Kolibakterien (VTEC) in IGLO Petersilie (TK) vorgefunden: Charge von LIDL, NETTO und PENNY betroffen

IGLO Rückruf Petersilie (TK) Der bekannte Tiefkühlanbieter Iglo Deutschland (Hamburg/HH) ruft vorsorglich Tiefkühl-Kräuter der Variante Petersilie zurück, die an die Handelsunternehmen Lidl, Netto Markendiscount und Penny ausgeliefert wurden. Grund für den vorsorglichen Rückruf ist, "dass bei Untersuchung einer Probe VTEC Bakterien (= Verotoxin bildende » E.coli) vorgefunden wurden". Betroffen ist das Produkt "iglo Petersilie" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01.2019 und der Codierung "L 8030CR005 / Uhrzeit 14:00 - 22:00" (auf der Verpackungsseite angegeben). Dabei ist insbesondere die genannte Uhrzeit zu beachten! Die betroffene Charge war ausschließlich bei Lidl, Netto Markendiscount und Penny erhältlich. Vor dem Verzehr der beschriebenen Petersilie wird gewarnt! Verbraucher/-innen werden gebeten, die relevanten Produkte zu entsorgen. Iglo erstattet den Kaufpreis für das benannte Produkt sowie ggf. die Portokosten. Dafür bittet das Unternehmen um die Zusendung des Verpackungsabschnitts mit der aufgeführten Codierung an folgende Adresse: iglo GmbH, Verbraucherservice "iglo Petersilie 40g", Osterbekstraße 90 c in 22083 Hamburg. Für weitere Informationen ist der iglo Verbraucherservice unter den gebührenfreien Servicenummern 08 00/1 00 52 00 (Mo-Fr: 9-17 Uhr) sowie 08 00/1 01 39 13 (Sa-So: 9-15 Uhr) telefonisch erreichbar. Iglo versichert: "Es sind ausschließlich Produkte mit der oben genannten Codierung betroffen. Alle anderen Produkte von iglo können bedenkenlos verzehrt werden" und möchte sich abschließend für die Anbieter informiert verbraucherfreundlich!entstehenden Unannehmlichkeiten bei den Verbrauchern entschuldigen." Der Hersteller beschreibt:  VTEC-Bakterien können bei rohem Verzehr zu gesundheitlichen Problemen, wie unter anderem zu fieberhaften Magen-Darm-Störungen führen (Bildquelle: obs/iglo Deutschland).
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Update vom 15.06.2018: IGLO Rückruf Kräuter-Varianten mit Petersilie (TK) Mit heutiger Pressemitteilung erweitert iglo Deutschland seinen Produktrückruf und ruft nun vorsorglich neben "Petersilie 40 g" auch die Varianten mit Petersilie: "8-Kräuter 50 g, Gartenkräuter 40 g, Salatkräuter 50 g, Kräuter der Provence 50 g, Italienische Kräutermischung 50 g und Suppengrün 70 g" zurück, da sich Petersilie auch in diesen Variationen befindet; alle sieben Ausführungen jetzt vorsorglich und unabhängig vom Produktionszeitraum. Damit sollen Irritationen hinsichtlich der zeitlichen Eingrenzung sowohl auf Seiten der Verbraucher als auch des Handels umfassend ausgeschlossen werden.
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Updates zur Verdeutlichung des » "Freitagsproblems"


Zur ersten Unternehmensmeldung vom 01.06.2018


Iglo Deutschland macht in seiner sehr ausführlichen Pressemitteilung bezüglich Verkaufsregionen keinerlei Einschränkungen. Aufgrund dessen ist offensichtlich von einer bundesweiten Betroffenheit auszugehen.

Stand: Sa, 02.06.2018 - 20:00 Uhr:
Innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Veröffentlichung durch den Hersteller, in der die Information der zuständigen Behörden ausdrücklich versichert wird, melden im amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" nur die sieben Bundesländer Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen eine Betroffenheit ihrer Verantwortungsbereiche. Solche unvollständigen Angaben führen erfahrungsgemäß dazu, dass in nicht aufgelisteten Bundesländern keine und/oder in überregionalen Medien eine unvollständige Berichterstattung erfolgt.

Stand: So, 03.06.2018 - 20:00 Uhr:
48 Stunden später keine Änderung zum Vortag. Bei den drei betroffenen Handelsketten fällt auf, das bislang einzig und allein Netto Marken-Discount auffällig auf seiner Internetseite warnt.
» www.netto-online.de

Stand: Mo, 04.06.2018 - 20:00 Uhr:
Im Laufe des 3. Tages, überwiegend während des Nachmittags, bestätigen nun auch die noch ausstehend gewesenen neun Bundesländer ihre Betroffenheit. Netto Marken-Discount bleibt weiterhin das einzige Handelsunternehmen mit einer Information auf der Internetseite.

