Rückrufaktionen in Nachbarländern / EU

"Grenzgänger" oder (Tages-)Touristen, die ihre Einkäufe in Nachbarländern tätigen, sind gut beraten, sich auch dort über laufende Produktrückrufe zu informieren. Dabei kann oftmals das Phänomen beobachtet werden, dass im benachbarten Ausland entsprechende Bekanntmachungen für Waren aus deutscher Herstellung schneller erfolgen als hierzulande, quasi als "Vorboten".

In Belgien meldet die "Agence fédérale pour la sécurité de la chaîne alimentaire" unsichere Lebensmittel.

In Dänemark informiert das "Ministeriet for fødevarer, landbrug og fiskeri" über Rückrufaktionen für Lebensmittel, "Sikkerhedsstyrelsen" warnt vor gefährlichen Produkten.

In Frankreich informiert das "Ministère de l'Économie, des Finances et de la Relance" zu Gefahren durch Lebensmittel und Produkte.

In Großbritannien erfolgen Meldungen zu Lebensmitteln durch die "Food Standards Agency"; das "Chartered Trading Standards Institute" fasst Meldungen zu Lebensmitteln und Produkten zusammen.

In Irland veröffentlicht die "Competition and Consumer Protection Commission" Warnungen vor gefährlichen Produkten.

Luxemburg veröffentlicht Informationen zu Lebensmitteln durch das "Commissariat du gouvernement à la qualité, à la fraude et à la sécurité alimentaire"; gefährliche Produkte veröffentlicht "ILNAS".

Verbraucher:innen der Niederlande erhalten Warnungen zu zurückgerufenen Lebensmitteln und Produkten durch die "Nederlandse Voedsel en Waren Autoriteit (NVWA)".

In Österreich hat die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH "AGES" die Aufgabe, Produktwarnungen & Produktrückrufe für Lebensmittel und Produkte zu veröffentlichen.

Im Nachbarland Polen bietet sich für Produkte die Internetseite von "Urząd Ochrony Konkurencji i Konsumentów (UOKiK)" an.

Für die Schweiz hat das Eidgenössische Büro für Konsumentenfragen "BFK" das Informationssystem "RecallSwiss" entwickelt, das über Rückrufe von Lebensmitteln und Produkten informiert.

In Tschechien informiert die Handelsinspektion "Česká obchodní inspekce" zu Risikoprodukten.

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