ERNEUT SALMONELLEN! EIFRISCH ruft Bio-Eier von ALDI SÜD, KAUFLAND, LIDL, PENNY und REAL zurück

EIFRISCH Rückruf Hühnereier Bio Eine "Eier-Krise" folgt der nächsten: Erst der Mega-Fipronil-Skandal in 2017, immer wieder Salmonellenbelastungen, eine » kleinere Fipronil-"Affäre" (so gut wie totgeschwiegen) und nun » (nach dem 19. Juni d. J.) erneut ein Rückruf der Firma Eifrisch-Vermarktungs-GmbH und Co. KG (Lohne/NI). Grund der Rückrufaktion auch jetzt wieder: » "Salmonellen Enteritidis". Betroffen sind dieses Mal Eier mit der Stempelnummer "0-DE-0359721" (Legebetrieb: "Farm Bio-Eierhof Papenburg GbR") und Haltbarkeitsdaten bis einschl. 24.08.2018. Die "Salmonellen-Eier" waren in 10er- und tlw. in 6er-Packungen - unter diversen Markenbezeichnungen (siehe Klammern) bei Aldi Süd (bio), Kaufland (Eifrisch), Lidl (BiO Organic), Penny (Eifrisch) und Real (real,- BIO) erhältlich. Vorliegenden Informationen zufolge verkaufte Aldi Süd die Eier "nur" in Teilen von Baden-Württemberg, Bayern und Hessen; Lidl Deutschland hatte die Eier in den Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Verkauf und bei Kaufland war betroffene Ware ausschließlich in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt erhältlich. Ob und zu welchen Bedingungen die Eier im Handel zurückgegeben werden können, geht aus der amtlichen Meldung nicht hervor. Normalerweise jedoch bieten die betroffenen Handelsunternehmen eine Rücknahme gegen Kaufpreiserstattung an, wobei der Kaufbeleg in der Regel nicht verlangt wird. Salmonellen können Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen auslösen sowie bei Senioren und immungeschwächten Personen schwerste Erkrankungen hervorrufen, die unter Umständen auch lebensbedrohlich sind.
» eifrisch.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

Update vom 09.08.2018: Bei vier der als betroffen benannten Handelsunternehmen werden durch Veröffentlichungen in Pressemitteilungen bzw. auf deren Internetseiten folgende Einzelheiten bekannt (immer Stempelnummer "0-DE-0359721"):

  • Aldi Süd: 10 Eier aus ökologischer Erzeugung von Eifrisch: MHDs 09.08.2018, 10.08.2018, 15.08.2018, 16.08.2018, 24.08.2018 > Baden-Württemberg, Bayern, Hessen sowie von Landkost-Ei: MHDs 16.08.2018, 24.08.2018 > Bayern;
  • Kaufland: von Eifrisch: Bio Eier S-XL, HKL A, 10er, EAN 4004953003275, MHD 16.08.2018 > Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt;
  • Lidl: Bio-Eier, Gr. M, L, XL, 10er Packung, MHDs 09.08.2018, 15.08.2018, 20.08.2018 > Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz;
  • Penny: Eier aus ökologischer Erzeugung, MHD bis einschl. 24.08.2018 > Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein;
  • Real: (zumindest derzeit) ???

» www.aldi-sued.de | » www.kaufland.de | » www.lidl.de | » www.penny.de | » www.real.de

2. Update vom 09.08.2018: Nur denen, die sich etwas intensiver mit dem amtlichen Internetportal "lebensmittelwarnung.de" befassen, wird (als weitere Unzulänglichkeit) auffallen, dass bei "Vertrieb über:" heimlich, still und leise das Handelsunternehmen "Norma GmbH & Co. KG" nachgetragen wurde. Einzelheiten zu den dort betroffenen Eiern werden jedoch (zumindest derzeit) weder auf dem Portal noch durch das Unternehmen bekannt gemacht. Also:

  • Norma: (zumindest derzeit) ???

