RAPEX: Europäische Kommission warnt vor Produktgefahren


Hinweis vom 07.12.2016: In einer Pressemitteilung des WDR (Köln) zur Sendung "Könnes kämpft: Giftiges Chrom VI in Lederhandschuh gefunden" (Sendetermin: Mittwoch, 07.12.2016, 21.00 - 21.45 Uhr) kommt es zur Verlinkung / Benennung eines Links auf genau diesen (alten) Beitrag, der jedoch vom 28.01.2011 ist und keinerlei Bezug zu vorgenannter Sendung enthält. Wenn Sie sich zu Chrom VI-Belastungen von Lederwaren informieren möchten, empfiehlt sich bspw. eine » "RAPEX"-Suche: Wählen Sie im Feld "Years" bspw. die Option "Check All" und tragen Sie in der "Free text search" das Suchwort "Chromium" ein; weitere Eingrenzungen sind z. Bsp. im Feld "Product Category" oder "Brand" (= Marke) möglich.

Eine weitere, äußerst sehenswerte Recherche zum Thema ist leider nur noch auf » YouTube zu finden (ZDF: 37° - Gift auf unserer Haut)


RAPEX, Schnellwarnsystem der Europäischen Kommission für Non-FoodDas "Rapid Exchange of Information System (RAPEX)" ist das Schnellwarnsystem der Europäischen Kommission, mit dem die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher im Wochenrhythmus europaweite Warnungen zu gefährlichen Produkten veröffentlicht. In der aktuellen Wochenmeldung sind dabei zwei Produkte zu finden, die auch in Deutschland erhältlich sind/waren und somit für hiesige Verbraucher interessant sein dürften: Unter der lfd.-Nr. 1-0053/11 meldet Österreich Rasenmäher des Herstellers Viking, bei denen das Schneidemesser (ab-)brechen kann. Passiert das während des Betriebes, besteht Schnitt-/Verletzungsgefahr. (Das österreichische Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz warnte bereits kürzlich vor den Rasenmähern und hat dazu eine Originalmitteilung des Herstellers veröffentlicht; auch in Frankreich wird auf » rappelsproduits.fr gewarnt). RAPEX-Warnungen 4. KW 2011Weiter ist unter lfd.-Nr. 13-0065/11 die Warnung vor einem Karnevalskostüm sowie dessen Rückrufankündigung zu finden. Bei dem Königskostüm besteht durch leicht ablösbare Kleinteile (Knöpfe) Erstickungsgefahr, wenn diese (durch Kleinkinder) verschluckt werden. Diese Gefahr wurde gemeldet durch Slowenien, Herkunftsland ist nach RAPEX-Angaben Deutschland, die Marke: "Andrea Moden" (Bildquellen: rapex.eu). RAPEX-Meldungen werden durch die Kommission ausschließlich in englischer Sprache bereitgestellt. Obwohl die Einträge dadurch nur für Verbraucher verständlich sind, die dieser Sprache mächtig sind, verweisen deutsche Marktüberwachungsbehörden durch die Bank auf dieses System: Amtliche Übersetzungen gibt es keine.
Lesenswert: Wann ein Produkt gefährlich genug für RAPEX ist?
produktsicherheitsportal.de » RAPEX-Risikobewertung für die Marktüberwachung

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