BMASK (A) warnt eindringlich vor Ethanol-Öfen: diverse Risiken

BMASK Warnung Ethanol-ÖfenAuf Grund schwerer Unfälle auch in Österreich warnt das österreichische Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) vor Gefahren durch Ethanol-Öfen. Die Öfen oder Kamine dienen vor allem zu Dekorationszwecken oder als Zusatzheizungen und verfügen über keinen Abzug; betrieben werden sie mit flüssigem Ethanol. Zitat aus der Warnung: "Offenes Feuer führt in Kombination mit einem flüssigen, händisch nachzufüllenden Brennstoff immer zu hohen Risken", stellten die ExpertInnen des BMASK dazu fest. "Besonders kritisch ist das Nachfüllen, wobei es zu explosionsartigem Aufflammen kommen kann". Neben der Verpuffungsgefahr bestehen Risken auch durch die für den Wohnbereich oft zu hohen Flammen, der meist freien Zugänglichkeit zum Feuer und manchmal geringer Standfestigkeit. Schließlich ist mangels Kaminanschluss unter Extrembedingungen auch die Gefahr einer CO bzw. CO2-Vergiftung zu berücksichtigen." Bei einem Aufsehen erregenden Fall im europäischen Ausland stürzte ein an der Wand befestigter Ethanol-Ofen auf eine darunter befindliche Konsumentin - durch das Feuer hatten sich die Befestigungsschrauben erhitzt, bis die Kunststoff-Dübel in der Mauer geschmolzen waren und dem Ofen keinen Halt mehr geben konnten. Die Konsumentin erlitt dabei schwerste Verbrennungen. Betreiber eines Ethanol-Ofens sollten auf die Standfestigkeit des Ofens und die Dichtheit der Brennkammer achten, den Aufstellungsort prüfen, gegebenenfalls eine solide und dabei hitzeresistente Wandbefestigung verwenden, auf gute Raumlüftung achten, den Brennstoff-Vorrat sicher lagern, den Zugang zum Ethanol-Ofen insbesondere für Kinder sperren und vor allem höchst vorsichtig beim Nachfüllen sein. In Deutschland scheint es eine solch "offizielle" Warnung (zumindest online) nicht zu geben.
» www.bmask.gv.at | » Weitere Informationen im PDF-Format

TIGER ruft platzende Wärmflaschen zurück: Verbrennungsgefahr

TIGER Rückruf WärmflaschenAuf der Internetseite des britischen » "Trading Standards Institute" stolpert man über den Eintrag des auch in Deutschland vertretenen Filialisten Tiger, einem skandinavischen Store mit über 70 Filialen in ganz Europa. Erst durch einen Blick auf die deutsche Internetseite des Unternehmens (Hauptsitz Flensburg) bekommt man dann Kenntnis von einer Rückrufaktion verschiedener Wärmflaschen, die platzen und durch das dann austretende heiße Wasser Hautverbrennungen verursachen können. In der kurzen Mitteilung fordert die TIGER Deutschland GmbH alle Kunden auf, gekaufte Wärmflaschen unabhängig von Kaufort und -zeitpunkt sowie auch ohne Kassenbon in jedem beliebigen TIGER-Shop zurückzugeben. Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 04 61/1 82 84 66 erhältlich. Auf eine Anfrage nach Überlassung einer Pressemitteilung sowie deren Vertriebswege hat das Unternehmen nicht reagiert. Aber was ist schon die » Verbrennung der Bauchdecke oder einer Rückenpartie?
» www.tigerstores.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

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