Sicherheitsmängel: BAuA meldet Rückruf eines Fahrradhelms von LIMAR

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Spätestens durch eine Bekanntmachung im » "Produktsicherheitsportal" der Dortmunder Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (verantwortliche Behörde des Bundes für Produktsicherheit) erfahren sicherheitsbewusste Radfahrer: Der italienische "Spezialist im Bereich der Hochleistungs-Fahrradhelme ..." Limar S.r.L. (Costa di Mezzate) ruft sein "Modell 685" zurück. Das ZDF-Magazin WISO kam bei einem mit dem TÜV Süd durchgeführten "Roll-Off-Test" (Stabilitätsprüfung des Gurtsystems, das den Helm am Kopf hält) an 14 Farradhelmen zu dem Urteil: "Bei dem Modell Limar 685 reißt der Gurtanker aus dem Helm heraus, bei dem Helm City 9 des Herstellers Uvex bricht der Gurtanker durch. Bei beiden Helmen das Ergebnis: Der Helm rutscht nach vorne vom Testkopf, der Kopf ist nicht mehr geschützt. Das darf auf keinen Fall passieren. Die Norm ist nicht erfüllt.". Nachdem Limar "einen sofortigen Verkaufsstopp" verhängt und die Einleitung von einem "sofortigen Rückruf" dieses Modells zugesagt hat, steht aktuell auf der Webseite des Unternehmens zu lesen: LIMAR Rückruf Fahrradhelm 685"Aus Sicherheitsgründen möchten wir bei unserem Modell 685 weitere interne Tests ausführen und bitten Sie daher Ihr Modell 685 an Ihren lokalen LIMAR-Händler zurückzugeben. Wir prüfen Ihr Modell. Sie erhalten selbstverständlich einen neuen Helm des gleichen Modells sofort zurück." Wie Limar seine Kundschaft außerhalb dieser Internetseite informiert, war bislang nicht zu erfahren; eine Pressemitteilung gab es jedoch nicht. Was die Durchführung "weiterer umfassender Untersuchungen" bei Uvex ergeben hat, ist offen. Eine aufklärende Information wie seinerzeit für » Skihelme (2011) oder » Reithelme (2013) ist nicht bekannt (Bildquelle: 01film.tv).
» www.baua.de sowie » www.limar.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: presseportal.de "Rückruf von Fahrradhelmen nach ZDF-"WISO"-Test | Mängel bei Limar und Uvex"
Lesens-/Sehenswert: zdf.de "Fahrradhelm: Rückruf nach WISO-Test"

Rückruf für MERIDA Fitness-Fahrräder (Modelle 2008-2012): Gabel kann brechen

MERIDA Rückruf Fahrräder S-PRESSO Die Merida & Centurion Germany GmbH (Magstadt/BW) informiert derzeit Fachhandelspartner sowie auch VerbraucherInnen zu einer Rückrufaktion von Fitness-Fahrrädern des taiwanischen Fahrradproduzenten Merida. Durch Produktionsschwankungen in der aktuellen Fertigungstechnik kann die Festigkeit der Gabelkonstruktion beeinträchtigt sein, was einen Sturz mit Folge- und/oder Personenschäden bis hin zum Tod nicht ausschließen lässt. So werden alle Merida-Modelle "S-Presso" der Baujahre 2008 bis 2012 zurückgerufen. Das europäische "Rapid Exchange of Information"-Schnellwarnsystem "RAPEX" ergänzt im » 9. Wochenbericht 2014 (vom 09.03.2014) die beanstandeten Modelle im Einzelnen: Merida S-Presso 100D, 300D, 500D, 700D, 800D, 900D, I11D, I8D und Alfine. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Es wird besonders darauf hingewiesen, dass dieser Rückruf auch jene Modelle mit Austauschgabeln betrifft, die bereits von dem » Rückruf im Oktober 2010 betroffen waren. KäuferInnen werden gebeten, den Betrieb des Rades unverzüglich einzustellen und dieses umgehend dem Fachhandel zum Austausch der Gabel zukommen zu lassen: "Das Fahrrad befindet bis dahin in einem nicht betriebssicheren Zustand!", warnt das Unternehmen. Für Fragen ist die Merida & Centurion GmbH unter der Rufnummer 0 71 59/9 45 96 00 sowie über die E-Mail-Adresse vertrieb(at)merida-centurion.com erreichbar. Herstellerangaben zufolge löste sich "in einem bislang einzelnen Fall" die Verbindung von Gabelkopf und Gabelscheide während des Fahrbetriebs (Bildquelle: Merida & Centurion Germany GmbH).
» www.merida-bikes.com | » Weitere Informationen im PDF-Format

ACHTUNG: Artikel dieser Bezeichnung wurden zum Zeitpunkt der Meldung durch gewerbliche und/oder private Anbieter neu und/oder gebraucht bei eBay angeboten.

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