzlich immer auf eine bundesweite Betroffenheit schließen lässt. Eine dennoch durch produktrueckrufe.de erfolgte Nachfrage an das Unternehmen, "ob der Rückruf auf bestimmte Bundesländer in Deutschland eingrenzbar ist oder die betroffene Ware in ganz Deutschland über den Lebensmitteleinzelhandel in den Verkauf gelangt ist / sein könnte", hat bestätigt: "Leider ist es nicht eingrenzbar, da die Ware an Großhändler geliefert wurde."

Stand: Sa, 03.10.2020 - 11:30 Uhr:
Auch am 2. Tag nach Bekanntwerden des Rückrufs werden auf dem amtlichen Portal des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sowie der 16 Bundesländer nur Baden-Württemberg und Bayern als betroffen gemeldet > (zumindest derzeit) ohne Produktabbildung - es fehlen somit noch folgende 14 Bundesländer: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen. Auch hier wieder erhalten beispielsweise VerbraucherInnen aus den "säumigen" Bundesländern, die sich auf dem Portal (unter Nutzung der angebotenen Filterfunktion) nur die für ihr Bundesland relevanten Meldungen anzeigen lassen, keine Information. Zudem führen solche unvollständigen Meldungen u. U. zu falschen Medienberichten, in die solche unzutreffenden Regional-/Betroffenheitsangaben oftmals ohne weitere Prüfung übernommen werden. Ein Problem, das es bereits seit 2011 (= Start "lebensmittelwarnung.de") gibt, mehrfach aufgezeigt wurde und hartnäckig ignoriert wird.

 

Meldestand 03.10.2020 - 11:30 Uhr

 

Stand: So, 04.10.2020 - 11:30 Uhr:
Tag 3 nach Bekanntwerden des Rückrufs: Keine Änderung zum Vortag.

Stand: Mo, 05.10.2020 - 18:30 Uhr:
4 Tage später: Keine Änderung; es fehlen nach wie vor eine Produktabbildung und die 14 Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen.
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Stand: Di, 06.10.2020 - 18:30 Uhr:
Tag 5: Nachdem sich heute Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen betroffen gefühlt haben, fehlen jetzt "nur" noch die 5 Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Schleswig-Holstein.
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Stand: Mi, 07.10.2020 - 18:30 Uhr:
Tag 6 nach Bekanntgabe der Rückrufaktion durch die Josef Manner & Comp. AG: Keine Änderung zum Vortag. Es fehlen nach wie vor die Betroffenheitsmeldungen von Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland und Schleswig-Holstein.
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Stand: Do, 08.10.2020 - 18:30 Uhr:
Eine Woche später: Brandenburg und Schleswig-Holstein haben heute nun auch erkannt, zu den von dem "Manner-Rückruf" betroffenen Bundesländern zu gehören. In der Prüfung befinden sich noch die für den ordnungsgemäßen Betrieb von "lebensmittelwarnung.de" verantwortlichen Dienststellen / Personen der Bundesländer Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und des Saarlandes.
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Stand: Fr, 09.10.2020 - 18:30 Uhr:
8 Tage später: Nachdem seit der bundesweit gültigen » Presseveröffentlichung der Josef Manner & Comp. AG vom 01.10.2020 auf dem amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" nur 13 der 16 betroffenen Bundesländer ihre Betroffenheit  erklärt haben, bleibt festzustellen:

  • Es dauerte 5 Tage, bis die Meldung auf "lebensmittelwarnung.de" einigermaßen brauchbar war;
  • die Eintragungen der Bundesländer Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und des Saarlandes sowie eine Produktabbildung werden wohl dauerhaft fehlen;
  • das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie die Bundesernährungsministerin sehen (ausdrücklich: wider besseren Wissens) keinerlei Veranlassung, diese unvollständige Meldung zum Schutz gefährdeter VerbraucherInnen aktualisieren zu lassen.

Schimmelpilzgifte » (= Mykotoxine) können bei Menschen bereits in geringen Konzentrationen toxische Wirkungen zeigen. Insbesondere können sie krebserregend wirken, das Zentralnervensystem, Immunsystem, Erbgut und/oder die Leibesfrucht schädigen oder Organschäden (z. Bsp. an Leber oder Niere) verursachen.
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