Scharfkantige Fremdkörper möglich: RÜGENWALDER MÜHLE ruft drei Sorten ´MÜHLEN METT´ zurück

RÜGENWALDER MÜHLE Rückruf MÜHLEN METT Zwiebelmettwurst Die Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH und Co. KG (Bad Zwischenahn/NI) ruft öffentlich drei Sorten ihres bekannten "Mühlen Mett" zurück. "Aufgrund eines Fertigungsfehlers beim Lieferanten der Mühlen Mett-Becher kann nicht vollkommen ausgeschlossen werden, dass ein scharfkantiger Fremdkörper im Produkt enthalten ist (...) Bei dem Fremdkörper handelt es sich um ein transparentes, dreieckiges Kunststoffteilchen mit etwa 1,1 cm Kantenlänge." Von dem bundesweiten Rückruf ist Mühlen Mett (verpackt im 100-g-Becher) der drei Sorten "Zwiebelmettwurst", "Schinken-Zwiebelmettwurst" und "Zwiebelmettwurst Jäger Art" mit MHD bis einschließlich 11.05.2018 betroffen. Im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes hat die Rügenwalder Mühle - eigenen Angaben zufolge - die Rückholung der Produkte aus dem Handel bereits veranlasst. Vom Verzehr der Produkte aus der angegebenen Produktcharge wird abgeraten. Betroffene VerbraucherInnen werden gebeten, sich an das Service-Telefon der Rügenwalder Mühle (0 44 03/6 63 45) zu wenden. Die Rügenwalder Mühle versichert und bittet zu beachten: "Mühlen Mett mit einem MHD ab 12.05.2018 sowie alle anderen Produkte der Rügenwalder Mühle sind nicht betroffen. Das Unternehmen bedauert mögliche Unannehmlichkeiten, die mit dieser Maßnahme verbunden sind."  Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Fremdkörper aus Kunststoff neben einer Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Schnitt-/Stichgefahr beim Verschlucken auch Atemnot verursachen; eine Erstickungsgefahr ist somit nie ganz auszuschließen. Hervorzuheben ist, dass produktrueckrufe.de proaktiv gebeten wurde, die Rückrufinformation an zentraler Stelle zu veröffentlichen (Bildquelle: Engel & Zimmermann AG).
» www.ruegenwalder.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

ACHTUNG: Tückische Gefahr durch ´Fremdkörper (Glas)´ in Fischsuppe von POINTE DE PENMARCH

Lebensmittelwarnung.de | Das Portal der Bundesländer Das amtliche Portal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit » "lebensmittelwarnung.de" veröffentlicht eine Warnmeldung zu einer Fischsuppe des französischen Anbieters Pointe de Penmarch SAS (Douarnenez/F): Es besteht der Verdacht, dass das Lebensmittel mit Fremdkörpern (Glas) verunreinigt ist. Betroffen ist "Fischsuppe" im 500 ml-Glas (SB) mit der Chargennummer "L17279" und dem Mindesthaltbarkeitsdatum "05/2020"; als Identitätskennzeichen wird benannt: "FR44 089 001CE". Derzeit melden vier Bundesländer ihre Betroffenheit (BW, NI, NW und SH); das bekannte » "Freitagsproblem" wird aber dazu führen, dass sich ab Montag weitere Länder als betroffen erklären. Eine Produktabbildung ist nicht verfügbar"Verbraucher, die dieses Produkt gekauft haben, werden gebeten, es nicht zu verzehren und es zu vernichten" > eine Möglichkeit der Rückgabe gegen Kaufpreiserstattung wird Kunden demnach nicht eingeräumt. "Der Hersteller, Pointe de Penmarch, steht Ihnen für weitere Information zur Verfügung - Tel.: 00 33 2 30 14 02 00".   Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Glasstücke/-scherben/-splitter zumindest Schnittverletzungen in Mundhöhle, Speiseröhre sowie Magen- und Darmtrakt verursachen; auch können sie beim Verschlucken Atemnot hervorrufen, wodurch eine Erstickungsgefahr nie ganz auszuschließen ist. Was hier wieder deutlich wird: Die Behörden akzeptieren immer wieder unzureichende Verbraucherinformationen: So fehlen neben einer Produktabbildung auch jegliche Angaben zu Verkaufsstellen; eine Rufnummer für Fragen in Deutschland sowie eine Form der "Entschuldigung" sind zwar nicht vorgeschrieben, gehören jedoch "irgendwie" dazu.
» www.pointedepenmarch.com | » Weitere Informationen im PDF-Format

Update vom 13.04.2018 - 20 Uhr: Kurz nach Veröffentlichung des vorstehenden Beitrages hat noch das Bundesland Bayern (BY) vor dem beginnenden Wochenende seine Betroffenheit erklärt.

 


Update zur Verdeutlichung des » "Freitagsproblems"


Da der Verfasser der "Verbraucherinformation" hinsichtlich einer regionalen Betroffenheit keinerlei Angaben macht, muss offensichtlich von einer bundesweiten / bundesweit gewesenen Verfügbarkeit ausgegangen werden.

Stand: Sa, 14.01.2018 - 19:00 Uhr:
Innerhalb der ersten 24 Stunden nach der amtlichen Warnmeldung ist zu den bereits als betroffen erklärten 5 Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein) kein weiteres Bundesland hinzugekommen.

Stand: So, 15.01.2018 - 19:00 Uhr:
48 Stunden später gibt es keine weitere Veränderung.

Stand: Mo, 16.01.2018 - 12:00 Uhr:
Tag 3 nach der Erstveröffentlichung: Hamburg und das Saarland haben sich sofort nach "Dienstbeginn" in die Liste der betroffenen Bundesländer eingereiht.

Stand: Di, 17.01.2018 - 12:00 Uhr:
4. Tag: Keine Veränderung zum Vortag.

Stand: Mi, 18.01.2018 - 12:00 Uhr:
Bis zum 5. Tag hat sich noch Bremen in die Liste der betroffenen Bundesländer eingetragen.

Stand: Do, 19.01.2018 - 12:00 Uhr:
Tag 6: Keine Veränderung zum Vortag.

Stand: Fr, 20.01.2018 - 12:00 Uhr:
1 Woche nach Erstveröffentlichung: Trotz offensichtlich bundesweiter / bundesweit gewesener Verfügbarkeit keine weiteren Aktivitäten. Ab sofort erfolgt eine Aktualisierung nur, wenn sich eines der noch fehlenden acht Bundesländer (Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) für eine Verbraucherwarnung entscheidet.

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