Warnhinweis zu brechenden Beschlagteilen von SIEGENIA AUBI

SIEGENIA AUBI Sicherheitshinweis GleiterSie haben Fenster und Türen in Ihrem Haushalt/Büro, die sich schiebend und kippend öffnen lassen? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen: Die Siegenia-Aubi KG aus Wilnsdorf-Niederdielfen (nahe Siegen/NRW) entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Beschläge für Fenster und Fenstertüren. Jetzt warnt das Unternehmen vor möglicherweise schadhaften Beschlagteilen in Schiebetüren und Schiebefenstern, da zwischen 1994 und 1998 eingesetzte „Gleiter“ möglicherweise schadhaft sind. Diese Kunststoff-Gleiter können (auch wenn sie noch ohne Beanstandung funktionieren) plötzlich zerbrechen, wodurch unter Umständen der/die Flügel aus dem Rahmen fallen (in der Regel nach innen) und Sach- und/oder Personenschäden verursachen können. Das Unternehmen betont, dass ausschließlich Tür- und Fensterelemente betroffen sind, die sich schiebend und zugleich kippend öffnen lassen. Anbieter informiert verbraucherfreundlich!Verbrauchern wird dringend empfohlen, betroffene Elemente geschlossen zu halten und sich umgehend mit einem Fensterfachbetrieb in Verbindung zu setzen, der die Gleiter austauschen kann. Weitere Informationen zur Identifikation betroffener Schiebetüren und Schiebefenster sowie zur Problemlösung sind in zahlreichen Medien sowie auf der Internetseite des Unternehmens abrufbar: Mehrsprachig, genauestens bebildert und beschrieben - so wie es sein soll (aber selten ist).
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BMASK (A) warnt eindringlich vor Ethanol-Öfen: diverse Risiken

BMASK Warnung Ethanol-ÖfenAuf Grund schwerer Unfälle auch in Österreich warnt das österreichische Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) vor Gefahren durch Ethanol-Öfen. Die Öfen oder Kamine dienen vor allem zu Dekorationszwecken oder als Zusatzheizungen und verfügen über keinen Abzug; betrieben werden sie mit flüssigem Ethanol. Zitat aus der Warnung: "Offenes Feuer führt in Kombination mit einem flüssigen, händisch nachzufüllenden Brennstoff immer zu hohen Risken", stellten die ExpertInnen des BMASK dazu fest. "Besonders kritisch ist das Nachfüllen, wobei es zu explosionsartigem Aufflammen kommen kann". Neben der Verpuffungsgefahr bestehen Risken auch durch die für den Wohnbereich oft zu hohen Flammen, der meist freien Zugänglichkeit zum Feuer und manchmal geringer Standfestigkeit. Schließlich ist mangels Kaminanschluss unter Extrembedingungen auch die Gefahr einer CO bzw. CO2-Vergiftung zu berücksichtigen." Bei einem Aufsehen erregenden Fall im europäischen Ausland stürzte ein an der Wand befestigter Ethanol-Ofen auf eine darunter befindliche Konsumentin - durch das Feuer hatten sich die Befestigungsschrauben erhitzt, bis die Kunststoff-Dübel in der Mauer geschmolzen waren und dem Ofen keinen Halt mehr geben konnten. Die Konsumentin erlitt dabei schwerste Verbrennungen. Betreiber eines Ethanol-Ofens sollten auf die Standfestigkeit des Ofens und die Dichtheit der Brennkammer achten, den Aufstellungsort prüfen, gegebenenfalls eine solide und dabei hitzeresistente Wandbefestigung verwenden, auf gute Raumlüftung achten, den Brennstoff-Vorrat sicher lagern, den Zugang zum Ethanol-Ofen insbesondere für Kinder sperren und vor allem höchst vorsichtig beim Nachfüllen sein. In Deutschland scheint es eine solch "offizielle" Warnung (zumindest online) nicht zu geben.
» www.bmask.gv.at | » Weitere Informationen im PDF-Format

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