Vier Todesfälle in Nordamerika führen erneut zum Rückruf weiterer Babysitze / -wiegen von FISHER-PRICE (MATTEL)

FISHER PRICE Rückruf SOOTHE ‘N PLAY GLIDER Babysitz Babywiege Wieder erst durch eine Mitteilung der amerikanischen "Consumer Product Safety Commission (CPSC)" wird man auf den erneuten » Rückruf von Babysitzen / -wiegen des Herstellers Fisher-Price (East Aurora/N.Y./USA) aufmerksam, der sich für bestimmte Modelle auch auf den » "EMEA"-Wirtschaftsraum und somit auch auf Deutschland erstreckt. Nach Auffinden der für Europa gültigen "Information" (in englischer Sprache) wird deutlich, dass es bei einem ähnlichen (in Europa nicht verkauften) Produkt zu vier Todesfällen von Säuglingen gekommen ist, die in dem Produkt auf dem Rücken hingelegt und später tot auf dem Bauch vorgefunden wurden. In "EMEA" gilt der Rückruf für folgende "Fisher-Price® 2-in-1 Soothe ‘n Play Glider"-Modelle: GWD46, FYY21, GGW85 und HBD64 (Modellnummer auf der Unterseite der Produktbasis). Fisher-Price weist alle VerbraucherInnen an, aufgeführte Einheiten der Babywippe ab sofort nicht mehr zu verwenden. Bei Rücksendung betroffener Produkte, die in den letzten 2 Jahren gekauft wurden, erhalten VerbraucherInnen eine volle Rückerstattung. KundInnen, die entsprechende Produkte online gekauft haben, müssen keine Maßnahmen ergreifen, um Produkte zurückzusenden und eine Rückerstattung zu erhalten. Hierfür wird in Aussicht gestellt, das alle Online-Händler innerhalb der nächsten 2 Wochen per E-Mail über entsprechende Rücksendungs- / Erstattungsmodalitäten informieren. Das Unternehmen beteuert (frei übersetzt): "Fisher-Price hat eine lange, stolze Tradition, Sicherheit als unsere Mission zu priorisieren. Wir bei Fisher-Price möchten, dass Eltern auf der ganzen Welt wissen, dass wir die Absicht haben, diese Tradition fortzusetzen. Wir fühlen uns diesen Werten weiterhin verpflichtet". Wissenswert: Bereits im » April 2019 kam es zu einem Rückruf von ~ 4,7 Mio. Exemplaren eines Babywippen-Modells, das seinerzeit bereits über 30 Todesfälle gefordert haben soll. Das "Problem" war offensichtlich absolut vergleichbar: Die Säuglinge konnten sich, wenn sie ungesichert / unangeschnallt waren, vom Rücken auf den Bauch oder auf die Seite drehen und ersticken. Sie haben weitere Produkte von Fisher-Price? Dann lesen Sie auch » hier (Bildquelle: Fisher-Price).
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ACHTUNG: Artikel dieser Bezeichnung wurden zum Zeitpunkt der Meldung durch gewerbliche und/oder private Anbieter neu und/oder gebraucht bei eBay angeboten.

 



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Information zu Produktrückrufen
nur auf einer Internetseite


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ACHTUNG! Bedeutender Krankenhauskeim ´Pseudomonas aeruginosa´ in Farbe Blau von IDENA-Fingermalfarben gefunden

IDEN Rückruf IDENA Fingermalfarben Die Firma Iden System Großhandels GmbH (Berlin/BE), Großhandelsunternehmen mit den Sortimenten "Schreibwaren, Schule, Spielwaren und Saison", informiert über einen Rückruf von Fingermalfarben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde bei einer Routinekontrolle in der blauen Farbe der bedeutende Krankenhauskeim » Pseudomonas aeruginosa "gefunden". Belastet sind "Fingermalfarben" der Marke "IDENA", welche auf Dosen mit der Farbe Blau die Chargennummer "18-03-119/2020-01" tragen > die betroffene Lieferung ist auch an einer rot-weißen Verpackung zu erkennen. Verkaufsstellen benennt das Unternehmen nicht; eine Recherche belegt den Verkauf in zahlreichen Handelsunternehmen, auch online: von einer bundesweiten Betroffenheit ist somit auszugehen. "Auch gesunden Menschen" wird von einer Verwendung der Fingerfarben dringend abgeraten. KundInnen, die wie vor beschriebene Fingerfarben gekauft haben, sollten diese entweder im Handel zurückgeben oder sich an m.funk(at)iden.de wenden. Auch wenn es nicht explizit angeboten wird, ist in solchen Fällen grundsätzlich von einer Kaufpreiserstattung oder der Gestellung eines unbelasteten Ersatzproduktes auszugehen. Es wird versichert: "Produkte aus neueren Lieferungen (mit einer schwarz-gelben Verpackung) sind nicht betroffen." Zudem versucht der Anbieter zu beruhigen: "Ein Verzehr durch Kinder ist sehr unwahrscheinlich, da die Fingermalfarben einen gesetzlich vorgeschriebenen Bitterstoff enthalten, der einen Verzehr fast unmöglich macht"; auch schreibt er: "Eine Gefahr besteht (...) nur bei ungünstigen Umständen wie z.B. einer offenen Wunde." Hingegen schreibt Wikipedia: "Das Spektrum an Krankheiten, welche durch diese Bakterien verursacht werden, ist umfangreich. Das häufigste Erscheinungsbild sind Pneumonien bei zystischer Fibrose, die vor allem bei immunsupprimierten und AIDS-Patienten besonders schwerwiegend sind. Harnwegsinfekte, Enterokolitis, Meningitis, Otitis externa („swimmer’s ear“) oder Infektionen auf Brandwunden können ebenfalls ausgelöst werden" (Bildquelle: Iden System Großhandels GmbH).
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