Fund eines Glassplitters in KLOSTERGARTEN Rote-Bete-Kugeln von ALDI NORD: Rückrufaktion

ALDI NORD Rückruf Klostergarten Delikatess Rote-Bete-Kugeln Der Discounter Aldi Nord bzw. die Aldi Einkauf GmbH & Co. OHG (Essen/NW) informiert per "KUNDENINFORMATION" über einen Produkt-Rückruf von Rote-Bete-Kugeln des Konserven-Herstellers J. + W. Stollenwerk oHG (Kerpen/NW). "In einem Glas Rote-Bete-Kugeln wurde ein Glassplitter gefunden", so begründet der Discounter die Rückrufaktion auf großflächigen Aushängen. Betroffen ist das Produkt "KLOSTERGARTEN Delikatess Rote-Bete-Kugeln" im 370 ml-Glas mit dem am unteren Etikettrand aufgedruckten "Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2019" und der "Losnummer LA 288 6". Da keine regionale Einschränkung erfolgt, ist davon auszugehen, dass die Rote-Bete-Kugeln bei allen Aldi Nord-Filialen erhältlich waren (d. h. in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Teilen von Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Teilen von Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen). Der vorstehend beschriebene Artikel "sollte" vorsorglich nicht mehr verzehrt werden und in eine Aldi Nord-Filiale zurückgebracht werden, wofür dann der Kaufpreis (i. d. R. auch ohne Vorlage des Kassenbons) erstattet wird. Das "Aldi-Team" versichert: "Andere Mindesthaltbarkeitsdaten und Losnummern dieses Artikels ... sind nicht betroffen" und bedauert die bereiteten Unannehmlichkeiten. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Glasstücke/-scherben zumindest Schnittverletzungen in Mundhöhle, Speiseröhre sowie Magen- und Darmtrakt verursachen. Interessant: Die Stiftung Warentest zeigte noch kürzlich auf: "Glas­splitter und -scherben in Konserven und Co. sind in Deutsch­land ein vergleichs­weise häufiger Grund für Rück­rufe. Seit Anfang 2014 machten sie etwa 18 Prozent der Rück­rufe von Lebens­mitteln aus..." (Bildquelle: ALDI Einkauf GmbH & Co. OHG).
» www.aldi-nord.de | » www.st-konserven.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

Lebensmittelwarnung: ´Erhöhter Gehalt an Blausäure´ in Bio-Aprikosenkernen von MORGENLAND

EGESUN Rückruf MORGENLAND HUNZA AprikosenkerneNachdem das europäische Schnellwarnsystem für gefährliche Lebens- und Futtermittel "RASFF" seit nunmehr 2 Wochen vor » Aprikosenkernen mit überhöhtem » Blausäuregehalt (181 mg/kg) warnt, erscheint nun auch eine amtliche Meldung in Deutschland. Danach ruft die EgeSun GmbH (Oyten/NS) folgende "MorgenLand"-Aprikosenkerne zurück: "Süße Aprikosenkerne, Bio, 250 g" - "Chargennummern L160571, L160369, L160923, FA151094, FA151071, FA150960, FA150959" - "Mindesthaltbarkeitsdaten  (MHD) 22.03.2017, 02.03.2017, 29.04.2017, 15.10.2016, 15.09.2016, 24.10.2016 und 26.09.2016" sowie "Hunza Aprikosenkerne, Bio, 150 g" - "Chargenummer L160649" - "MHD 31.03.2017". Lebensmittelwarnung.de | Das Portal der BundesländerDer Behördenmeldung zufolge waren die u. U. giftigen Kerne in fast allen Bundesländern im Handel (derzzeitige Ausnahme: Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern). Kunden werden gebeten, entsprechende Beutel mit den oben genannten Chargen in ihrem Fachmarkt zurückzugeben, "selbstverständlich" gegen Erstattung des Kaufpreises. Verkaufsstellen sowie eine Rufnummer für Fragen werden nicht benannt. Das verantwortliche Unternehmen schreibt: "Naturbedingt können vereinzelt bittere Aprikosenkerne vorkommen, die Blausäure enthalten. Bei Nachkontrollen wurde ein erhöhter Gehalt an Blausäure in den Aprikosenkernen festgestellt". Mögliche Auswirkungen eines Verzehrs (wo doch auf Wikipedia zu lesen ist, das Blausäure extrem giftig ist und schon 1–2 mg Blausäure pro kg Körpermasse tödlich wirken) erfahren betroffene Verbraucher weder von dem Inverkehrbringer EgeSun noch von den Behörden (Bildquelle: lebensmittelwarnung.de). 
» www.morgenland.bio | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: ndr.de » Gefährliches "Wundermittel" gegen Krebs

Update vom 15.07.2016: Das Unternehmen hat den Rückruf für das Produkt "MorgenLand Süße Aprikosenkerne, Bio, 250 g" auf folgende Chargen erweitert: FA 150173 (MHD 19.04.2016), FA 150327 (MHD 20.04.2016), FA 150474 (MHD 27.04.2016), FA 150475 (MHD 25.05.2016), FA 150476 (MHD 27.06.2016), FA 150477 (MHD 24.08.2016), FA 151350 (MHD 20.12.2016), FA 151351 (MHD 20.01.2017) sowie FA 151353 (MHD 20.02.2017). Nach wie vor erfolgt weder durch das produktverantwortliche Unternehmen noch durch die "Verbraucherschutz"-Behörden eine Aufklärung über mögliche Gesundheitsrisiken.
» Weitere Informationen im PDF-Format

Update vom 02.08.2017: Erneut ruft das Unternehmen EgeSun GmbH (Oyten/NS) wegen eines "erhöhten Gehaltes an Blausäure" "MorgenLand Süße Aprikosenkerne, Bio, 250 g" zurück: Betroffen sind jetzt die Chargennummern / MHD: L161948 / 13.09.2017, L162030 / 18.09.2017, L162785 / 08.12.2017, L162786 / 08.01.2018, L170875 / 08.04.2018 und L171781 / 07.07.2018. Wie bereits früher erfolgt weder durch das produktverantwortliche Unternehmen noch durch die "Verbraucherschutz"-Behörden eine Aufklärung über mögliche Gesundheitsrisiken.
» Weitere Informationen im PDF-Format

Zusätzliche Informationen