Erneuter Rückruf von KIK: Herrensocken mit Simpsons-Motiv

KiK Rückruf HerrensockenDer KiK Textil-"Diskont" (Bönen/NRW) veröffentlicht innerhalb kürzester Zeit schon wieder eine Rückrufaktion. Dieses Mal sind es Herrensocken mit Simpsons-Motiv, in denen "ein Farbstoff" festgestellt wurde, "welcher zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen könnte". Die für 1 Euro im Verkauf gewesenen Socken können gegen vollständige Kaufpreiserstattung in eine beliebige Filiale des Unternehmens zurückgegeben werden; eine "Service-Hotline" ist unter der Rufnummer 0 23 83/95 45 21 erreichbar. Einzelheiten zu dem bedenklichen Farbstoff sowie den davon ausgehenden Gefahren sind aus der Mitteilung nicht zu entnehmen. Die Mitteilung ist im Gegensatz zu vorangegangenen Meldungen zwar auch auf der deutschen Internetseite des Unternehmens eingestellt, jedoch fehlt (derzeit) jeglicher Hinweis (bzw. Link) auf der Einführungsseite, so dass sie durch "Otto Normalverbraucher" nicht gefunden werden kann. "Versteckter als wie man denkt!"

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RAPEX beanstandet Büstenhalter von KIK

RAPEXRAPEX, das “Schnellwarnsystem” der Europäischen Kommission, meldet im wöchentlichen Rhythmus Produkte, die in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union durch gravierende Mängel auffällig geworden sind. In der 37. Wochenmeldung 2009 ist ein in Deutschland vertriebenes Produkt enthalten.

KIK Rückruf Büstenhalter

10 - 1254/09 - KIK Büstenhalter, schwarz mit Spitzenbesatz
EAN 59069008171009000599, Season: 108, WGR: 817, Order No. 59069
Grund: Beinhaltet verbotene » Azofarbstoffe und verstößt somit gegen die Verordnung des Europäischen Parlaments zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH).

Azofarbstoffe stehen unter dem Verdacht, eine karzinogene (krebserzeugende) Wirkung zu haben. Trotz der Meldung von RAPEX, das Produkt würde freiwillig vom Händler zurückgerufen, ist davon weder auf dessen Internetseite noch in Online-Medien etwas zu finden. Obwohl der namhafte Textil-Diskont "stets hohen Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit" legt, zeigt die Suchfunktion auf der RAPEX-Webseite alleine in 2009 schon vier Artikel, die wegen chemischer Unzulässigkeiten beanstandet wurden. Leider werden RAPEX-Informationen ausschließlich in englischer Sprache veröffentlicht.
» RAPEX Wochenmeldung 37. KW 2009

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