´Verunreinigter Rohstoff des Lieferanten´ in ´Knusper-Knäcke Dinkel´ des Backhauses LEDERER verarbeitet

Backhaus Lederer Rückruf Knusper-Knäcke Dinkel Das Backhaus Lederer GmbH (Rednitzhembach/BY) lässt Endverbraucher durch die Behörden darüber informieren, dass es "aufgrund eines verunreinigten Rohstoffs" seines (unbenannten) Lieferanten ein Knäckebrot "zurücknimmt". Angaben zur Art der Verunreinigung macht das Unternehmen in keinster Weise, kann diese doch bei der hohen Anzahl verwendeter Zutaten recht vielfältig und auf unterschiedliche Art und Weise gefährlich sein. Betroffen ist von der Marke "LEDERER Backhaus" das Produkt "Köstliches Knusper-Knäckebrot Dinkel" im 200 g-Beutel mit Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) zwischen dem 26.06. und 29.09.2020. In welchen Verkaufsstellen das Knäcke erhältlich war, wird nicht ausgeführt; das Angebot im Online-Shop lässt jedoch auf einen bundesweiten Verkauf schließen. Es erfolgt keine Empfehlung zum weiteren Verzehr sowie dessen möglichen Konsequenzen: Grundsätzlich jedoch sind Lebensmittel, die zurückgerufen werden, nicht zum Verzehr geeignet. Weder Modalitäten für eine Rückgabe noch eine Telefonnummer und/oder E-Mail-Anschrift für Fragen werden benannt. Das Backhaus nur: "Andere Sorten oder Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen." Der Versuch, aufklärende und für Verbraucher interessante Angaben zur Art der Verunreinigung sowie zu möglichen Verkaufsstellen zu erhalten, schlug fehl - das Unternehmen meldete sich nicht. Handelt es sich bei der Verunreinigung um Glas-, Kunststoff- oder Metallteile, können diese zumindest Schnittverletzungen in Mundhöhle, Speiseröhre sowie Magen- und Darmtrakt verursachen; auch können Sie zu Atemnot mit entsprechenden Folgen führen. Aber auch mikrobiologische Belastungen sind u. U. sehr gefährlich und können für Risikogruppen (Kinder, Senioren, Schwangere und Immungeschwächte) Lebensgefahr bedeuten (Bildquelle: Backhaus Lederer GmbH).
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Anmerkung der Redaktion: An diesem Rückruf lässt sich wieder beispielhaft erkennen, was Behörden an "Information für Endverbraucher" alles akzeptieren, (wie so oft) trotz zahlreicher Defizite für eine Warnung zur Veröffentlichung in das amtliche Portal "lebensmittelwarnung.de" durchschieben und dabei immer nur schreiben: "Auf die beigefügte Kundeninformation des Unternehmens wird verwiesen" - obwohl es mit einem "Best Practice"-Standard klare sowie international anerkannte Empfehlungen gibt, welche Inhalte / Angaben eine ordentliche Verbraucherinformation zu enthalten hat.

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