Eventuell beschädigte Ausgießer: CAMPARI ruft bestimmte Chargen AVERNA Kräuterlikör zurück

CAMPARI DEUTSCHLAND Rückruf AVERNA Kräuterlikör Campari Deutschland, nach eigenen Angaben eines der führenden Spirituosen-Unternehmen in Deutschland (Stammsitz: Oberhaching/BY) ruft bestimmte Chargen (s)eines italienischen Kräuterlikörs zurück. Durch einen Produktionsfehler wurde möglicherweise der integrierte Plastik-Ausgießer beschädigt, wodurch beim Ausgießen Plastikteile in das Trinkglas gelangen könnten. Auch wenn das Risiko, dass einzelne Plastikteile in die Flasche gelangen, als gering einzustufen ist, hat sich das Unternehmen zu dieser freiwilligen Rückrufaktion entschieden. Der Rückruf beschränkt sich auf Chargen des Produktes "AVERNA AMARO SICILIANO" in 0,7 l- und 1,0 l-Flaschen, die von November 2015 bis Mitte März 2016 ausgeliefert wurden. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Losnummern: LCN/DJ29, LCN/DK19, LCN/DK20, LCN/DL01, LCN/DL03, LCN/DL04, LCN/EA19, LCN/EA20, LCN/EA21, LCN/EA22, LCN/EA25, LCN/EB10 und LCN/EB11 (auf dem Rückenetikett der Flaschen aufgedruckt). VerbraucherInnen, die eine defekte Flasche besitzen oder Zweifel an deren einwandfreien Zustand haben, wird empfohlen, das Produkt zu entsorgen und sich entweder telefonisch an die kostenlose Hotline 08 00/8 42 00 00 (Mo-Fr 8.30-20 Uhr) oder per E-Mail info(at)averna.de an das Unternehmen zu wenden. Unter Angabe der postalischen Adresse, des Geburtsdatums und der Personalausweisnummer (zur Einhaltung des Jugendschutzes) erhält der Verbraucher umgehend eine einwandfreie Flasche als Ersatz. Campari versichert: "Die Flüssigkeit selbst ist nicht betroffen!" Abhängig von Größe und Beschaffenheit Anbieter informiert verbraucherfreundlich!können Fremdkörper aus Kunststoff neben einer Schnitt-/Stichgefahr beim Verschlucken auch Atemnot verursachen; eine Erstickungsgefahr ist somit nie ganz auszuschließen (Bildquelle: Campari Deutschland GmbH).
» www.campari-deutschland.de | » www.averna.de» Weitere Informationen im PDF-Format

Behörde warnt vor gefährlichem Schlankheitskaffee: Mix aus Abführ- und Potenzmittel

LUA RLP RWarnung SchlankheitskaffeeDas Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz (LUA RLP) mit Sitz in Koblenz warnt: "Gefährlicher Mix ... Schlankheitskaffee mit Potenzmittel". In einem löslichen Kaffeepulver mit dem Namen "Brazil Potent Slimming Coffee" wurde eine gefährliche und illegale Mischung aus Abführ- und Potenzmitteln nachgewiesen. Die Behörde: "Die vom Zoll beschlagnahmten Beutelchen enthalten teils gesundheitsschädliches » Phenolphthalein, teils den Viagra-Wirkstoff » Sildenafil. Phenolphthalein wirkt abführend und soll dadurch einen schnellen Gewichtsverlust vorgaukeln. Es wurde wegen Verdacht auf krebserregende Nebenwirkungen verboten. Produkte mit Sildenafil dagegen sind in Deutschland zulassungs- und verschreibungspflichtig und werden unter ärztlicher Aufsicht zur Behandlung von Erektionsstörungen eingesetzt. Eine solche Zulassung hat das Mittel offensichtlich nicht. LUA RLP Warnung SchlankheitskaffeeDas hochwirksame Sildenafil kann Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Gesichtsrötung, Schwindelgefühl und Magenbeschwerden hervorrufen. Bei gleichzeitiger Einnahme mit einer Reihe von Herzmedikamenten drohen zum Teil lebensgefährliche Wechselwirkungen. Der Handel mit solchen Schlankheits- bzw. Potenzmitteln ist nach dem Arzneimittelgesetz eine Straftat, die mit einer Freiheits- oder mit einer Geldstrafe geahndet werden kann." Zu erkennen sind die äußerst bedenklichen Produkte an den Abbildungen einer dampfenden Tasse Kaffee sowie der Sillhouette einer schlanken nackten Frau. "Die Verpackung ist mit mutmaßlich thailändischen Schriftzeichen bedruckt. Gleichzeitig die Behauptung, der Kaffee stamme aus brasilianischer Herstellung und sei ein 100%iges Naturprodukt." Das LUA warnt: "Brazil Potent Slimming Coffee ist nur eines von vielen gefährlichen Mitteln aus dem Internet" und rät Verbrauchern dringend davon ab, Schlankmacher oder Potenzpillen auf fragwürdigen Internetseiten zu bestellen. Anmerkung der Redaktion: Auch wenn "nur" das rheinland-pfälzische Landesuntersuchungsamt diese Warnung ausspricht, so gilt sie doch für VerbraucherInnen in Deutschland (Bildquelle: Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz).
» www.lua.rlp.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: » "Schlankheitsmittel - Gefahr aus dem Netz"» "Potenzmittel aus dem Internet"

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