Hygiene-Spray von DM-DROGERIE MARKT: Entzündungsgefahr

DM-DROGERIE MARKT Rückruf Hygiene-Spray "Denkmit", eine Eigenmarke der dm-drogerie markt GmbH + Co. KG aus Karlsruhe, ruft vorsorglich das Hygiene-Spray 400 ml (Aerosol), Artikelnummer (EAN) 4010355741714, zurück. Grund für die Warnung und den Rückruf: Bei einzelnen Dosen kann es zum teilweisen Austreten des entzündlichen Inhalts kommen. Kunden werden gebeten, die Dosen von Feuer und sonstigen Zündquellen fernzuhalten und in einem dm-Markt zurückzugeben. Weitere Informationen gibt es beim Denkmit/dm-ServiceCenter unter der kostenfreien Rufnummer 08 00/3 65 86 33. Anbieter informiert verbraucherfreundlich! Randinformation für Eltern von Kleinstkindern: Bei zwei vergangenen Rückrufaktionen des Drogisten war jeweils Babylove-Babynahrung betroffen. Nachdem Mitte 2009 in 220 gr-Gläsern des Babylove-Menüs "Karotten und Kartoffeln mit Bio-Rind" (MHD 17.1.2011) Holzstückchen enthalten sein konnten, wurden Mitte 2010 in Babylove-Glaskost "Frucht & Joghurt Früchteallerlei" (MHD 8.2.2012) Glasstücke gefunden. Festzustellen war und ist auch jetzt, dass dm-drogerie markt jeweils schnell und umfassend informiert.
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Ätzend: Umweltbundesamt verbietet Reinigungsmittel "POR ÇÖZ"

UmweltbundesamtNachdem bereits kürzlich das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) generell vor » Salpetersäure-haltigen Reinigungsprodukten gewarnt hatte, untersagt jetzt das Umweltbundesamt (UBA) den Handel und den Verkauf eines Reinigungsmittels namens "Por Çöz". Der Kalk- und Rostlöser enthält mindestens 20% Salpetersäure, stellt somit ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar und wird vorwiegend in Supermärkten mit türkischen Produkten angeboten. Deutschlands zentrale Umweltbehörde macht damit erstmalig von einer Regelung im Wasch- und Reinigungsmittelgesetz Gebrauch, welche ein vorläufiges Verbot von Wasch- und Reinigungsprodukten vorsieht, sofern diese nachweislich ein Risiko für die Umwelt oder die Gesundheit darstellen. Warnung ÄtzendDeutsche Giftinformationszentren meldeten dem BfR bereits 134 Fälle, bei denen Menschen durch Salpetersäure-haltige Kalk- und Rostlöser zum Teil schwere Gesundheitsschäden erlitten. Das Einatmen von Salpetersäure-Dämpfen kann im Atemtrakt zu Schleimhautirritationen, Bronchialkatarrh, Lungenentzündung und nach einer typischen Latenzzeit von 3 bis zu 30 Stunden zum toxischen Lungenödem führen. Ein zusätzliches gesundheitliches Risiko besteht durch die Bildung von nitrosen Gasen, die unter bestimmten Bedingungen aus der Salpetersäure freigesetzt werden. In dem Gasgemisch finden sich Verbindungen, die akut toxisch oder krebserregend wirken können. Das Verbot ist vorläufig und vorerst nur bis zu einer endgültigen Entscheidung durch die Europäische Kommission gültig.
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Lesenswert: Unser Artikel » BfR warnt vor Salpetersäure-haltigen Reinigungsmitteln

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