GEFÄHRLICH! Ministerium warnt vor vermutlich giftbelastetem RED SNAPPER- Fischfilet

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Mit einer Pressemitteilung warnt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (München/BY) vor dem Verzehr zweier Chargen vietnamesischen » "Red Snapper"-Fischfilets. Die tiefgekühlte Ware, deren Vertriebswege in Deutschland derzeit ermittelt werden, steht in Verdacht, mit » Algentoxinen belastet zu sein - diese können bereits ab 0,1 Mikrogramm Toxin pro Kilogramm Fisch zu Vergiftungen führen. Betroffen sind nach aktuellem Kenntnisstand: "Red Snapper - Fischfilet aus Vietnam tiefgefroren, Fanggebiet Westpazifik FAO 71, Filetgröße 170 bis 230 g/Stück" mit den beiden Losnummern "Lot: VN/385/III/122, Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bei -18 Grad Celsius: Ende 2018" und "Lot: VN/385/III/124, MHD bei -18 Grad Celsius: 16.07.2018". Lutjanus malabaricus | Roter Schnapper / Red Snapper Nach Angaben des Minsteriums hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit "LGL" (Erlangen/BY) für Fragen unter der Rufnummer 0 91 31/68 08 51 01 eine Hotline geschaltet; der jeweils aktuelle Sachstand zu den laufenden Ermittlungen soll auf der Homepage des Landesamtes (Link s. u.) abrufbar sein. Das Ministerium ergänzt: "Nach aktuellem Kenntnisstand sind in verschiedenen Teilen Bayerns 11 Erkrankungsfälle nach dem Verzehr von Red Snapper ... aufgetreten. Die Krankheitssymptome lassen auf eine » Ciguatera-Vergiftung durch Algentoxine schließen". Bei » Ciguatera handelt es sich nach Angaben der freien Online-Enzyklopädie "Wikipedia" um die häufigste Art einer Fischvergiftung. "Nach 1-24 Stunden (meist fünf bis sechs Stunden) entwickeln sich Hautausschläge, Taubheitsgefühl in Lippen- und Mundschleimhaut, Diarrhöe, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Die Beschwerden, teilweise mit charakteristischen neurologischen Symptomen (...), können oft über Wochen anhalten" (Bildquelle: www.wikipedia.de > Gemeinfrei | FishBase / Robbie Cada).
» www.stmuv.bayern.de | » www.lgl.bayern.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: idw-online (Beitrag der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg):
» "Kälteschmerz nach Fischgenuss: Mechanismus der Überempfindlichkeit bei Ciguatoxin-Vergiftung"

Update vom 22.03.2017: Nachdem jetzt das amtliche Portal der Bundesländer und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit » "lebensmittelwarnung.de" die Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz veröffentlicht hat, signalisieren (zumindest derzeit) insgesamt 13 weitere Bundesländer ihre Betroffenheit.

Update vom 23.03.2017: Jetzt haben auch die beiden noch ausstehenden Bundesländer Brandenburg und Baden-Württemberg ihre Betroffenheit realisiert. Somit kann jetzt von einem bundesweiten Vertrieb der Red Snapper-Fischfilets ausgegangen werden. Bei den in Bayern belieferten Kunden der Losnummer Lot: VN/385/III/124 handelt es sich gemäß der vorliegenden Lieferlisten überwiegend um Gastronomiebetriebe; für die anderen 15 Bundesländer ist der Verbleib noch unklar.
» www.lebensmittelwarnung.de

Update vom 24.03.2017: Einem Medienbericht zufolge "ist der offenbar für mehrere Erkrankungsfälle in Deutschland verantwortliche Tiefkühlfisch aus Vietnam über eine Firma in Schleswig-Holstein in den Handel gelangt. Die Ware sei von einem dänischen Importeur in die EU eingeführt und an das Unternehmen mit Sitz in Kiel verkauft worden, teilte das Landesumweltministerium am Freitag mit. Die Firma habe das Red-Snapper-Fischfilet mit Fanggebiet Westpazifik FAO 71 sowie den Losnummern VN/385/III/122 und -124 aus Dänemark in ein Hamburger Lager bringen lassen. Von dort aus habe die Firma damit fast bundesweit hauptsächlich Gastrobetriebe wie Restaurants, Kantinen oder Kreuzfahrtschiffe beliefert. Auch nach Dänemark, Österreich, Tschechien, Polen und in die Niederlande sei der Fisch gebracht worden" (Quelle: » focus.de).

ACHTUNG Zöliakie-Patienten! Rückruf von DMBIO Baby-Fruchtbrei (ab 6. M.) wegen Glutengehalt

DM DROGERIE Rückruf DMBIO Fruchtbrei Die dm-drogerie markt GmbH + Co. KG (Hauptsitz: Karlsruhe/BW) ruft einen Fruchtbrei für Babys ab dem 6. Monat zurück. Grund für den Rückruf: In einzelnen Gläschen befindet sich ein anderer als der deklarierte Inhalt, der - entgegen der Zutatenliste - auch » glutenhaltiges Getreide (Hafer, Dinkel, Gerste) enthält. Das  "Klebereiweiß" Gluten kann bei Menschen mit » Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) weitreichende gesundheitliche Folgen haben. Von dem Rückruf ist ausschließlich der Fruchtbrei "Apfel mit Banane und Hirse" der Hausmarke "dmBio" im 190  g-Glas betroffen, der das leicht auf der Deckelseite erkennbare Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 03.02.2019 trägt. Die Gläser wurden offensichtlich bei allen der rund 1.800 dm-Filialen im Bundesgebiet verkauft. Für Nicht-Betroffene ist die Ware unbedenklich verzehrbar; KundInnen mit einer Glutenunverträglichkeit sollen beschriebene Produkte nicht konsumieren und - ungeöffnet oder bereits angebrochen - gegen Kaufpreiserstattung an einen der dm-Märkte zurückgeben. Für Fragen ist das dm-ServiceCenter unter der kostenfreien Rufnummer 08 00/3 65 86 33 (Mo-Sa 8-20 Uhr) erreichbar, es kann aber auch unter der E-Mail-Adresse servicecenter(at)dm.de angeschrieben werden. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Der "Drogist" versichert: "Die Qualität und Sicherheit unserer Produkte hat für uns höchste Priorität. Wir bedauern den Vorfall und entschuldigen uns bei allen Kunden für die entstandenen Unannehmlichkeiten"  (Bildquelle: dm-drogerie markt GmbH + Co. KG).
» www.dm.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

 

Beispielhafter Aushang einer Verbraucherinformation
im dm-drogerie markt, Friedrich-Ebert-Straße 145-147, 48153 Münster

DM-DROGERIE MARKT Beispielhafter Aushang einer VerbraucherinformationDie Aushänge hängen auch an jeder Kasse
(Bildquelle: A. Müller)

 

Hintergrund: Eine durch produktrueckrufe.de durchgeführte (nicht repräsentative) Erhebung hat ergeben, dass nur jedes fünfte Handelsunternehmen bei einer Rückrufaktion entsprechende Verbraucherinformationen aushängt und/oder so platziert, dass sie auch wahrgenommen werden können.

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