DR. BEST: Rückruf von Wechselköpfen für elektrische Zahnbürsten

GLAXOSMITHKLINE DR. BEST Rückruf Wechselköpfe für elektrische Zahnbürsten In einer groß angelegten Rückrufaktion ruft die GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG (Bühl) Wechselköpfe für elektrische Zahnbürsten zurück. Bei den Dr. BEST® Wechselköpfen für elektrische Zahnbürsten könnte sich unter extremen Putzbedingungen die Borstenplatte lösen und bei Verschlucken zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit führen. Um jegliches Risiko auszuschließen werden Verbraucher gebeten, genannte Wechselköpfe nicht mehr zu benutzen und den "Dr. Best Verbraucher-Service für Wechselköpfe" unter der gebührenfreien Telefonnummer 08 00/0 88 77 77 zu kontaktieren. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Das Unternehmen versichert, dass Verbrauchern selbstverständlich keine Kosten entstehen und der Kaufpreis erstattet wird. Die Wechselköpfe wurden auf dem deutschen und österreichischen Markt eingeführt (und zurückgerufen); Dr. BEST® Handzahnbürsten sind nicht betroffen (Bildquelle: gsk.com). Eine Pressemitteilung war sofort erhältlich, was für einen vorbehaltlosen Umgang mit dem Produktrückruf spricht.
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BfR: Talkumhaltiger Babypuder ist ein Gesundheitsrisiko

Bundesinstitut für RisikobewertungDas Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) warnt vor » Talkum in Babypuder: "Schwere Gesundheitsstörungen bei unsachgemäßem Gebrauch möglich". In einer aktuellen Pressemitteilung macht das Berliner Institut darauf aufmerksam, dass Talkumhaltiger Babypuder bei Babys und Kleinkindern zu schweren Gesundheitsstörungen führen kann. "Atmet ein Baby oder Kleinkind versehentlich den Puder ein, kann dieser in die Lunge gelangen und zu Atembeeinträchtigungen bis hin zu schweren Lungenschäden führen." Anlass für die Warnung des BfR war ein Zwischenfall, bei dem ein zweijähriges Kind beim Wickeln mit einer verschlossenen Puderdose gespielt hat, bis sich die Dose öffnete. Der Puder ergoss sich über das Gesicht und wurde eingeatmet; in der Folge war eine mehrtägige intensivmedizinische Behandlung erforderlich. So empfiehlt das BfR, talkumhaltigen Babypuder zu verbieten oder die Dosen mit sicheren Verschlüssen auszustatten. "Bereits in der Vergangenheit waren dem BfR ähnliche Fälle gemeldet worden. Insgesamt haben für den Zeitraum von 1979 bis 2008 die Giftinformationszentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz 113 Aspirationsunfälle mit Babypuder dokumentiert. In den meisten Fällen waren Kinder im Alter von einem halben bis zu zwei Jahren betroffen." Baby-Puder auf rein mineralischer Talkumbasis sind so gut wie überall sowie von namhaften Anbietern erhältlich. Auch wenn deren zahlreiche Vorteile nicht von der Hand zu weisen sind, so liegt auch hier die Gefahr (wie so oft bei kleinen Kindern) wieder im "unbeaufsichtigten Moment".
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