 


Zur zweiten Unternehmensmeldung vom 15.06.2018


Nach wie vor gibt es zu Verkaufsregionen keinerlei Einschränkungen; sogar die Beschränkung auf die drei Handelsunternehmen Lidl, Netto Markendiscount und Penny ist entfallen.

Stand: Sa, 16.06.2018 - 14:00 Uhr:
Innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Veröffentlichung durch den Hersteller melden im amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" nur zehn Bundesländer (Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen) eine Betroffenheit.

Stand: So, 17.06.2018 - 17:00 Uhr:
48 Stunden später: Inzwischen hat sich auch Nordrhein-Westfalen in die Liste betroffener Bundesländer eingereiht. In den noch verbleibenden fünf Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Saarland scheint es somit am Wochenende keine Bereitschaft für aktiven Verbraucherschutz zu geben.

Stand: Mo, 18.06.2018 - 12:00 Uhr:
Bis zum Mittag des 3. Tages bestätigen nun auch die noch ausstehend gewesenen fünf Bundesländer ihre Betroffenheit.

´In hohen Dosen wirkt es als Nervengift´: Ochratoxin A in Paprika Edelsüss von SAHRA und HIRA

GIBA GEWÜRZE Rückruf SAHRA HIRA Paprika Edelsüss Die Giba Gewürze GmbH & Co. KG (Hanau/HE), eigenen Angaben zufolge "Gewürzhersteller mit deutscher Qualität!", ruft eines ihrer Paprika-Gewürze zurück. Grund des Rückrufes ist, dass bei amtlichen Untersuchungen eine Überschreitung der Höchstmenge des Schimmelpilzgiftes » Ochratoxin A festgestellt worden ist. Betroffen ist folgende Ware: "Paprika Edelsüss" der Marken "Sahra" und "Hira" in den Verpackungseinheiten: PET (65 g, 135 g, 450 g), Glas (75 g) und Beutel (400 g, 700 g), jeweils mit dem MHD / Verbrauchsdatum: 31.12.2021 sowie der Chargennummer "L.218.G.B". Verkaufsstellen benennt der Hersteller (zgl. Online-Anbieter) nicht, wirbt jedoch mit der Versorgung von "+2.000" Supermärkten in 9 europäischen Ländern. VerbraucherInnen, die benannte Produkte gekauft haben, werden gebeten, diese nicht zu verzehren. Alle Kunden können betroffene Artikel in den Einzelhandelsverkaufsstellen gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Der Pressemiteilung ist die Rufnummer 0 61 81/3 07 47 70 sowie die E-Mail-Adresse info(at)gibafoods.com entnehmen, die somit offensichtlich auch für Verbraucherfragen genutzt werden kann.  "Die Firma Giba Gewürze bedauert den Vorfall und entschuldigt sich bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten." Der Hersteller klärt ehrlich auf: "Ochratoxin A ist ein Schimmelpilzgift, welches als möglicherweise krebserregend eingestuft wird und Nierenerkrankungen verursachen kann. In hohen Dosen wirkt es als Nervengift, ist fruchtschädigend und greift das Immunsystem an." Suspekt: Gemäß Beschreibung auf der Internetseite sollen alle Lieferanten "ein eigenes Labor zum analysieren von Pestiziden, Aflatoxin, Mikrobiologie etc." besitzen. Die Feststellung des Schimmelpilzgiftes erfolgte jedoch durch amtliche Untersuchungen und - aufgrund des öffentlichen Rückrufes - offensichtlich erst, nachdem die Ware in den Verkauf gelangt ist  (Bildquelle: Giba Gewürze GmbH & Co. KG).
» gibafoods.com | » sahra-gewuerze.de» Weitere Informationen im PDF-Format

 

Die Giba Gewürze GmbH & Co. KG macht bezüglich Verkaufsregionen keinerlei Einschränkungen und betreibt zudem einen Online-Shop.

Stand: Sa, 02.06.2018 - 22:00 Uhr:
Auch 72 Stunden nach der Veröffentlichung durch den Hersteller melden im amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" nur die fünf Bundesländer Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt eine Betroffenheit ihrer Verantwortungsbereiche. Solche unvollständigen Angaben führen erfahrungsgemäß dazu, dass in nicht aufgelisteten Bundesländern keine und/oder in überregionalen Medien eine unvollständige Berichterstattung erfolgt.

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