'Bei chronischer Aufnahme gesundheitsschädlich´: Schimmelpilztoxine in Popcorn-Mais von SEEBERGER

SEEBERGER RÜckruf Popcorn-Mais Nachdem die belgische "AFSCA" (Agence fédérale pour la sécurité de la chaîne alimentaire) bereits vor » 3 Tagen belasteten Popcorn-Mais der Firma Seeberger GmbH (Ulm/BW) gemeldet hatte, startet das Unternehmen "aus Gründen des vorsorglichen Verbraucherschutzes" nun hierzulande eine Rückrufaktion. Grund für die Maßnahme: Bei den Produkten können die Grenzwerte für die Schimmelpilztoxine » Aflatoxine beziehungsweise » Ochratoxin überschritten sein. "Die genannten Stoffe können bei chronischer Aufnahme gesundheitsschädlich sein." Betroffen ist der Artikel "Popcorn-Mais" (nicht gepoppt) im 500 g-Beutel mit folgenden Chargennummern (MHD): L435136 (01/2020), L435137 (02/2020), L437018 (02/2020) und L437019 (MHD 02/2020). Der Vertrieb dieses Markenartikels erfolgte über die bekannten Lebensmitteleinzelhändler, offensichtlich bundesweit. Seeberger hat - eigenen Angaben zufolge - umgehend reagiert und bereits die eventuell betroffenen Artikel aus den Regalen entfernen lassen. VerbraucherInnen werden gebeten, Erzeugnisse genannter Chargen nicht mehr zu verzehren: Um den Schaden schnell und unkompliziert zu ersetzen, werden Betroffene gebeten, ein Foto der Verpackung, auf der die Charge und das MHD sichtbar sind, mit Anschrift per E-Mail an popcorn(at)seeberger.de einzusenden. Alternativ kann die Ware, geöffnet wie ungeöffnet, per Post an Seeberger GmbH, Kundenservice, Hans-Lorenser-Straße 36 in 89079 Ulm gesendet werden. Seeberger ersetzt den Kaufpreis im Laufe von 14 Tagen nach Einsendung - in Einzelfällen kann es zu Verzögerungen kommen, die das Unternehmen schon jetzt zu entschuldigen bittet. Für Fragen werden die kostenfreie Rufnummer 08 00/7 33 23 74 (Mo-Fr: 8-16 Uhr) sowie auch die E-Mail-Adresse popcorn(at)seeberger.de benannt. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Seeberger versichert: "Popcorn-Mais anderer Chargen/MHDs sind nicht betroffen. Auch alle anderen Seeberger Produkte, insbesondere auch alle Mikrowellen-Popcorn-Sorten, sind nicht betroffen und können weiterhin bedenkenlos verzehrt werden"  (Bildquelle: Seeberger GmbH).
» www.seeberger.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

 


Update zur Verdeutlichung des "Freitagsproblems" der Behörden


Die Firma Seeberger macht in ihrer Pressemitteilung bezüglich Verkaufsregionen keinerlei Einschränkungen. Aufgrund dessen ist von einer bundesweiten Betroffenheit auszugehen.

Stand: Sa, 29.09.2018 - 17:00 Uhr:
Innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Veröffentlichung durch den Hersteller melden im amtlichen Portal "lebensmittelwarnung.de" nur 14 Bundesländer ihre Betroffenheit > Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern wurden bislang noch nicht tätig. Solche unvollständigen Angaben führen erfahrungsgemäß dazu, dass in nicht aufgelisteten Bundesländern keine und/oder in überregionalen Medien eine unvollständige Berichterstattung erfolgt.

Stand: So, 30.09.2018 - 17:00 Uhr:
Auch 48 Stunden später gelten die Bundesländer Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern noch als nicht betroffen.

Stand: Mo, 01.10.2018 - 17:00 Uhr:
Am 3. Tag (nach regulärem Dienstbeginn) erkennen und melden nun auch Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern ihre Betroffenheit.

Zusätzliche Informationen