NICHT ESSEN: REAL ruft Sonnenblumenkerne wegen ´unerwünschter Keime´ (SALMONELLEN) zurück

REAL Rückruf QUALITY Sonnenblumenkerne Aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes ruft die "Firma Maryland" Sonnenblumenkerne aus dem Eigenmarken-Sortiment der real GmbH (Sitz der Zentrale: Düsseldorf/NW) zurück. Grund für den Rückruf: "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich unerwünschte Keime in dem Produkt befinden";  später konkret: "In einer Routinekontrolle wurden (...) » Salmonellen nachgewiesen." Betroffen ist der Artikel "Sonnenblumenkerne" der Marke "real QUALITY" im 500 g-Beutel mit der Chargennummer "L NBEN" und im 1.000 g-Beutel mit der Chargennummer "L OBEN" > jeweils mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 05/2020. Da das Handelsunternehmen keine regionale Eingrenzung vornimmt, ist offensichtlich von einem bundesweit erfolgten Verkauf in allen real-Filialen auszugehen. Es wird jedoch versichert wird, dass Regal-/Lagerware aus dem Verkauf genommen wurde. Betroffene Artikel mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum sollen nicht mehr verzehrt werden. KundInnen können das Produkt in ihrem real-Markt zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. Bei Rückfragen können sich Kunden an Markt-Mitarbeiter am Service-Center oder an die Hotline 02 21/56 79 73 98 des Unternehmens wenden. Real: "Sowohl wir, als auch unser Eigenmarkenlieferant bedauern, dass es trotz umfangreicher Kontrollmaßnahmen zu diesem Rückruf kommt." Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Salmonellen können Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen auslösen sowie bei Senioren und immungeschwächten Personen schwerste Erkrankungen hervorrufen, die unter Umständen auch lebensbedrohlich sind (Bildquelle: obs/real GmbH).
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Update vom 31.05.2019: MARYLAND REWE Rückruf Sonnenblumenkerne Eine Woche später meldet jetzt auch Rewe (Köln/NW) den Rückruf von "Maryland"-Sonnenblumenkernen in den Gebinden 500 und 1.000 g. : Betroffen sind hier die beiden Chargennummern "L NAGN" (500 g) und "L OBEN" (1.000 g), auch jeweils mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 05.2020. Für Rückfragen steht Maryland unter der Rufnummer 0 41 93 / 96 62 26 oder der E-Mail-Adresse info(at)maryland24.de zur Verfügung (Bildquelle: Maryland Trockenfrucht Vertriebs GmbH).
» www.rewe.de» Weitere Informationen im PDF-Format

 


Update zur Verdeutlichung des "Freitagsproblems" der Behörden


Die real GmbH macht in ihrer Pressemitteilung bezüglich Verkaufsregionen keinerlei Einschränkungen. Aufgrund dessen ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einem bundesweit erfolgten Verkauf auszugehen.

Stand: Sa, 25.05.2019 - 18:00 Uhr:
Mehr als 24 Stunden nach der Veröffentlichung durch real (24.05.2019 – 15:30 Uhr) ist im amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" immer noch keine Meldung festzustellen.
Nach wie vor Lesenswert: Weitere verzögerte Meldungen durch die Behörden » hier
bild.de » "Jede zweite Produktwarnung kommt zu spät!"
sueddeutsche.de » "Fast jede zweite Lebensmittelwarnung (...) verzögert "
vzhh.de » "Schadstoffe in Lebensmitteln | Vorsicht, Lebensmittelwarnung!"

Stand: So, 26.05.2019 - 18:00 Uhr:
Mehr als 48 Stunden später ist, wie zu erwarten war, immer noch keine Meldung auf "lebensmittelwarnung.de" erfolgt. Auch wenn das Portal mit einem kürzlichen Relaunch etwas "moderner" geworden ist und nun auch - zumindest vereinzelt - gefährliche "kosmetische Mittel" und "Bedarfsgegenstände" meldet, hat sich am wesentlichen Faktor "Aktualität" so gut wie nichts verbessert.

Stand: Mo, 27.05.2019 - 19:00 Uhr:
Rund 72 Stunden nach Veröffentlichung durch das Handelsunternehmen kam es durch Nordrhein-Westfalen (als zuständigem Bundesland für real) zu einer Meldung auf "lebensmittelwarnung.de", der sich bis jetzt erst Bayern, Berlin, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen angeschlossen haben. Somit fehlen auch 3 Tage später immer noch die sieben Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Saarland.

Stand: Di, 28.05.2019 - 09:00 Uhr:
Tag 4: Neuer Tag, neues Glück! Mit "Dienstbeginn" kamen nun auch die bislang säumigen Dienststellen / Personen endlich ihrer Verantwortung des "gesundheitlichen Verbraucherschutzes" nach. Für einige VerbraucherInnen vielleicht schon zu spät, was man jedoch nie erfahren wird.

 


Obwohl das vorstehend beschriebene "Freitagsproblem" einer tlw. erheblich verzögerten Feststellung von Betroffenheiten bereits mehrfach vorgetragen wurde und mit minimalstem Aufwand vollständig gelöst werden könnte, ändert sich an der behördlichen Arbeits-/Vorgehensweise (seit 2011) praktisch nichts.


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