´Verunreinigung mit Noroviren´ bei Tiefkühl-Himbeeren von BOFROST festgestellt: Rückruf

Eine Produktabbildung ist nicht verfügbar Durch "Meldung » 2017.0574" im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel » "RASFF" (Rapid Alert System for Food and Feed) wurde vor rund einer Woche (04.05.) bekannt, dass mit » Noroviren belastete Tiefkühl-Himbeeren aus Polen auch nach Deutschland gelangt sind. Vermutlich nicht zuletzt ein ungewöhnlich rasant zunehmender Medienhype veranlasst jetzt die bofrost Dienstleistungs GmbH & Co. KG (Straelen/NW), auf ihrer Internetseite eine "Information vom bofrost* Service-Team!" zu veröffentlichen. Danach werde bereits seit dem 03.05. eine Charge Himbeeren zurückgerufen, Kunden seien bereits informiert und es gehe um "Himbeeren mit Artikelnummer 802 und Mindesthaltbarkeitsdatum 1.6.2019".

Das Unternehmen: "Die möglichen Käufer wurden umgehend durch ein persönliches Schreiben benachrichtigt. Die Rücknahme und Erstattung der Produkte läuft derzeit direkt über die bofrost*Verkäufer. Damit wird der vorsorgliche Rückruf dieser Charge in Kürze erfolgreich abgeschlossen sein." Bofrost erklärt in der Internetveröffentlichung u. a.: "Noroviren können Erbrechen und Durchfall ggf. mit Kopfschmerzen und Fieber verursachen. Erste Symptome würden sich nach ungefähr 24 Stunden zeigen und können bis zu drei Tage anhalten." Bei Nichtausgleich des erbrechens-/durchfallbedingten Flüssigkeitsverlustes sind ernsthafte Auswirkungen möglich, die u. U. auch lebensbedrohlich sein können. Vorteilhaft bei einem Direktvertrieb ist, dass Kunden und deren Einkäufe bekannt sind und bei einer Rückrufaktion direkt und somit eher unauffällig informiert werden kann. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum (zumindest bislang) weder eine Pressemitteilung ergangen noch ein Eintrag auf dem Behördenportal "lebensmittelwarnung.de" zu finden ist. Übrigens: Gem. RASFF sollen insgesamt 14.655 kg polnische TK-Himbeeren betroffen sein.
» www.bofrost.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: bvl.de: » 11.000 Erkrankungsfälle / mehrere Hundert Einrichtungen"
(Abschlussbericht zum "bisher größten lebensmittelbedingten Ausbruch von Gastroenteritis" (09.2012) / Auslöser: Noroviren in Tiefkühl-Erdbeeren)

 


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