Nach Vergleichstest der Stiftung Warentest: RECARO tauscht zwei Kindersitz-Modelle aus

RECARO Austausch Kindersitze Optia Zero.1 Die Recaro Child Safety GmbH & Co. KG (Marktleugast/BY) informiert zu einer "Austauschaktion" für zwei Modelle ihrer Auto-Kindersitze. Eines der Modelle flog beim Test eines Frontalcrashs durch die » Stiftung Warentest und den ADAC - nach Ablösung der Sitzschale von der Isofix-Station - "in hohem Bogen durch das Prüflabor"; bei dem anderen Modell könnten sich die Sicherungsgurte für das Kind lockern, was möglicherweise zu einer Beeinträchtigung der Sicherheit führen kann, wenn der Sitz in Fahrtrichtung ins Auto eingesetzt wird. Ausgetauscht werden jetzt Recaro´s Auto-Kindersitze der Modell-Bezeichnung "Optia" (wegen des Crashtest-Ergebnisses) sowie der Modell-Bezeichnung "Zero.1" (wegen der Sicherungsgurte). KundInnen können anhand der Seriennummer (siehe unterseitiger Produktaufkleber) auf einer » Sonderseite im Internet prüfen, ob ihr Produkt betroffen ist, um sich ggf. direkt für die angebotene Austauschaktion zu registrieren: Als Ersatz für den Sitz "Optia" besteht eine Auswahlmöglichkeit zwischen Recaro´s Optiafix, Young Sport Hero oder Monza Nova IS; der Austausch des Sitzes "Zero.1" erfolgt gegen eine neue Version dieses Modells. Für Rückfragen hat das Unternehmen eine telefonische Hotline eingerichtet, die unter der kostenfreien Rufnummer 08 00/6 86 35 60 (täglich 6-22 Uhr) zu erreichen ist. Der Hersteller stellt als besonders heraus: "Für Kunden sind die beiden Austauschaktionen kostenfrei" und schreibt zudem: "Wir bedauern die Umstände, die Ihnen durch diese Austauschaktion entstehen, und danken Ihnen für Ihr Verständnis" (Bildquelle: Recaro Child Safety GmbH & Co. KG)
» de.recaro-cs.com | Weitere Informationen zu » Optia | » Zero.1 im PDF-Format
Lesenswert: test.de » "Kinder­sitze im Crashtest: Recaro nimmt Sitz Optia vom Markt"
» "Rück­ruf Recaro Basis­einheit: Sicher­heits­risiko durch Sitz Optia"

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REER erinnert mit Sicherheitshinweis an bestimmungsgemäße Verwendung von ´Klemmgittern´

REER Sicherheitshinweis Klemmgitter I-Gate Im Auftrag der reer GmbH (Leonberg/BW), Herstellerin von Produkten für die Kindersicherheit, veröffentlichen wir einen Sicherheitshinweis zur bestimmungsgemäßen Verwendung von sogenannten Klemmgittern. Anlass gibt die Beanstandung einer maltesischen Behörde, die als "Gefahrenmeldung" in das Schnellwarnsystem der Europäischen Union "RAPEX" eingeflossen ist. Als Basis für die Einschätzung der Malteser diente die Kinderschutzgitter-Norm EN 1930:2011, in der die Körpermaße eines noch nicht mobilen Säuglings zugrunde gelegt werden. Deswegen wird im Fall des bemängelten "I-Gate Klemmgitter, Active-Lock" im Metallrahmen mit Holztür (Art.-Nr.: 46340) ein zu großer Abstand zwischen den einzelnen Gitterstreben beanstandet. Erst mobile Kinder (bis zu einem Alter von zwei Jahren) sind durch ein Gitter vor Gefahrenbereichen zu schützen. Da diese jedoch wesentlich größere Körpermaße aufweisen, ist die vorgenannte Sicherheitsnorm in Teilbereichen nicht anwendbar. Die mit Einführung des Klemmgitters erstellte, permanent überwachte und durch langjährige Erfahrung bestätigte Risikobewertung ergibt ausdrücklich, dass zu keiner Zeit eine Gefahr von vorgenannten Klemmgittern ausgeht. Nichtsdestotrotz wird neben ausdrücklichen Hinweisen auf der Verpackung, in der Gebrauchsanleitung und auf der Homepage des Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Unternehmens durch diesen erneuten Sicherheitshinweis deutlich gemacht: reer-Klemmgitter dürfen niemals am oberen Ende einer Treppe montiert werden, da durch den Klemmrahmen eine Stolperquelle entsteht und es so zu gefährlichen Stürzen kommen könnte (Bildquelle: reer GmbH).
» www.reer.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

 

Konzeptvideo zur Anbringung
von Sicherheitsgittern


 

REER Sicherheitshinweis Klemmgitter I-Gate

» "Wichtige Verbraucherinformation" im PDF-Format
(Aushang für Fachhandel/Verkaufsstellen)

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