Hessen: Verzehrwarnung für türkischen Rhododendron-Honig

HMUELV Warnung HonigHessens Bürger sind gut informiert. Das Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Wiesbaden) warnt vor dem Verzehr von im Raum der türkischen Schwarzmeerküste gewonnenem Rhododendron-Honig (» "Pontischer Honig"). Dieser kann Pflanzenstoffe aus Blüten, Blättern und Pollen von Rhododendron enthalten, die beim Menschen zu Vergiftungserscheinungen führen. In den Honig würden die giftigen Pflanzenstoffe über die Pollen sammelnden Bienen gelangen, erklärte eine Sprecherin des Ministeriums. Die amtliche Lebensmittelüberwachung in Hessen wurde von einem Arzt aus Südhessen darüber informiert, dass wiederholt Patienten nach dem Genuss von Honig aus dem Bereich der türkischen Schwarzmeerküste über Bewusstseinsstörungen klagten. Das Hessische Landeslabor stellte in einer Honigprobe, die der Arzt zur Verfügung gestellt hatte, einen hohen Gehalt des giftigen Pflanzenstoffes Grayanotoxin fest. Das um eine gesundheitliche Bewertung gebetene Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kam zu dem Schluss, dass bereits der Verzehr von kleinen Aufnahmemengen dieser Honige (z. Bsp. 5 Gramm) aufgrund der möglicherweise enthaltenen Grayanotoxine zu Vergiftungserscheinungen und gesundheitlichen Problemen wie Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel, vermehrten Speichelfluss und Hautirritationen führen. Wikipedia schreibt auch von möglichen Halluzinationen.
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