» Weitere Informationen im PDF-Format» www.norma-online.de

3. Update vom 09.08.2018: Gerade ging ein Hinweis ein, wonach auf der Internetseite des Netto Marken-Discount eine "Erweiterung" des Rückrufs nachzulesen ist. Betroffen sind bei

  • Netto: Eier der Marke "BioBio" (Printnummer 0-DE-0359721), Zehner-Packung, Gewichtsklasse XL, MHD 23. bis 26.08.2018 >  Bayern.

» Weitere Informationen im PDF-Format | » www.netto-online.de

4. Update vom 11.08.2018: Nachdem (zumindest derzeit) weder die Behörden noch Real auf ihren Internetseiten Angaben zu den belasteten Eiern machen, schreibt die Stiftung Warentest in einem » Artikel:

  • Real: "real Bio Eier", Größe L-M, 6er- und 10er-Pack, MHDs 08.08.2018, 09.08.2018, 10.08.2018, 15.08.2018, 16.08.2018, 20.08.2018 > Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Nieder­sachsen, Nord­rhein-West­falen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen.

Zu Norma schreiben Behörden und Stiftung Warentest (zumindest derzeit) keine Details; dort auf der Internetseite ist inzwischen aber auch nachzulesen:

  • Norma: "BIO SONNE" Bio-Freiland-Eier, 6er, MHD 10.08.2018 > die Verkaufsstellen muss man sich hier (wie von anderen Rückrufaktionen bekannt) mühsam erschließen.

5. Update vom 14.08.2018: Rund eine Woche nach der Erstveröffentlichung auf "lebensmittelwarnung.de" ist festzustellen, dass trotz der Bestätigung von Kaufland zur Betroffenheit der Filialen auch in Mecklenburg-Vorpommern dieses Bundesland in der amtlichen Liste der betroffenen Länder immer noch nicht aufgeführt ist. Dafür wird bei den Eiern von Netto auch das Bundesland Niedersachsen als betroffen gemeldet, obwohl die Eier Netto-Angaben zufolge "ausschließlich in Teilen von Bayern vertrieben" wurden. Wer soll da noch durchblicken?
» Weitere Informationen im PDF-Format

 

Deutliche Worte der Verbraucherzentrale Hamburg

Plastikfremdkörper nicht auszuschließen: LIDL informiert zum Rückruf gehackter Tomaten von ITALIAMO

LIDL Rückruf ITALIAMO Gehackte Tomaten Der italienische Hersteller Le Specialità Italiane srl (Caivano) ruft aktuell gehackte Tomaten aus dem italienischen Aktions-Sortiment des Discounters Lidl Deutschland (Sitz der Zentrale: Neckarsulm/BW) zurück. Grund für den Rückruf: "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass in dem betroffenen Produkt Plastikfremdkörper enthalten sind." Betroffen sind "Italiamo Gehackte Tomaten in Tomatensaft mit Basilikum", abgefüllt in der 400 g-Dose mit dem ausschließlichen Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2020 und der Chargennummer L327NDB 6A-31/12/2020 SI LB 224. Die Ware wurde bei Lidl Deutschland verkauft, was heißt, dass sie ohne jegliche regionale Einschränkung bundesweit in allen Filialen des Discounters erhältlich war. Aufgrund der möglichen Verletzungsgefahr beim Verzehr sollten Kunden den Rückruf unbedingt beachten und das Produkt keinesfalls konsumieren. "Aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes" hat Lidl Deutschland - eigenen Angaben zufolge - sofort reagiert und das betroffene Produkt aus dem Verkauf genommen. Das Produkt kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons. Lidl versichert: Von dem Rückruf ist ausschließlich das vorstehend beschriebene Produkt betroffen. "Andere bei Lidl Deutschland verkaufte Produkte des Herstellers Le Specialità Italiane srl sowie gehackte Tomaten anderer Hersteller sind von dem Rückruf nicht betroffen. Der Hersteller Le Specialità Italiane srl entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten." Anbieter informiert verbraucherfreundlich! Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Fremdkörper aus Kunststoff neben einer Schnitt-/Stichgefahr beim Verschlucken auch Atemnot verursachen; eine Erstickungsgefahr ist somit nie ganz auszuschließen (Bildquelle: obs/LIDL).
» www.lidl.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

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