GEFAHR beim Verheddern im Wasser! ADIDAS ruft Kinder-Badebekleidung wegen sich ablösender Streifen zurück

ADIDAS Rückruf INFINITEX Badeanzug Bikini Badehose Die adidas AG (Herzogenaurach/BY) gibt einen Rückruf von Kinder-Bademode bekannt: "Aktuellen Kundenberichten zufolge können sich die drei Streifen (...) unerwartet lösen, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. In einer anschließenden unabhängigen Untersuchung wurde darin ein potenzielles Sicherheitsrisiko für Kinder identifiziert." Betroffen sind Badeanzüge, Bikinis und Badehosen der "Infinitex"-Reihe in verschiedensten Farbkombinationen mit dem 3-Streifen-Logo (auf beiden Seiten) und der innenseitigen Etikettaufschrift "Made in Tunisia". Die Ware wurde als Teil der Kollektionen 2017 und 2018 weltweit in Kinder- und Erwachsenengrößen über adidas.com, in adidas-Geschäften und bei autorisierten adidas-Händlern verkauft. Der Verkauf aller Konfektionsgrößen wurde Unternehmensangaben zufolge umgehend gestoppt; autorisierte adidas-Händler wurden angewiesen, betroffene Artikel aus ihrem Bestand zu entfernen. Für Kinder im Alter von bis einschließlich 14 Jahren wird dringend empfohlen, die zurückgerufenen Produkte ab sofort nicht mehr zu verwenden. Konsumenten können die betroffenen Produkte in jedem adidas-Geschäft oder bei autorisierten Händlern, bei denen das Produkt gekauft wurde, unter Erstattung des Kaufpreises zurückgeben oder adidas kontaktieren, um einen Warengutschein zu erhalten - ein Kaufnachweis (Quittung) ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind über die kostenfreie Rufnummer 08 00/3 77 37 71 (Mo-Fr: 8-21 Uhr, Sa: 9-17 Uhr) zu erhalten. Adidas versichert: "Verletzungen sind bisher nicht bekannt" und schreibt zur Gefahr: Ein potenzielles Sicherheitsrisiko für Kinder wurde identifiziert, "da die Streifen an Objekten oder anderen Kindern außerhalb oder innerhalb des Wassers hängen bleiben und sich verheddern und dadurch zu Verletzungen führen könnten." Vermutlich ist beim Verheddern sich ablösender Streifen an einem Objekt unter Wasser (insb. beim Tauchen) eine Gefahr des Ertrinkens nie ganz auszuschließen. Bilder der betreffenden Produkte hat adidas mit der Pressemitteilung nicht verfügbar gemacht, verweist dafür jedoch auf die » Liste der betroffenen Produkte (PDF).
» www.adidas.de | » Sonderseite | » Weitere Informationen im PDF-Format

IKEA ruft SLADDA Fahrräder wegen Sturzgefahr beim Reißen des Antriebsriemens zurück

IKEA Rückruf SLADDA Fahrrad Der multinationale Einrichtungskonzern IKEA (Deutschlandsitz: Hofheim-Wallau/HE) mit mehr als 50 Einrichtungshäusern in Deutschland wurde durch (s)einen "bekannten Lieferanten von Zubehörteilen" informiert und gebeten, ein riemengetriebenes Fahrrad wegen eines durch diese neuartige Antriebsart  verursachten Sicherheitsproblems zurückzurufen. Konkret: "Der Antriebsriemen kann plötzlich reißen, was wiederum eventuelle Stürze zur Folge haben kann." Der Schwede bekennt dabei offen, dass ihm elf Berichte über solche Vorfälle vorliegen, bei denen es in zwei Fällen zu kleineren Verletzungen gekommen ist. Aus diesem Grund werden vorsorglich alle SLADDA Fahrräder (26" und 28") zurückgerufen, die seit dem Verkaufsstart im August 2016 in 26 Märkten (= Länder) angeboten wurden. Kunden, die eines der Fahrräder gekauft haben, werden aufgefordert, dieses nicht mehr zu verwenden und gegen eine Rückerstattung des vollen Kaufpreises an ein beliebiges IKEA-Einrichtungshaus zurückzugeben > für die Rückgabe ist kein Kaufnachweis/Kassenbon nötig. Zubehör, das speziell auf das betroffene Fahrrad abgestimmt ist, wird ebenfalls zurückerstattet. Weitere Informationen erhalten Kunden unter der kostenfreien Rufnummer 08 00/4 53 23 64. "Anbieter informiert verbraucherfreundlich!IKEA entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten und dankt allen Kunden für ihr Verständnis" (Bildquelle: obs/IKEA Deutschland GmbH & Co. KG/Inter IKEA Systems B.V.).
» www.ikea.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

 

Beispielhafte Posts einer Verbraucherinformation
auf Facebook und Twitter

 

IKEA Beispielhafte Posts einer VerbraucherinformationDie Posts erfolgten sofort mit
Veröffentlichung der Pressemitteilung

 

Meinung der Redaktion: Auch wenn Rückrufaktionen grds. immer "unangenehm" sind, ist es hier einmal ein ECHTER BEWEIS von Produktverantwortung, wenn ein Unternehmen seine Social Media-Kanäle nutzt (was äußerst selten ist), um VerbraucherInnen zu informieren.

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