Nickel in bestimmten Emaille-Kochtöpfen der Marke SSW ´geeignet, die menschliche Gesundheit zu gefährden´

SSW STOLZE STAHL WAREN Rückruf BLACK TIGER Emaille Kochtöpfe Das Großhandelsunternehmen SSW Stolze Stahl Waren GmbH (Berlin/BE), Lieferant des Handels für Kochtöpfe, Pfannen, Haushaltsartikel mit zugesagten » Qualitätsstandards, möchte per "Aushang" über einen Produktrückruf bestimmter Emaille-Kochtöpfe informieren. Begründung: "Maximal zulässiger Grenzwert Nickel überschritten", was durch die Behörden ergänzt wird: "Die aus dem Topf abgegebene Menge Nickel (0,137 mg pro kg Lebensmittel) ist eine Menge, die geeignet ist die menschliche Gesundheit zu gefährden." Betroffen sind von der Marke "SSW Stolze Stahl Waren" die in China produzierten "Emaille-Kochtöpfe schwarz/schwarz mit Glasdeckel" der Serie "BLACK TIGER" aus zwei Chargen mit den Nummern 190206 und 190408, die über einen Zeitraum von 8 Monaten (August 2019 - März 2020) im Verkauf waren. Angaben zu den Verkaufsstellen macht das Unternehmen nicht, wobei eine Internetrecherche schnell ergibt, dass diese Töpfe bei zahlreichen Unternehmen (insbesondere Supermärkte, Discounter, Möbelhäuser u. v. m.) sowie über den Onlinehandel bundesweit erhältlich waren bzw. sind. Als erforderliche Maßnahme gibt SSW an: "Verwendung einstellen!" Eine Rückgabe gegen Kaufpreiserstattung wird angeboten, der Kaufbeleg ist dafür nicht erforderlich. Für Rückfragen ist der Importeur telefonisch unter der Rufnummer 0 30 / 6 39 59 00 oder schriftlich über die E-Mail-Anschrift info(at)ssw-berlin.de erreichbar. SSW: "Für entstehende Unannehmlichkeiten bitten wir um Entschuldigung / Verständnis!" Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zu Nickel: "Bei Allergikern treten juckende Hautausschläge mit Rötung, Bläschenbildung und Nässen, aber u. U. auch ernsthaftere Entzündungen auf. Bei einigen Patienten trägt auch die Aufnahme von Nickel über den Magen-Darm-Trakt zu einer Verschlechterung des Krankheitsbildes bei." Bei dauerhafter Überschreitung empfohlener Aufnahmewerte kann es zu "Veränderungen der Sexualhormone, Verminderung der Fruchtbarkeit oder sogar Schädigungen der Nachkommen kommen (...) Nickel und Nickelverbindungen sind für den Menschen als krebserzeugend eingestuft (...)" (Bildquelle: SSW Stolze Stahl Waren GmbH).
» www.ssw-berlin.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: lgl.de » "Nickel"

Update vom 02.04.2020: Obwohl die Töpfe offensichtlich bei zahlreichen Unternehmen (umgangssprachlich: "so gut wie an jeder Ecke") verkauft wurden / werden, fällt seit / bis heute nur ein Hinweis auf der Internetseite der Drogeriemarktkette Müller (Ulm/BW) auf. Dieser ist auch noch konkreter als alle bisherig bekannten "Informationen", denn erst jetzt wird klar: Es sind mehrere Größen betroffen. Im Einzelnen sind das Emaille-Kochtöpfe mit den vier Durchmessern "14 cm" (EAN 4001856019808), "16 cm" (EAN 4001856019815), "20 cm" (EAN 4001856019822) und "24 cm" (EAN 4001856019839). Auch wird jetzt erstmals deutlich, dass die Chargennummern (190206 und 190408) auf den Topfböden zu finden sind. Die Rückgabe des betroffenen Artikels ist in jeder Müller-Filiale möglich; der Kaufpreis wird - auch ohne Vorlage des Kassenbons - erstattet. Bei Fragen kann der Kundenservice unter der kostenfreien Telefonnummer 0 08 00 / 1 74 001 74 oder auch per E-Mail an info(at)mueller.de kontaktiert werden. Müller schreibt zwar: "Bestehende Gefahr/Risiko: nein", fordert aber gleichzeitig: "Verwendung einstellen | Bitte prüfen Sie die Betroffenheit Ihres Artikels und stellen die Nutzung bzw. den Verzehr umgehend ein!"
» www.mueller.de» Weitere Informationen im PDF-Format

 



- V E R B R A U C H E R M E I N U N G -

 

Information zu Produktrückrufen
nur durch Aushang


Information zu Produktrückrufen nur durch Aushang

 

IKEA ruft TROLIGTVIS Reisebecher wegen des enthaltenen Weichmachers Dibuthylphthalat (DBP) zurück

IKEA Rückruf TROLIGTVIS Reisebecher Per seriös verteilter Pressemitteilung, über diverse Social Media-Kanäle sowie auf der Internetseite des Unternehmens (wie das bei diesem Möbelhaus beispielhaft immer der Fall ist) informiert die IKEA Deutschland GmbH & Co. KG (Sitz der Deutschland-Verwaltung: Hofheim-Wallau/HE) über einen Produktrückruf von Trinkbechern für die Reise. "IKEA erhielt kürzlich Testberichte, aus denen hervorgeht, dass der Reisebecher möglicherweise die zulässigen Migrationswerte für » Dibuthylphthalat (DBP) überschreitet", so der Schwede zum Vorkommen eines bedenklichen "Weichmachers". Betroffen ist der "TROLIGTVIS"-Reisebecher mit der Bezeichnung "Made in India", der seit Oktober 2019 bundesweit in allen IKEA-Einrichtungshäusern verkauft wurde. IKEA bittet alle KundInnen, beschriebene Reisebecher nicht mehr zu verwenden - sie können den Reisebecher gegen Erstattung des vollen Kaufpreises in eines der Einrichtungshäuser zurückbringen. Weitere Informationen sind telefonisch unter der kostenlosen Hotline 08 00 / 0 00 10 41 erhältlich. Es wird erklärt: "IKEA verbietet schon seit vielen Jahren die Nutzung von Phthalaten in Produkten mit Lebensmittelkontakt und hat deshalb den Verkauf des Reisebechers eingestellt, um eine Untersuchung einzuleiten. Diese Untersuchung hat nun ergeben, dass Reisebecher mit der Ursprungskennzeichnung "Made in India" unter Umständen gegen diese Vorgabe verstoßen. IKEA ruft nun den Becher vorsorglich zurück, obwohl das Risiko sehr gering ist, dass es zu einer unmittelbaren negativen Auswirkung auf die Gesundheit kommt." IKEA entschuldigt sich bei seinen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Gemäß Wikipedia kann ein Einatmen oder Verschlucken von Dibuthylphthalat (DBP) zu Gesundheitsschäden und vorübergehenden Beschwerden wie Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen etc. führen; Atemwege, Verdauungswege und Augen können gereizt werden. Die Europäische Union stuft Dibutylphthalat als "fortpflanzungsgefährdend" ein; die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft DBP als "frucht- und entwicklungsschädigend" ein. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!In Babyartikeln, Kosmetika und Spielzeug ist DBP gemäß deutscher Kosmetik-Verordnung und Bedarfsgegenständeverordnung verboten  (Bildquelle: Inter IKEA Systems B.V. 2020).
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