Brandgefahr: Weltweites Rückruf-/ Ersatzprogramm für Notebook-Netzkabel von HEWLETT-PACKARD

HEWLETT-PACKARD COMPAQ Rückruf NetzkabelNicht nur Akkus und Netzteile sind eine brandgefährliche "Schwachstelle" von Computertechnik. Das zeigt aktuell ein weltweites "Rückruf- und Ersatzprogramm" des US-Konzerns Hewlett-Packard, durch das "in Zusammenarbeit mit verschiedenen staatlichen Aufsichtsbehörden" jetzt auch (h. E. erstmalig) Netzkabel zurückgeholt werden sollen. Grund: Bestimmte Kabel können in Brand geraten und eine Gefahr für Verbraucher darstellen. Der Rückruf betrifft Netzkabel, die mit HP- und Compaq-Notebooks sowie Mini-Notebooks, Netzteilen und anderem Zubehör (wie Dockingstationen) verwendet werden. Potenziell betroffen sein können Stromkabel an Geräten, die zwischen September 2010 und Juni 2012 im Handel waren und an der eingestanzten Markierung „LS-15“ am Netzteilende erkennbar sind. Jedoch sind nicht alle Kabel mit der Markierung von dem Rückruf betroffen, beschwichtigt das Unternehmen. VerbraucherInnen werden gebeten, das mit einem Notebook gelieferte oder mit einem Zubehör oder als Ersatzteil gekaufte Netzkabel zu überprüfen. KundInnen, die von dieser Aktion betroffen sind, erhalten für Netzkabel, die unter diese Rückrufaktion fallen, ein kostenloses Austauschkabel. Die Frage, ob das rückgerufene Netzkabel für einen Ersatz zu einem HP Servicepartner gebracht werden kann, verneint HP: Das Ersatzprogramm wird ausschließlich über die "Netzkabel-Ersatz-Website" (siehe Link zur "Sonderseite") durchgeführt. Bei "internationalen Lieferungen" (außerhalb USA und Kanada) wird ein Erhalt innerhalb von 7 bis 10 Werktagen zugesichert. Medienberichten zufolge sollen rund 6 Millionen Kabel betroffen sein. Sie besitzen ein anderes Notebook von HP oder Compaq? Dann schauen Sie bitte auch » hier (Bildquelle: hp.com).
» www.hp.de | » Sonderseite | » Weitere Informationen im PDF-Format

Prüfen Sie Ihre Gerätschaften auf Betroffenheit!Wie Eingangs erwähnt, sind - neben den nun auch betroffenen Netzkabeln - zahlreiche Akkus und Netzteile für ihre Überhitzungs-/Brandgefahr bekannt - auch hier in der Summe mehrere Millionen Einheiten. Besorgniserregend ist, dass Informationen dazu auf den Homepages der Hersteller "wenig auffällig" sind und - einmalig bei Bekanntwerden - in erster Linie durch Computer-Fachzeitschriften kommuniziert werden. Da der "Otto Normalverbraucher" weder regelmäßig die Internetseiten von Computerherstellern besucht noch entsprechende Fachmagazine liest, kommen diese lebenswichtigen Informationen erfahrungsgemäß nur bei 8-13% betroffener VerbraucherInnen an. So kam es erst Anfang des Jahres wieder zu einer dramatischen Brandkatastrophe durch einen "defekten Laptop": Im baden-württembergischen Rottweil verloren zwei 15-Jährige ihr Leben, mehrere Menschen wurden verletzt. In Ihrem Haushalt befindet sich ein Notebook der Marke » ACER, » ASUS, » DELL, » FUJITSU, » LENOVO, » PACKARD BELL, » SONY oder » TOSHIBA? Prüfen Sie Ihre Gerätschaften auf Betroffenheit!
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