NICHT ESSEN! ´Mikrobielle Verunreinigung´ mit SALMONELLEN in ZIMBO Zwiebelmettwurst festgestellt

BELL Rückruf ZIMBO Zwiebelmettwurst Bell Deutschland GmbH & Co. KG (Edewecht/NI), gehörend zu den führenden Fleisch- und Convenienceverarbeitern in Europa mit dem Angebot Fleisch, Geflügel, Charcuterie, Seafood, Convenience-Produkte und Schnittsalaten, ruft "aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes" eine Zwiebelmettwurst-Variante zurück. "In einer einzelnen Probe des Produktes wurde eine mikrobielle Verunreinigung mit » Salmonellen festgestellt", so das Unternehmen in seiner Medienmitteilung. Betroffen ist die "Pikante Zwiebelmettwurst, fein" der Marke "Zimbo", abgepackt in 3 x 40 g-Portionen mit der Chargennummer "L926012-14" und dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 03.02.2019. Die Ware wurde deutschlandweit durch den Lebensmittelgroß- und einzelhandel vertrieben. Angaben des Unternehmens zufolge wurde das beanstandete Produkt umgehend vom Markt genommen. VerbraucherInnen, die dieses Produkt gekauft haben, werden gebeten, den Rückruf unbedingt zu beachten, das betroffene Produkt nicht verzehren und sicherheitshalber zu entsorgen. Leere Packungen des betroffenen Produktes können in die jeweilige Verkaufsstelle zurückgebracht oder an die Adresse "Bell Deutschland GmbH & Co. KG, Qualitätsmanagement, Osterschepser Straße 40 in 26188 Edewecht" gesendet werden, um eine entsprechende Kaufpreisentschädigung zu erhalten. Für Fragen wird in der Medienmitteilung die Rufnummer 0 44 05/92 21 80 (ohne Zeitangaben einer Erreichbarkeit) benannt. Es wird versichert: "Andere Artikel der Marke Zimbo bzw. andere Mindesthaltbarkeitsdaten / Chargen-Nummern der o. g. Zwiebelmettwurst sind nicht betroffen." Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Salmonellen können Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen auslösen sowie bei Senioren und immungeschwächten Personen schwerste Erkrankungen hervorrufen, die unter Umständen auch lebensbedrohlich sind (Bildquelle: Bell Deutschland GmbH & Co.KG).
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Update zur Verdeutlichung des "Freitagsproblems" der Behörden


Die Bell Deutschland GmbH & Co. KG erklärt in ihrer Medienmitteilung vom 25.01.19 unmissverständlich: "Bell Deutschland ruft die Zimbo Pikante Zwiebelmettwurst (...) zurück, welche deutschlandweit vertrieben wurde." Aufgrund dessen ist für alle Bundesländer eine deutliche Warnung erforderlich.

Stand: Sa, 26.01.2019 - 15:00 Uhr:
24 Stunden nach der Veröffentlichung durch Bell Deutschland sind im amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" nur Meldungen der sechs Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein festzustellen. Solche unvollständigen Angaben führen seit Einführung des Portals "lebensmittelwarnung.de" (21.10.2011) immer wieder dazu, dass in nicht aufgelisteten Bundesländern keine und/oder in überregionalen Medien eine unvollständige Berichterstattung erfolgt.

Stand: So, 27.01.2019 - 15:00 Uhr:
Tag 2: Keine Regung der säumigen Behörden aus folgenden zehn Bundesländern: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen.

Stand: Mo, 28.01.2019 - 18:00 Uhr:
72 Stunden später ist auf "lebensmittelwarnung.de" nun auch die Betroffenheit von Berlin und Thüringen statuiert. Es fehlen nach wie vor: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie das Saarland. Wieder einmal wird die Mangelhaftigkeit des Systems "lebensmittelwarnung.de" deutlich - bei einer Gefährdung durch ein deutschlandweit angebotenes Lebensmittel, das bei Verzehr durch bestimmte Personengruppen den Tod verursachen kann.

Stand: Di, 29.01.2019 - 18:00 Uhr:
Mehr als 96 Stunden nach Medienmitteilung durch Bell » (vom 25.01.2019 – 14:19): Keine Änderung zum Vortag.

Stand: Mi, 30.01.2019 - 18:00 Uhr:
Tag 5: Das Bundesland Bayern reiht sich in die Liste der betroffenen Bundesländer ein.

Stand: Do, 31.01.2019 - 18:00 Uhr:
Auch Tag 6 vergeht wieder ohne weitere Aktivitäten der immer noch säumigen sieben Landesbehörden.

Stand: Fr, 01.02.2019 - 18:00 Uhr:
Eine ganze Woche ist der Rückruf für das deutschlandweit vertriebene Lebensmittel jetzt öffentlich: Noch immer fehlen auf "lebensmittelwarnung.de" amtliche Warnungen für die Bundesländer Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Stand: Sa, 02.02.2019 - 18:00 Uhr:
Tag 8: Keine Veränderung zum Vortag.

Stand: So, 03.02.2019 - 18:00 Uhr:
Tag 9: Keine Veränderung zum Vortag.

Stand: Mo, 04.02.2019 - 18:00 Uhr:
Tag 10: Noch immer fehlen auf "lebensmittelwarnung.de" amtliche Warnungen für die sieben Bundesländer Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Stand: Di, 05.02.2019 - 18:00 Uhr:
11. Tag: Keine Veränderung zum Vortag. Inzwischen ist das "Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 03.02.2019" abgelaufen und die sieben vorstehend benannten Bundesländer haben es nicht geschafft und/oder für nötig befunden, eine Warnung für ihren Verantwortungsbereich auszusprechen.

 


Obwohl das vorstehend beschriebene "Freitagsproblem" einer tlw. erheblich verzögerten Feststellung von Betroffenheiten bereits mehrfach vorgetragen wurde und mit minimalstem Aufwand vollständig gelöst werden könnte, ändert sich an der behördlichen Arbeits-/Vorgehensweise (seit 2011) praktisch nichts.


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