EU-Schnellwarnsystem warnt vor ernsthaft gefährlichen Waren

RAPEXRAPEX, das “Schnellwarnsystem” der Europäischen Union (EU) für ernsthaft gefährliche Waren (mit Ausnahme von Lebensmitteln, pharmazeutischen Produkten und medizinischen Geräten), meldet in der 8. Wochenmeldung 2010 wieder riskante Produkte, die für Bürger der EU gefährlich werden können. Dabei handelt es sich um Produkte mit Ursprung und/oder Vertrieb innerhalb der EU. In Deutschland hergestellt oder vertrieben wurden: Diverse Artikel von KiK, dem Textil-"Diskont" aus Bönen sowie verschiedene "No-Name"-Produkte der Kategorien Spielwaren und Bekleidung. Für viele Produkte werden Rückrufaktionen angekündigt; dabei lässt sich am Beispiel "KiK" (der innerhalb von knapp 5 Monaten zum zweiten Mal einen RAPEX-Hattrick geschafft hat) feststellen, dass entsprechend öffentliche Aktionen - trotz Beanstandung in/durch Deutschland - auf der Internetseite des Unternehmens nur für die Rubrik Österreich auszumachen sind. RAPEX-Meldungen werden ausschließlich in englischer Sprache bereitgestellt; wir dürfen sie als einer von zwei Lizenznehmern offiziell in deutscher Übersetzung anbieten:

» RAPEX Wochenmeldung 8. KW 2010 im PDF-Format

Keine Werbung für KiK | » Weitere Informationen im PDF-Format

Lesenswert: KiK´s strenge » Prüfverfahren (?) | ÖKO-TEST Online zum Thema: » Produktsicherheit

Deutschland: Gefährlicher Mix unsicherer Produkte in "RAPEX"

RAPEXRAPEX, das “Schnellwarnsystem” der Europäischen Kommission für "Non-Food"-Artikel, meldet im Wochenrhythmus gefährliche Produkte, die in Mitgliedsstaaten der EU auffällig geworden beziehungsweise hergestellt worden sind. In der 7. Wochenmeldung 2010 vom 19. Februar wurden zahlreiche Produkte deutscher Herstellung beanstandet; auch Artikel ausländischer Produktion, die im deutschen Handel erhältlich sind, werden in der Meldung gelistet: Brand- und stromschlaggefährliche Heizlüfter der Bezeichnung Superior, Atemnot verursachendes und zugleich strangulationsgefährliches Holzspielzeug von Grimms, strangulationsgefährliche Teddybären der G. Wurm KG, chemisch bedenkliche Kinderwagen von Infantastic, chemisch gefährliche Herrensocken von KiK (mit vorübergehender Beschlagnahme und behördlich angeordnetem Verkaufsverbot), künstliche Fingernägel von CMC (chemisch riskant), PKW von Peugeot und Citroen sowie Motorräder von Honda. Durch die Europäische Kommission werden die Originalinformationen ausschließlich in englischer Sprache bereitgestellt > wir haben sie in Deutsch:

» RAPEX Wochenmeldung 7. KW 2010 im PDF-Format

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