Eltern aufgepasst: Pyrrolizidinalkaloide in SIDROGA Bio Säuglings-/ Kindertee aus Apotheken

SIDROGA Rückruf Bio Säuglings- und KinderteeNach einer » Meldung der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker zum Teerückruf des Teeherstellers Sidroga GfGmbH (Bad Ems/RP) erfolgt aktuell auch eine Meldung auf dem amtlichen Portal » "lebensmittelwarnung.de". Die Behörden geben als "Grund der Warnung" lapidar an: » "Pyrrolizidinalkaloide"; die deutsche Apothekerzeitung erklärt in ihrem entsprechenden Artikel weit verständlicher: "Untersuchungen hatten einen zu hohen Gehalt an lebertoxischen Pyrrolizidinalkaloiden ergeben". Als betroffen wird gemeldet: "Bio Säuglings- und ­Kindertee" der Marke "Sidroga", verpackt in der Faltschachtel mit 20 Filterbeuteln und der Chargenkennzeichnung "Ch.-B.: 5G0282". Verkauft wurde/wird dieser Tee in Apotheken, ggf. auch online. Lebensmittelwarnung.de | Das Portal der Bundesländer Gemäß Apothekerzeitung werden Apotheken gebeten, betroffene Tees zu vernichten und die entsprechende Vernichtungserklärung zur Gutschrift einzureichen. Eine Information für betroffene VerbraucherInnen zum Umgang mit dem belasteten Säuglings- und Kindertee und/oder dessen Rückgabemöglichkeit erfolgt jedoch (zumindest derzeit) weder durch den Hersteller noch durch die Behörden. Pyrrolizidinalkaloide insbesondere in Tees und Honig sind immer wieder Thema in den Medien und werden dort teilweise auch kontrovers diskutiert. Erst kürzlich deckte die » Stiftung Warentest einen teuren Kamillentee auf, dessen Gehalt an Pyrrolizidinalkaloiden das 380-fache der "lang­fristig wenig bedenk­lichen Tages­zufuhr für einen Erwachsenen" betrug (Bildquelle: lebensmittelwarnung.de | bearb.).
» www.sidroga.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: verbraucherzentrale.de » "Pyrrolizidinalkaloide in Kräutertees und Tees"
bfr.bund.de » "Fragen und Antworten zu Pyrrolizidinalkaloiden in Lebensmitteln" (PDF)

Unzulässiger Farbstoff in eingelegten Rüben von TUGRA: Einstufung als Karzinogen und Mutagen

TUGRA Rückruf BINT AL REEF eingelegte Rüben » "lebensmittelwarnung.de", das amtliche Portal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, veröffentlicht eine Warnung zu konservierten Rüben aus dem Libanon, die durch den Tugra Großhandel (Hannover/NS) vertrieben werden. Grund ist die Verwendung des hierzulande illegalen Lebensmittelfarbstoffes » "Rhodamin B". Bei dem damit gefärbten Lebensmittel handelt es sich um "Eingelegte weiße Rüben" der Marke "Bint al Reef", abgefüllt in Glaskonserven mit Twist-off-Verschlüssen und folgenden Nettogewichten: 850 g (Charge: RG14474), 1.300 g (Charge RG14458) und 3.000 g (Charge RG14469); für alle Größen wird als Haltbarkeitsdatum der 08.09.2018 benannt. Lebensmittelwarnung.de | Das Portal der Bundesländer Zwar wird in der Behördenmeldung auf die Webseite des Großhändlers verwiesen, eine Mitteilung zum Umgang mit der gesundheitsgefährdenden Ware und/oder deren Rückgabemöglichkeit erfolgt (zumindest derzeit) weder durch die Behörde noch durch den Anbieter. Auf der Hand liegt jedoch, dass diese Rüben nicht mehr verzehrt werden dürfen, denn: der fluoreszierende Farbstoff "Rhodamin B" wird als potenziell krebserzeugend bzw. -fördernd (karzinogen), erbgutverändernd (mutagen) und umweltgefährdend (ökotoxisch) eingestuft. In einigen Ländern wird er verwendet, um die Farbe von Lebensmitteln zu intensivieren oder um Farbverluste durch Lichteinwirkung oder Alterung auszugleichen (Bildquelle: lebensmittelwarnung.de | bearb.)
» www.tugra24.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: efsa.europa.eu » EFSA prüft toxikologische Daten zu illegalen Farbstoffen ...

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