In 2007 verzeichnete Kraftfahrt-Bundesamt 157 Kfz-Rückrufe

Im jetzt erschienenen Jahresbericht 2007 stellt das Flensburger Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) fest, das es 371 Hinweise über Produktmängel erhalten hat. Dieses entspricht einer Steigerung von 8 Prozent zum Vorjahr (342). Trotz steigenden Anzahlen überwachter Rückrufe und Außerbetriebsetzungen waren Rückrufaktionen insgesamt leicht rückläufig. Über das KBA wurden im Jahr 2007 insgesamt 157 Rückrufaktionen abgewickelt, was im Vergleich zum Vorjahr einem Minus von 6 Prozent entspricht (in 2006: 167 Rückrufe). Die Zahl der je Aktion zurückgerufenen Fahrzeuge verringerte sich von 6.090 in 2006 auf nunmehr 3.420. Als mögliche Ursachen dieser rückläufigen Entwicklung werden bessere Verfahren der Rückverfolgbarkeit und Eingrenzung von Produktmängeln bei den Herstellern gesehen; die Abwicklung der ersten Phase einer Rückrufaktion mit Adressmaterial der Hersteller scheint dazu beizutragen. Kraftfahrt-BundesamtDas KBA konnte feststellen, dass insbesondere junge Fahrzeuge von Rückrufen betroffen sind. Das Durchschnittsalter der zurückgerufenen Fahrzeuge lag mit 3,5 Jahren in etwa auf dem Niveau früherer Jahre. Mit etwa 75 Prozent werden mechanische Mängel immer noch als die häufigste Fehlerquelle gesehen. Am Beispiel der Lenkung konnten 12 von 14 Mängeln zu einer ernsthaft Gefährdung führen. Neben der Lenkanlage waren am häufigsten Bremse, Motor, Fahrwerk, Airbags und Sicherheitsgurte betroffen. Gefährliche Mängel traten insbesondere bei Lenkung, Airbags und Sicherheitsgurten, Fahrwerk (je 12) und Bremse (11) auf.
» www.kba.de | » Weitere Informationen im PDF-Format

Zusätzliche Informationen