Erneut Azofarbstoffe in KIK-Textilien: Rückruf von Kinderwäsche

KIK Rückruf Kinderunterwäsche Spiderman Bestimmte » Azofarbstoffe haben ein (teilweise stark) krebserregendes Potential, gelten als (teilweise stark) giftig und (teilweise stark) organschädigend. Somit ist in der EU der Import und Vertrieb von Textilien bei Überschreitung bestimmter Grenzwerte verboten. Noch im vergangenen Mai rief der Textil-"Diskont" KiK aus Bönen (bei Unna/Westf.) mit Azofarbstoffen belasteste » Babyschuhe zurück; im Vormat April handelte es sich um » Damen-Jeans. Jetzt ist es die Kinderunterwäsche "Spiderman" (Auftragsnummer 6016900, WGR 827), die Azofarbstoffe enthalten "kann". "Von Azofarbstoffen können deutliche gesundheitliche Risiken ausgehen"", so der Lieferant der Wäscheartikel, die Lotus Trading GmbH aus Havixbeck (bei Münster/Westf.).Warnung GIFTIG Um Kunden "den größtmöglichen Schutz zu garantieren", wurde der Artikel sofort aus dem Verkauf genommen. Artikel, die bereits gekauft wurden, können selbstverständlich in einer Filiale retourniert werden; der Kaufpreis (3,99 €) wird vollständig erstattet. Die Rückrufinformation ist zwar auf der Internetseite des Unternehmens verfügbar, jedoch fehlt (derzeit) jeglicher Hinweis auf der Startseite, der Verbrauchern die Kenntnisnahme ohne langes Durchforsten der Internetseite ermöglicht. "Versteckter als wie man denkt!", würden manche sagen (Bildquellen: Lotus Trading GmbH).
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Lesenswert: Über 20 Rückrufaktionen auf einen Blick: » produktrueckrufe.de | » Europäische Union
krebshilfe.de » Krebszahlen – in Deutschland und weltweit | » Krebs bei Kindern und Jugendlichen

RAPEX, Schnellwarnsystem der Europäischen Kommission für Non-FoodUpdate vom 12.09.2011: Aktuell ergänzt RAPEX, das Schnellwarnsystem der Europäischen Kommission, in der » 36. Wochenmeldung 2011 (lfd.-Nr 19-0912/11): "Die Produkte bergen ein chemisches Risko, da sie Azofarbstoffe enthalten, die 51 mg/kg des aromatischen Amins » "4-Methyl-m-phenylendiamin" abgeben. Sie entsprechen somit nicht der » REACH-Verordnung." Auffällig ist, dass die Europäische Kommission nun auch Behörden anweist, die Rückrufaktion zu überwachen.

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