TK MAXX: Rückruf lebensgefährlicher Babytragebeutel

TK MAXX Rückruf BabytragebeutelDie Stiftung Warentest meldete es zuerst: "Die Ladenkette TK Maxx ruft Babytragebeutel der Marke Infantino vom Typ „SlingRider“ zurück." Durch diesen Hinweis werden Verbraucher erstmals konkret mit einer Betroffenheit Deutschlands durch die in Amerika bereits als lebensgefährlich eingestuften Babytragebeutel konfrontiert (» zu unserem Beitrag). Die TK Maxx GmbH & Co. KG aus Düsseldorf veröffentlicht auf Ihrer Internetseite (ohne entsprechenden Hinweis auf der Startseite) ein kurze Mitteilung, dass der Hersteller Infantino Eltern und Betreuer vor der Nutzung von Babytragebeuteln „SlingRider“ bei Kindern unter vier Monaten gewarnt hat, da für diese Erstickungsgefahr besteht. Das Unternehmen schreibt, dass der Produktrückruf alle Babytragebeutel einschließt, "die bei TK Maxx zwischen 2003 und März 2010 verkauft wurden". Verbraucher sollten die Nutzung der Babytragebeutel unverzüglich einstellen; bei Rückgabe in den Filialen werde der volle Kaufpreis zurückerstattet. Die Stiftung Warentest schreibt: "Wird aufgrund eines Fehlers des Tragebeutels tatsächlich ein Baby verletzt oder gar getötet, hat der Hersteller Schadenersatz und ein angemessenes Schmerzensgeld zu zahlen. Hersteller im Sinne des Produkthaftungsgesetzes ist dabei das Unternehmen, das die „SlingRider“ innerhalb der EU auf den Markt bringt." Wie bereits bei der kürzlichen Rückrufaktion von Nudelprodukten, die mit Insekten kontaminiert sein konnten, wurde auch hier wieder unserer Bitte nach Überlassung einer Pressemitteilung nicht entsprochen; auch gab es keine Antwort zu deren Verteilung. Fragen?
» www.tkmaxx.de | » Weitere Informationen im PDF-Format
Lesenswert: test.de » Rückruf für TK Maxx-Babytrage: Erstickungsgefahr

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