Krebserregende Fahrerhandschuhe von "FIVE FINGERS" zurückgerufen

Die Firma five fingers GmbH in Bickenbach/Hessen bittet Verbraucher, nachfolgend näher beschriebene Fahrerhandschuhe nicht weiter zu benutzen. Grund sei, dass im schwarzen Fleecematerial des Innenfutters Gehalte krebserzeugender Azofarbstoffe festgestellt wurden, die den geltenden gesetzlichen Bestimmungen nicht entsprechen. Betroffen sind Fahrerhandschuhe der Größen 10 (ca. 26 cm x 12,5 cm) und 9 (ca. 25 cm x 12,5 cm) aus schwarzem Leder mit schwarzem Innenfutter (Fleece). Die Handschuhe besitzen einen Gummizug in Höhe des Handgelenkes; im Stulpenbereich ist das „five fingers“-Logo ins Leder eingeprägt (Strich- und EAN Code 4 037367 091701 und 4 037367 091705). Die belasteten Fahrerhandschuhe wurden ausschließlich über A.T.U. Auto-Teile-Unger Handels GmbH-Filialen verkauft. Verbraucher werden gebeten, die beschriebenen Fahrerhandschuhe, die ab November 2006 gekauft wurden, zurückzugeben.
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"Reizende" Kinder-Fußballschuhe von DEICHMANN: Rückruf

DEICHMANN Rückruf Kinder-FußballschuheInnerhalb von nur drei Monaten ruft der Schuh-Filialist Deichmann (Essen) weitere Schuhe zurück. Nach schwarzen Lack-Damenstiefeln, die einen Stoff enthalten haben, der möglicherweise Hautreizungen hervorrufen konnte, ist jetzt ein Kinder-Fußballschuh "Corpus delicti". Auch dieser Schuh enthält wieder einen Stoff, "der möglicherweise Hautreizungen hervorrufen kann". Der orangefarbene Kinderschuh (Bildquelle: Deichmann) mit der Artikelnummer 1.720.522 war in den Größen 30-35 für 19,90 € im Handel und wurde rund 18.000 Mal verkauft. Besitzer dieser Schuhe können diese in jeder Filiale gegen einen anderen Schuh umtauschen oder sich den Kaufpreis erstatten lassen. Fragen beantwortet eine kostenfreie Service-Hotline, die unter der Rufnummer 08 00/5 02 05 00 erreichbar ist (Mo-Fr 9-21 Uhr, Sa 9-18 Uhr). Das Unternehmen schreibt wieder nicht, um welchen Stoff es sich handelt. Hier jedoch weiß die » Stiftung Warentest zu berichten, dass es sich um die Chemikalie » Dimethylfumarat (DMF) handelt. Dieses Biozid ist innerhalb der Europäischen Union sowie bei Importwaren verboten, da es bereits in mehreren Fällen starke allergische Reaktionen und Hautreizungen verursacht hat. Fragen zur Pressemitteilung hat das Unternehmen wieder nicht beantwortet. Jedoch war in der Filiale in Münster ein Aushang zur Verbraucherinformation vorhanden: Leider lag dieser noch in der Schublade eines Verkaufstresens! Zur Kommunikation von Rückrufaktionen in Deutschland folgen Sie unserer Empfehlung "Sehenswert".
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