LEBENSGEFAHR durch Botulismustoxin! Ministerium warnt vor Verzehr von ´Plötze´-Trockenfisch

Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NDS Das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Niedersachsen (Hannover) warnt eindringlich vor dem Verzehr von Trockenfisch mit der Produktbezeichnung » "Plötze (Rutilus rutilus) ausgenommen, getrocknet und gesalzen". Es besteht die Gefahr, dass durch das Essen des Trockenfisches beim Menschen die lebensbedrohliche Vergiftung » Botulismus ausgelöst wird. Der von einem aktuell an Botulismus erkrankten Patienten verzehrte Trockenfisch stammte ursprünglich von einem Großhändler im Landkreis Osnabrück, der die Ware wiederum lose in Kartons an den (vorwiegend russischen) Einzelhandel abgegeben hat; bei -18 °C tiefgefrorener Ware lautet das "Mindesthaltbarkeitsdatum: 21.12.2017". NDS Warnung Plötze TockenfischVerbraucherInnen, die solchen Fisch gekauft haben, sollten die Ware keinesfalls essen. Wer Symptome wie ungewöhnliche Kopfschmerzen und Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe, Durchfall oder Lähmungserscheinungen verspürt, sollte sofort einen Arzt aufsuchen. Lähmungen betreffen in den meisten Fällen zunächst die Augen und das Sehvermögen, die Augenlider können dann oft nicht mehr bewegt werden. Weitere Symptome können Sprechstörungen, ein trockener Mund, Schlucklähmungen oder Atemnot sein.  Das Ministerium erklärt: "Botulismus ist eine lebensbedrohliche Vergiftung, die durch den Verzehr von verdorbenem Fleisch oder Fisch verursacht werden kann. Auslöser ist der Giftstoff Botulinumtoxin, der vom Bakterium Clostridium botulinum produziert wird. Botulismus muss in jedem Fall umgehend behandelt werden, da er ansonsten zum Tode führen kann" (Bildquelle: wikipedia.de - Gemeinfrei | Krüger).
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