VORSICHT AUTOFAHRER: Unbeabsichtigter Alkoholgenuss durch TURMBRÄU Exportbier mit Rückenetikett ´alkoholfrei´

BRAUEREI BRAUNSCHWEIG PENNY Rückruf TURMBRÄU Exportbier alkoholfrei Die Brauerei Braunschweig (Braunschweig/NI), gehörend zur Oettinger Bier GmbH (Oettingen/BY), ruft vorsorglich ein Exportbier aus dem Sortiment des Discounters Penny (Sitz der Zentrale: Köln/NW) zurück. Das alkoholhaltige Exportbier wurde versehentlich mit dem falschen Rückenetikett "alkoholfrei" beklebt, wodurch es zu einem unbeabsichtigten Alkoholkonsum kommen kann. Betroffen ist das "Exportbier" der Marke "Turmbräu", ausschließlich in 0,5 l-PET-Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04/2019 und einer der Losnummern L: 00 F12 01 bis einschließlich L:23 F12 59. Das falsch deklarierte Exportbier wurde bei Penny in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland verkauft. "Im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes" hat die Brauerei Braunschweig die Rückholung aus dem Handel bereits veranlasst. Das wie vor beschriebene Bier kann gegen Erstattung des Kaufpreises in der jeweiligen Einkaufsstätte zurückgegeben werden. Verbraucheranfragen werden über das Servicetelefon der Brauerei unter der kostenfreien Rufnummer 08 00/1 03 00 30 (Mo-Fr: 7-17 Uhr) beantwortet; der Verbraucherservice ist auch unter folgender E-Mail erreichbar: info(at)brauerei-braunschweig.de. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Das Unternehmen versichert: "Es ist ausschließlich die PET-Gebinde-Variante betroffen" und "bedauert mögliche Unannehmlichkeiten, die mit dieser Maßnahme verbunden sind"  (Bildquelle: Engel & Zimmermann AG).
» www.oettinger-bier.de | » www.penny.de |» Weitere Informationen im PDF-Format

Schwere Krankheitsverläufe möglich! Kolibakterien (VTEC) in Sprossen von HEALTHY POWERFOOD

Eine Produktabbildung ist nicht verfügbar Das Behördenportal "lebensmittelwarnung.de" veröffentlicht eine Warnmeldung zu verschiedenen Sprossen der "Healthy Powerfood GbR" (Worms/RP). Grund der amtlichen Warnung: "Bei einer Untersuchung wurden Verotoxin bildende » E. Coli festgestellt, die ein Gesundheitsrisiko darstellen". Betroffen sind die fünf Sprossenvarianten "Alfalfa", "Salatmix", "Gourmet", "Aufs Brot" und "Sommersprossen" mit Mindesthaltbarkeitsdaten (MHD) bis einschließlich 29.10.2018. Angaben zu belieferten Handelsunternehmen, Verkaufszeiträumen bzw. -beginn, Angebotsgrößen sowie jegliche Produktabbildungen insb. der Verpackungen fehlen in der äußerst spartanischen, aber behördlich geduldeten "Verbraucherinformation". Nachdem die behördliche Meldung mit der Benennung der fünf betroffenen Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ihren Anfang nahm (und diese Angaben bzgl. der Betroffenheit schon zu unvollständigen Meldungen in den Medien führten), wuchs die Liste der Betroffenheit bis zum heutigen amtlichen "Dienstschluss" mit Berlin, Hamburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf 10 Bundesländer auf; erfahrungsgemäß ist auch jetzt die wirkliche Betroffenheit immer noch fraglich. "Von einem Verzehr der Produkte ist dringend abzuraten!", so "Healthy Powerfood". VerbraucherInnen werden aufgefordert, die Ware zu entsorgen oder im Markt zurückzugeben; zur Kompensation wird in der "Verbraucherinformation" keine Aussage getroffen. Bei Fragen kann das Unternehmen unter der Rufnummer 0 62 41/2 08 76 67 (Werktags: 8-16 Uhr) oder per E-Mail an info(at)healthypowerfood.de kontaktiert werden. Gem. Wikipedia kann  eine Infektion mit E. coli (VTEC) symptomfrei verlaufen. Andernfalls tritt nach einer Inkubationszeit von typischerweise drei bis vier, vereinzelt aber auch nach zwei bis zu zehn Tagen, eine Gastroenteritis (Magen-Darm-Grippe, Brechdurchfall) auf, die sich zu einer enterohämorrhagischen Colitis (Darmentzündung) entwickeln kann. Krankheitserregende "Escherichia coli" können zu schweren Organschäden führen, Blutzellen zerstören und die Nierenfunktion schädigen (= HUS). Ein Nierenversagen endet in 10-30 % der Fälle mit dem Tod. Wissenswert: Im April/Mai 2011 kam es in Deutschland zur Häufung und Ausbreitung einer bis dahin nicht bekannten, schweren Verlaufsform eines » hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) mit Durchfall. Als Ursache wurden ökologische Bockshornkleesamen ausgemacht, die aus Ägypten importiert wurden. Insgesamt erkrankten 855 Menschen an HUS und 2.987 an Gastroenteritis; 53 Menschen starben an der Infektion.
» Weitere Informationen im PDF-Format (> 2,5 MB)
Lesenswert: ages.at » "VEROTOXIN BILDENDE ESCHERICHIA COLI (VTEC)" (PDF)
wikipedia.de » Rückblick auf die "HUS-Epidemie 2011"

 


Update zur Verdeutlichung des behördlichen Meldewesens


Die am Sa, 20.10.2018 - 17:05 Uhr fertiggestellte "Pressemitteilung" der Healthy Powerfood GbR wurde am So, 21.10.2018 - 21:50 Uhr (somit erst mehr als 24 Stunden später) als "neue Warnung" auf "lebensmittelwarnung.de" veröffentlicht. Bis Mo, 22.10.2018 - 12:49 Uhr haben fünf Bundesländer ihre Betroffenheit gemeldet, bis Mo, 22.10.2018 - 18:06 Uhr waren 10 Bundesländer betroffen (Details s. o. Beitrag).

Stand: Di, 23.10.2018 - 19:00 Uhr:
Heute haben sich im Laufe des Tages die drei weiteren Bundesländer Niedersachsen, Saarland und Schleswig-Holstein in die Liste der Betroffenen eingereiht. Es fehlen somit noch Brandenburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern.

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