RAPEX beanstandet Büstenhalter von KIK

RAPEXRAPEX, das “Schnellwarnsystem” der Europäischen Kommission, meldet im wöchentlichen Rhythmus Produkte, die in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union durch gravierende Mängel auffällig geworden sind. In der 37. Wochenmeldung 2009 ist ein in Deutschland vertriebenes Produkt enthalten.

KIK Rückruf Büstenhalter

10 - 1254/09 - KIK Büstenhalter, schwarz mit Spitzenbesatz
EAN 59069008171009000599, Season: 108, WGR: 817, Order No. 59069
Grund: Beinhaltet verbotene » Azofarbstoffe und verstößt somit gegen die Verordnung des Europäischen Parlaments zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH).

Azofarbstoffe stehen unter dem Verdacht, eine karzinogene (krebserzeugende) Wirkung zu haben. Trotz der Meldung von RAPEX, das Produkt würde freiwillig vom Händler zurückgerufen, ist davon weder auf dessen Internetseite noch in Online-Medien etwas zu finden. Obwohl der namhafte Textil-Diskont "stets hohen Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit" legt, zeigt die Suchfunktion auf der RAPEX-Webseite alleine in 2009 schon vier Artikel, die wegen chemischer Unzulässigkeiten beanstandet wurden. Leider werden RAPEX-Informationen ausschließlich in englischer Sprache veröffentlicht.
» RAPEX Wochenmeldung 37. KW 2009

Erneuter Rückruf von KIK - jetzt: Handschuhe

KiK Rückruf HandschuheDer letzte Rückruf ist gerade mal drei Wochen her, da tauscht KiK, "der Textil-Diskont" aus dem westfälischen Bönen, auf seiner Internetseite die alte Rückrufmitteilung gegen eine neue aus. Jetzt sind es Handschuhe, die wegen eines unzulässigen Inhaltsstoffes (» Azofarbstoff) zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen können. Betroffen sind Lederhandschuhe in schwarz oder braun mit angedeutetem Schaft mit Klett oder Reißverschluss, die zum Preis von 4,99 Euro verkauft worden sind. Wie immer, werde "selbstverständlich" der volle Verkaufspreis gegen Vorlage des Artikels (auch ohne Kassenbon) in jeder der Filialen erstattet, teilt KiK mit. Fragen werden unter der Rufnummer 0 23 83 / 95 45 21 beantwortet. Azofarbstoffe stehen unter dem Verdacht, ein krebserzeugendes Potential zu haben.
» www.kik-textilien.com | » Weitere Informationen im PDF-Format

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