Warenrückruf für AALBORG Jule Akvavit: Fehlerhafte Griffkorken

PERNOD RICARD Rückruf AALBORG Akvavit Die Pernod Ricard Denmark A/S (Kopenhagen) informiert auf ihrer Internetseite in dänischer Sprache über einen Warenrückruf für "Aalborg Jule Akvavit 2010". Bei dem Produkt besteht die Möglichkeit, dass das hölzerne Kopfteil des Griffkorkens mit der Flüssigkeit in der Flasche in Kontakt kommen kann. Dadurch können vereinzelt Farbpartikel in die Flüssigkeit gelangen. Auf Basis von Informationen, die das Unternehmen von dem Lieferanten des Griffkorkens erhalten hat, wird die Farbe als nicht schädlich für die menschliche Gesundheit eingeschätzt. Trotzdem wird von dem Genuss des Produktes abgeraten und es wurde als Vorsorgemaßnahme beschlossen, dieses Produkt zurückzurufen. Kunden können das Produkt gegen Erstattung des Kaufpreises dort zurückgeben, wo es erworben wurde. Kunden, die diese Möglichkeit nicht haben, können Pernod Ricard Denmark unter der Rufnummer +45 32 32 90 90 kontaktieren. Die Sonder-Edition 2010 des Aalborg Jubiläums Akvavit wird in Deutschland nicht durch die Pernod Ricard Deutschland GmbH (Köln) vertrieben. Dennoch erfolgte von dort freundlicherweise die Überlassung einer deutschsprachigen Verbraucherinformation.
» www.pernod-ricard-denmark.com | » Weitere Informationen im PDF-Format

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Hessen: Verzehrwarnung für türkischen Rhododendron-Honig

HMUELV Warnung HonigHessens Bürger sind gut informiert. Das Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Wiesbaden) warnt vor dem Verzehr von im Raum der türkischen Schwarzmeerküste gewonnenem Rhododendron-Honig (» "Pontischer Honig"). Dieser kann Pflanzenstoffe aus Blüten, Blättern und Pollen von Rhododendron enthalten, die beim Menschen zu Vergiftungserscheinungen führen. In den Honig würden die giftigen Pflanzenstoffe über die Pollen sammelnden Bienen gelangen, erklärte eine Sprecherin des Ministeriums. Die amtliche Lebensmittelüberwachung in Hessen wurde von einem Arzt aus Südhessen darüber informiert, dass wiederholt Patienten nach dem Genuss von Honig aus dem Bereich der türkischen Schwarzmeerküste über Bewusstseinsstörungen klagten. Das Hessische Landeslabor stellte in einer Honigprobe, die der Arzt zur Verfügung gestellt hatte, einen hohen Gehalt des giftigen Pflanzenstoffes Grayanotoxin fest. Das um eine gesundheitliche Bewertung gebetene Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kam zu dem Schluss, dass bereits der Verzehr von kleinen Aufnahmemengen dieser Honige (z. Bsp. 5 Gramm) aufgrund der möglicherweise enthaltenen Grayanotoxine zu Vergiftungserscheinungen und gesundheitlichen Problemen wie Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel, vermehrten Speichelfluss und Hautirritationen führen. Wikipedia schreibt auch von möglichen Halluzinationen.
» www.hmuelv.hessen.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

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