5. UPDATE > Nicht verzehren: ALDI NORD ruft KING´S CROWN® Spargelabschnitte wegen Glassplitter-Fund zurück

ALDI NORD Rückruf KING´S CROWN® Spargelabschnitte Zu einem Lebensmittelrückruf von Spargelabschnitten im Glas ist derzeit folgende Kundeninformation auf der Internetseite der Aldi Einkauf GmbH & Co. OHG, Essen (= Aldi Nord) zu finden: "In einem Glas Spargelabschnitte wurden Glassplitter gefunden". Betroffen ist das Produkt "Spargelabschnitte" der Marke "King`s Crown®" (Lieferant: MERKUR Aussenhandel, Hamburg) mit dem "Mindesthaltbarkeitsdatum 30.06.2020" und der "Losnummer L01081201705153700 / 01090" (auf dem Deckelrand aufgedruckt). Die betroffene Ware wurde ausschließlich in den ALDI Gesellschaften Bargteheide (SH), Barleben (ST), Berlin (BE), Beucha (SN), Greven (NW), Lingen (NI), Mittenwalde (BB), Salzgitter (NI), Weimar (TH) und Wilsdruff (SN) gehandelt. Aldi Nord bestätigt: "Im Sinne des vorbeugenden Verbraucherschutzes haben wir den Artikel (...) aus dem Verkauf genommen." und warnt: "Der o.g. Artikel sollte daher vorsorglich nicht mehr verzehrt werden." Betroffene Ware kann in eine der Filialen zurückgebracht werden, der Kaufpreis wird selbstverständlich zurückerstattet. In der Meldung wird versichert: "Andere Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargen dieses Artikels sind nicht betroffen" und: Das "ALDI Team" bedauert, diese Unannehmlichkeiten zu bereiten! Abhängig von Größe und Beschaffenheit können Glasstücke/-scherben/-splitter zumindest Schnittverletzungen in Mundhöhle, Speiseröhre sowie Magen- und Darmtrakt verursachen; auch können sie beim Verschlucken Atemnot hervorrufen, Anbieter informiert verbraucherfreundlich!wodurch eine Erstickungsgefahr nie ganz auszuschließen ist. Sie haben noch KING´S CROWN® Champignons (MHD: 31.12.2020) im Vorrat? Dann lesen Sie auch » hier (Bildquelle: ALDI Einkauf GmbH & Co. OHG).
» www.whi.de | » www.aldi-nord.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

 


Update zur Verdeutlichung des » "Freitagsproblems"


Stand: Sa, 27.01.2018 - 22:00 Uhr:
Innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Bekanntwerden der Aldi-Information sieht sich keines der (sicher) betroffenen acht Bundesländer (Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen) zu einer Meldung auf "lebensmittelwarnung.de" veranlasst: Trotz potenzieller Verletzungs- und ggf. Erstickungsgefahr.

Stand: So, 28.01.2018 - 22:00 Uhr:
Auch 48 Stunden später ist keine amtliche Meldung feststellbar.

Stand: Mo, 29.01.2018 - 10:00 Uhr:
Auch 60 Stunden reichen für eine Meldung durch die zuständigen Verbraucherschutzbehörden der Bundesländer nicht.

Stand: Mo, 29.01.2018 - 22:00 Uhr:
Unglaubliches auch 72 Stunden später: Durch die Behörden ist immer noch keine Meldung auf "lebensmittelwarnung.de" erfolgt.

Stand: Di, 30.01.2018 - 10:00 Uhr:
Stand am Morgen des 4. Tages nach der Meldung durch Aldi Nord: Die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Hamburg (gem. Aldi-Angaben nicht explizit betroffen), Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben ihre Betroffenheit erkannt. Es fehlt noch: Schleswig-Holstein (ca. 30 Minuten nach diesem Update "nachgeholt").

Zusätzliche Informationen