KIK ruft belastete Bio(zid)-Pantoletten zurück

KIK Rückruf Bio-Pantoletten Einige wenige Online-Medien berichten "nur" von einer Rückrufaktion des Textil-"Diskonts" KiK aus Bönen. Die Stiftung Warentest bringt die Problematik mit einer Vielzahl von Hintergrundinformationen zu diesem Rückruf, aber auch zu dem Discounter auf den Punkt: Das Unternehmen ruft Bio-Pantoffeln der Marke „Hotline Fashion“ zurück. Die Damenschuhe waren für 7,99 € im Verkauf und sind nach Medieninformationen mit dem verbotenen Biozid » Dimethylfumarat (DMF) belastet. Dazu sollte man wissen, dass die Abkürzung "Bio" nicht für "Biozid" steht, denn damit wurden früher (und auch wohl noch heute - in fernen Ländern) Schuhe und Möbel vor dem Befall mit Schimmelpilzen bewahrt. DMF darf seit 1998 in der Europäischen Union nicht mehr verwendet werden; seit Mitte des letzten Jahres müssen auch Importprodukte frei davon sein: Hautreizungen und allergische Reaktionen hatten sich gehäuft. Zum Unternehmen KiK und dessen Umgang mit gefährlichen Artikel schreibt test.de: "Erneut gibts kaum Informationen zum Rückruf. test.de-Fragen zum Rückruf beantwortete Kik bislang nicht. Offen ist noch, wie viel DMF genau die beanstandeten Bio-Pantoffeln enthielten, von wann bis wann genau sie im Angebot waren und wie viele Paare Kik verkauft hat. Auch ein Produktfoto stellte das Unternehmen nicht zur Verfügung." Nach Angaben der Stiftung Warentest ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die KiK-Verantwortlichen sogar wegen des Verdachts auf strafbare Unregelmäßigkeiten. Noch am vergangenen Freitag sollen Vertreter der Gewerbeaufsicht und des Verbraucherschutzministeriums NRW mit KiK über die "Häufung von Problemen" konferiert haben: Ergebnisse scheinen Geheimsache zu sein - man wird es sehen ... und lesen.
test.de » Erneut Rückruf bei Kik-Textildiscount: Gift im Pantoffel

C&A ruft scharfkantige Karneval-Pompons zurück

C&A Rückruf Karneval-Pompons / Cheerleader-WedelDie C&A Mode KG (Düsseldorf) gibt durch Aushang in ihren Filialen einen Sicherheitshinweis und zugleich Rückruf bekannt. Danach können bei einigen Pompons ("Cheerleader-Wedel"), die seit Dezember 2009 im Karnevalssortiment verkauft wurden, scharfkantige Enden des Kabelbinders, der die farbigen Fäden mit dem Fingergriff verbindet, hervorstehen. Das überstehende, durch die Fäden verdeckte Kunststoffende kann dabei unter Umständen zu Verletzungen führen. Das Bekleidungshaus bittet alle Käufer, erworbene Pompons dahingehend zu überprüfen. Hierfür ist der Pompon in eine Hand zu nehmen und das andere Ende des Griffes freizulegen. Sollte ein längeres Ende des Kabelbinders sichtbar sein, ist dieses mit leichtem Druck einfach abzubrechen, indem es vorsichtig umgebogen wird. C&A bietet auch an, den Artikel gegen Erstattung des Kaufpreises zurückbringen oder unfrei einzusenden.
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