NRW meldet Rückruf "schwach radioaktiver" Fes-Gartenfackeln

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und  Verbraucherschutz NRW Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf) teilt mit: "Gartenfackeln teilweise schwach radioaktiv | Keine Gefahr für die Nutzung, aber vorsorgliche Rückholaktion Ein nordrhein-westfälischer Importeur hat Edelstahl-Gartenfackeln aus Indien eingeführt und bundesweit ausgeliefert, bei denen sich herausgestellt hat, dass diese schwach radioaktiv verunreinigt sein können. Das Unternehmen hat die unter dem Namen "Fes-Fackel" vertriebenen Artikel vollständig aus dem Handel zurückgerufen. Etwa 34 Fackeln befinden sich nach heutigem Kenntnisstand bundesweit noch bei Verbrauchern, die bislang nicht ermittelt werden konnten. MAIS NRW Rückruf Gartenfackeln Fes-FackelnBei einer üblichen Verwendung der Fackeln liegt die Strahlungsdosis im Schwankungsbereich der natürlichen Radioaktivität, der jeder Mensch ständig ausgesetzt ist. Eine Gefahr für den Menschen kann insoweit ausgeschlossen werden. Die Rückholaktion wurde in Absprache zwischen dem Importeur und der zuständigen Aufsichtsbehörde aus Gründen des vorsorgenden Gesundheitsschutzes gestartet. Betroffen von der Rückholaktion ist ein Teil der ab April 2012 eingeführten „Fes-Fackeln“, eine frühere Lieferung aus dem Vorjahr ist nicht betroffen." Das Ministerium empfiehlt: "Wer eine solche Fackel gekauft hat, sollte sich an seinen Händler wenden. Wer unsicher ist, wie er mit der Fackel umgehen soll, bekommt unter der Servicenummer 01 72/2 59 42 22 weitere Informationen". Angaben zum Importeur werden nicht gemacht (Bildquelle: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW | bearb.).
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Update vom 29.10.2012: Im » Produktsicherheitsportal der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Dortmund) ist genau das Gegenteil von dem zu lesen, was das nordrhein-westfälische Ministerium schreibt. Entgegen der Bewertung des Landesministeriums, "eine Gefahr für den Menschen kann insoweit ausgeschlossen werden", steht bei der Bundesbehörde (zumindest derzeit) als "Sicherheits-/ Gesundheitsrisiko" zu lesen: "Krebsgefahr, Organschädigungen, Sonstige Risiken". Aber auch hier werden der Name des "Inverkehrbringers" und/oder mögliche Verkaufsstellen nicht benannt.

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