Mit Parasitengift Fipronil belastete Hühnereier aus NL auch hierzulande im Verkauf gewesen

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und  Verbraucherschutz NRW Nachdem niederländische Spatzen schon lange von den Dächern pfiffen, dass das europäische Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel » "RASFF" (Rapid Alert System for Food and Feed) durch "Meldung » 2017.1065" (vom 20.07.2017) darauf hinwies, dass in der EU mit dem in der Legehennenhaltung verbotenen » Biozid (= Parasitengift) » "Fipronil " belastete Hühnereier im Umlauf sind, teilt heute das nordrhein-westfälische Ministerium für ... Verbraucherschutz (Düsseldorf) mit: "Etwa 2,9 Millionen Eier aus betroffenen Beständen wurden auch nach NRW geliefert, davon gelangten etwa 875.000 Eier in den Handel ... Die betroffenen Eier tragen den Stempelaufdruck "1-NL 4128604" oder "1-NL 4286001". Die Legedaten liegen zwischen dem 09. bis 21. Juli 2017. Rückruf Hühnereier Fipronil-BelastungÜber welche Märkte genau die Eier vertrieben worden sind, wird derzeit noch ermittelt ... Es ist laut BfR somit bei normalem Verzehr nicht von einem gesundheitlichen Risiko auszugehen. Fipronil ist ein Phenylpyrazol und wird vielfach als Pflanzenschutzmittel und Biozid genutzt. In der Tiermedizin wird es als Mittel gegen Flöhe und Zecken bei Hunden und Katzen eingesetzt. Die Anwendung bei lebensmittelliefernden Tieren ist nicht erlaubt. Da der Stoff Fipronil nicht in Bereichen der Erzeugung von Lebensmitteln eingesetzt werden darf, müssen alle damit belasteten Erzeugnisse, unabhängig von der Höhe der Belastung, aus dem Verkehr genommen werden."
» www.umwelt.nrw.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NDSUpdate vom 31.07.2017: Nach Erkenntnissen des niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hannover) sind auch etwa 1,3 Millionen belastete Eier nach Niedersachsen gelangt. Die entsprechenden Chargen tragen auch die o. g. Stempelaufdrucke "1-NL 4128604" oder "1-NL 4286001" sowie die Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) 14.08.2017 und 16.08.2017. Erstmals wird vor einem "potenziell akuten Gesundheitsrisiko für Kinder" gewarnt.
» www.ml.niedersachsen.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

Update vom 01.08.2017: Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf) teilt mit, dass zwei weitere Chargen identifiziert worden sind. Die Stempelaufdrucke lauten: "0-NL 4392501" und "0-NL 4385501". Überwachungsbehörden in den Niederlanden haben ebenfalls weitere mit Fipronil belastete Eier identifiziert, die in den Niederlanden in den Verkauf gelangt sind. Die niederländischen Behörden empfehlen, Eier mit dem Stempelaufdruck X-NL-40155XX nicht zu verzehren.
» Weitere Informationen im PDF-Format

Update vom 03.08.2017: Mehr und mehr wird bekannt, welche Eier-Stempelnummern als betroffen gelten und in welchen Bundesländern diese im Handel erhältlich waren. Auch gibt es bereits zahlreiche deutsche Handelsketten, die niederländische Eier bis zur endgültigen Klärung aus ihrem Angebot entfernt haben; oftmals wird KundInnen die Möglichkeit eingeräumt, diese Eier gegen Kaufpreiserstattung zurückzugeben.

Update vom 20.09.2017:

Gem. Behördenmeldungen (NL/D) mit ´FIPRONIL´ belastete Eier

» "Gesamtliste vom 20.09.2017 - 19:44 Uhr" im PDF-Format

Warenrückruf von THE COCONUT COLLABORATIVE ´Joghurtalternative´ wegen Allergiepotenzial

UPLEGGER Rückruf THE COCONUT COLLABORATIVE Joghurtalternative Die Uplegger Food Germany GmbH (Langenhagen/NI) startet einen Produktrückruf für eine vegane "Joghurtalternative". Grund: "Die Produkte können Spuren von Milcheiweiß enthalten". Dieser Umstand kann beim Verzehr durch Personen mit einer entsprechenden Allergie zu allergischen Reaktionen führen, schlimmstenfalls bis zum » anaphylaktischen Schock. Zurückgerufen werden von der Marke "THE COCONUT COLLABORATIVE" Kokosnuss-Produkte im 120 g-Becher der Geschmacksrichtungen "Natur", "Mango-Passionsfrucht, "Heidelbeere" sowie "Erdbeere". Nachdem sich der Rückruf in der ersten Phase auf nur zwei Mindesthaltbarkeitsdaten beschränkte, sind jetzt alle Chargen/MHD betroffen. Die Ware war bei verschiedenen Handelsketten im gesamten Bundesgebiet erhältlich, wurde inzwischen jedoch aus dem Verkauf genommen. Um ein Gesundheitsrisiko auszuschließen wird Milcheiweiß-Allergikern vom Verzehr abgeraten. KundInnen, die vorgenannte "Joghurtalternativen" erworben und noch im Vorrat haben, können diese ab sofort im Handel zurückgeben. Rückfragen beantwortet die Uplegger Food Company GmbH per E-Mail an mkuehn(at)uplegger.de. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Das Unternehmen: "Wir entschuldigen uns in aller Form für eventuelle Unannehmlichkeiten". Übrigens: Für Nichtallergiker ist der Verzehr der Produkte ohne jegliches Risiko (Bildquelle: Uplegger Food Company GmbH).
» www.coconutco.co.uk | » www.uplegger.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

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